Evangelisation

Alle Jahre wieder? – Nicht für die Hirten…

Weihnachten - ein Fest, das „alle Jahre wieder...“ dasselbe Thema hat. Gemeinden zerbrechen sich die Köpfe, wie sie die alljährliche Weihnachtsbotschaft möglichst ansprechend weitergeben. Eine Botschaft, die so wundervoll ist, dass wir Menschen sie eigentlich gar nicht erfassen können, und doch auch eine Botschaft, die für viele Menschen abgedroschen klingt. „Alle Jahre wieder...“ kommen auch die Hirten in der Weihnachtsgeschichte vor, und Thorsten Lüppen wurde herausgefordert, sie einmal neu zu betrachten. Sein Fazit: Es steckt durchaus mehr darin, als man im ersten Moment vermutet!

Menschen für Christus gewinnen

Der Bestimmer unseres Lebens gebraucht Sie und mich, um die Botschaft der Liebe Gottes, die wir ja selbst erfahren haben, weiterzusagen. Wir dürfen nicht vergessen, dass Christus uns gerettet hat und was er dafür tat! Aus diesem Grund dürfen wir diese Botschaft nicht für uns behalten. Oliver Schönberg weist auf drei Punkte hin, die uns dabei helfen.

Welche Aufgaben hat die Gemeinde auf der Erde?

Die Gemeinde ist eine geniale Schöpfung Gottes, einzigartig in der Welt! Sie ist die Summe aller durch den Tod Jesu Geretteten. Sie ist das Objekt der Zuneigung Christi, für die er alles gegeben hat. Dass die Gemeinde auf der Erde existiert (und nicht erst im Himmel), ist von Gott so gedacht und gewollt. Denn sie soll auf der Erde Aufgaben für Gott erfüllen. Daniel Brust findet in der Bibel mindestens drei Aufgabenbereiche für die Gemeinde...

Die Hochzeit des Lammes

Wer geht nicht gern auf eine Hochzeit? Die Hochzeit stellt eine gute, liebevolle Beziehung auf eine neue Ebene. Sie besiegelt den Bund, der Mann und Frau auf eine einzigartige Weise miteinander verbindet. Wie genau die Hochzeit gefeiert wird, hängt von der Kultur ab, in der man sich befindet. Als Johannes in der Offenbarung von der Hochzeit des Lammes schrieb, stellte er sich sehr wahrscheinlich eine jüdische Hochzeit vor! Philip Nunn beschreibt hier eine jüdische Hochzeitstradition, bei der ein Becher eine ganz wichtige Rolle spielt ...

Zeitlos dynamisch

Die Corona-Pandemie hat den gemeindlichen Wortschatz erweitert; „Livestream“ und „Videokonferenzen“ gehören zur neuen Normalität. Ich bin dankbar, dass wir in der Pandemie auf technische Möglichkeiten zurückgreifen können. Aber es gibt auch Befürchtungen, dass geistliche Tiefe durch Technik ersetzt wird und stückweise verloren geht. Deshalb sollten wir uns fragen: In welche Probleme haben wir uns hineinmanövriert, als Digitales in der Pandemie so sehr an Stellenwert gewonnen hat? Aber auch: Worin liegt das Potenzial, das wir unbedingt weiter nutzen sollten? Oliver Last nennt fünf Punkte, die dabei zu bedenken sind.

Wie finden wir neue Zugänge zu den Menschen?

Die Pandemie verschiebt unsere Prioritäten und hat unser Leben verändert. Durch diese Verschiebungen tun sich ganz neue Bereiche auf, wie wir Menschen mit dem Evangelium erreichen können. Menschen suchen nach Antworten – häufig ist das Internet die erste Adresse. Es ist wirklich gut, dass wir als Christen letztes Jahr das Internet mit wertigen Inhalten gefüllt haben. Wer sucht, der wird finden! Aber auch offline bieten sich Möglichkeiten... Daniel Dressler macht Vorschläge, wie wir mit einfachen Mitteln mehr Menschen das Evangelium anbieten können.

Ende der Pandemie, Ende des Livestreams?

Eine steile Lernkurve im Umgang mit virtuellen Möglichkeiten liegt hinter vielen Gemeinden. Wir haben viel gelernt und sind dankbar für die technischen Entwicklungen, die es uns möglich machten, geistliche Nahrung und Zeiten der Gemeinschaft und Anbetung trotz des Lockdowns zu teilen! Nun sind wir dankbar, dass Beschränkungen Stück für Stück gelockert werden. Und die Frage stellt sich: Werden die virtuellen Hilfsmittel, die unseren Gemeinden durch die Krise hindurchgeholfen haben, überflüssig? - Auch in anderen Ländern stellt sich diese Frage. Drei christliche Leiter in den USA erklärten kürzlich, warum ihre Gemeinden den sonntäglichen Livestream weiterführen bzw. nicht weiterführen werden. Hier eine Zusammenfassung ihrer Überlegungen ...

