Freier Wille und Vorherbestimmung

"Seit mein Sohn an einer christlichen Universität in unserer Nähe Theologie studiert, war seine Begegnung mit der endlosen Debatte um den freien Willen des Menschen bzw. Vorherbestimmung (Arminianismus vs. Calvinismus) unvermeidlich. Leider neigen beide Seiten dazu, sich ihrer eigenen Position so sicher zu sein, dass sie die Position der anderen Seite als abstoßend oder sogar ketzerisch ansehen. Wie auch mein Sohn fragen wir uns wohl alle, warum sich gleichermaßen hingegebene und intelligente Christen in dieser Frage nicht einigen können...". David Rieke umreißt in aller Kürze das Hauptproblem in dieser Frage, schlägt einen Lösungsansatz vor - und ermutigt uns vor allem zu Demut im Miteinander und vor Gott.

Ehrenamtlich im seelsorgerlichen Krankenhaus-Besuchsdienst

Als das Letzte ihrer acht Kinder ausgezogen war, machte sich Brunhilde Lindenfelser Gedanken, womit sie die nun neu zur Verfügung stehende Zeit ausfüllen könnte, um dem sogenannten „Leeren Nest-Syndrom“ zu entgehen. Durch ihren Ehemann, der in einem Diakonissenkrankenhaus arbeitete, wurde sie auf die Möglichkeit eines ehrenamtlichen Dienstes dort aufmerksam gemacht und entschloss sich, im Besuchsdienst mitzuhelfen...

Gebetserhörung – Fehlanzeige?

Von Beginn meines Glaubenslebens an erlebte ich immer wieder, wie Gott Gebete erhört. Wenn manche heute keine solche Erfahrungen mehr im Gebet machen, sollten sie sich fragen, woran das liegen kann. Gott erhört Gebet! Manchmal tut er es ganz anders, als wir es uns vorstellen oder wünschen. Gott ist souverän und kein Gebetsautomat oder Wunscherfüller. Aber er ist ein liebender Vater, der darauf achtet, dass seine Kinder das haben, was sie brauchen...

Wo bin ich zu Hause? Wo werde ich geliebt? Wo werde ich gebraucht?

"Ich bin Pastor und Seelsorger in einer großen diakonischen Einrichtung; zu meiner Arbeit gehören Ethik-Kurse im Berufsbildungswerk. Immer, wenn ich das Thema 'Der Sinn des Lebens' ankündige, stöhnen die meisten auf. Sie sind davon überzeugt, dass das Leben keinen fassbaren Sinn hat; man könne nur versuchen, möglichst viel Spaß herauszuholen. Gleichzeitig brennt aber in vielen von ihnen die Frage nach dem Sinn des Lebens lichterloh. Unter anderem gebrauche ich drei Fragen aus der Sinn-Theorie: "Wo bin ich zuhause? Wo werde ich geliebt? Wo werde ich gebraucht?". Es ist für mich immer wieder erstaunlich, was sie bei den jungen Leuten auslösen..." - Rudolf Möckel mit einem Beitrag zum Jahresthema "GeMeinde - Gottes Mehrgenerationenhaus".

Ich habe mich entschieden und sage – vielleicht!

Warum Verbindlichkeit so schwer ist und wir sie trotzdem brauchen: Ich bin ein Kind meiner Generation. Generation Y. Generation Maybe. Die „Ich-bin-bis-zum-Verrecken-spontan“-Generation. Für eine Tasse Kaffee treffe ich sieben Entscheidungen: Kleiner Kaffee, schwarz, mit Milch, Soja- und fettarm, mit Kakaopulver, ohne Coffein. Zwänge sind Out. Für mich wurde die Militärpflicht abgeschafft, vielleicht folgt bald die Rechtschreibpflicht, jeder soll sich entfalten, wie er will. Aber ich bin auch Mitarbeiter in unserer Gemeinde. Kinderstunde, Mädelstreff, Studentenkreis. Organisiere Events für unsere Jugend. Und da stehe ich plötzlich auf der anderen Seite. Will planen, aber keiner macht mit – falls doch noch ein besseres Angebot kommt. Da steht dann drei Tage vor dem Jugendurlaub immer noch nicht fest, wer mitkommt ... Sara Kreuter über eine anstrengende Herausforderung ihrer Generation.

Persönliches Leben und Wachstum

Alexander Strauch fordert in diesen drei Videos eindringlich dazu auf, als Leiter niemals aufzuhören zu lernen und zu wachsen. Wir sollen zunächst auf uns selber achten, bevor wir uns um die Herde kümmern (so Paulus in Apg 20). Wachsende Leiter sind der beste Anreiz für alle anderen in der Gemeinde, in ihrem Leben Fortschritte zu machen und nicht auf der Stelle zu treten.

„Unterbrich mich nicht, Herr – ich bete!“

"Vater unser, der du bist im Himmel ..." - "Ja?" - "Unterbrich mich nicht! Ich bete." - "Aber du hast mich doch angesprochen!" - "Dich angesprochen? Äh ... nein, eigentlich nicht. Das beten wir eben so: Vater unser, der du bist im Himmel." - "Da, schon wieder! Du rufst mich an, um ein Gespräch zu beginnen, oder? Also, worum geht’s?" Was beim Beten passieren könnte...

Die „1-Minuten-Seelsorge“

„Das ist lächerlich!“, sagst du vielleicht. „Seelsorge braucht viel mehr Zeit!“ Wir müssen uns jedoch der Realität stellen, dass der durchschnittliche Älteste nur eine begrenzte Zeit hat - sicherlich nicht genug, um mit jedem Gläubigen der Gemeinde eine längere Zeit persönlich verbringen zu können. Chuck Gianotti gibt hier praktische Hilfen, wie die normalen Begegnungen an einem Sonntag zum geistlichen Wohl der Geschwister genutzt werden können.