Missionarische Jünger machen

Statt der Europa-Konferenz nun ein Webinar zu einem sehr relevanten und oft vernachlässigten Thema. Ein Praktiker aus Frankreich / Schottland wird ein Impulsreferat dazu halten, anschließend werden sechs Geschwister aus Rumänien, Italien, Portugal, Großbritanien und Deutschland gemeinsam auf Fragen aus dem Zoom-Publikum dazu eingehen. Herzliche Einladung mitzudenken und dann mitzumachen - Jüngermacher gibt es nie genug!

Wir stellen die falsche Frage!

„Warum verlassen so viele Jugendliche ihre örtliche Versammlung?“ So lautet eine häufig gestellte Frage - doch ist es die richtige? Was ist unser Ziel - die Jugend in der örtlichen Versammlung zu halten oder ihnen zu helfen, bedingungslose Nachfolger Jesu zu werden? - Nate Bramsen stellt in diesem Artikel unbequeme Fragen, doch er weist auch auf drei Stärken hin, die in vielen Gemeinden vorhanden sind. Es gilt, diese Stärken zur Geltung zu bringen!

Mit Muslimen über den Glauben reden (1)

Mit Muslimen über den Glauben reden? - Es gibt zwei Dinge, die es uns einfach machen: Muslime haben kein Problem, über Gott zu reden; das ist für sie ganz normal. Und sie schätzen die Bibel als heiliges Buch und bringen dem, was sie sagt, Respekt entgegen. Es gibt auch zwei Dinge, die es schwer machen: Muslime glauben, die Bibel sei verfälscht worden, und glauben nicht daran, dass Jesus Gottes Sohn und am Kreuz gestorben ist. Hermann Fürstenberger erklärt, was Gläubige auf diese Einwände entgegnen können.

Fehlende Verse in Bibelübersetzungen – Wie man als Prediger damit umgehen sollte

Bei einigen Bibelversen ist nicht sicher, ob sie in der Originalfassung enthalten waren. Manche deutschen Übersetzungen fügen solche Verse in den laufenden Text ein, andere erwähnen sie nur in einer Fußnote. Wie geht man als Prediger damit um? Jakob Haddick erklärt drei (schlechte) Gründe, warum Prediger auf Textunterschiede nicht eingehen, und drei gute Grundsätze für den Umgang mit solchen Textunterschieden.

Das Wort vom Kreuz – immer noch eine frohe Botschaft!

Wir leben in einer Zeit, in der sich die Botschaft der Kirche verändert. Die blutige Botschaft vom Kreuz wird durch eine unblutige ersetzt, der es an Kraft und Hoffnung mangelt. Anstatt die lebensverändernde Botschaft zu hören, dass Menschen Sünder sind, hört man lieber eine Botschaft, die sagt: „Mir geht’s gut, und dir geht’s gut!“ Rudi Joas erinnert daran, was die sonderbare, schockierende, einfache Botschaft von Kreuz beinhaltet, was der Zweck des Kreuzes ist und was die Kraft des Kreuzes bewirkt. Denn das Wort vom Kreuz ist auch heute noch die froheste Botschaft, die es gibt!

„Theologie der Herrlichkeit“ oder „Theologie des Kreuzes“

Ein Blick zurück in die Geschichte der Christenheit zeigt, dass das Kreuz auch zu früheren Zeit kontrovers gesehen oder sogar übersehen wurde. Während Paulus sogar von „Feinden des Kreuzes Christi“ schon zu seiner Zeit schrieb, mussten die Reformatoren mühsam den Schutt falscher oder einseitiger kirchlicher Theologie beseitigen. Ron Kubsch zeichnet in diesem Artikel Luthers erhellenden Blick auf das Kreuz nach und gibt Einblicke, wie er die Bedeutung des Kreuzes für den rettenden und befreienden Glauben an Jesus Christus offenlegte.

Das Kreuz Christi – Grundlage unseres Heils

Soll das ein liebender Gott sein, der bewusst seinen Sohn leiden und sterben lässt? Wie einen Verbrecher? Auf grausamste Art und Weise – festgenagelt an einem Kreuz? Warum kann Gott nicht ohne „Kreuz“ barmherzig sein und allen Menschen vergeben? Einfach so aus Liebe? Ohne diese Tortur auf dem Hügel Golgatha, wo Jesus von bösen Menschen ungerechterweise hingerichtet wurde? Wirkt das gesamte Ereignis nicht sehr primitiv? Und dadurch sollen sündige Menschen erlöst werden? - Viele Leute, auch immer mehr Theologen, verabscheuen das Ereignis der Kreuzigung von Jesus Christus und wollen mit so einem Gott, der das wollte, nichts zu tun haben. - Dieter Ziegeler erklärt, warum es keine andere Möglichkeit zur Erlösung gab und Jesus sterben musste.