Gemeinde

„Betet auch für mich…“ – Zehn Gebetsanliegen für die Leiter unserer Gemeinde

Ob wir darum gebeten werden oder nicht - wir tun gut daran für die Leiter unserer Gemeinde zu beten. In guten wie in schlechten Zeiten ausdauernd für sie zu beten ist ein Ausdruck unseres Vertrauens in Christus. So viel hängt davon ab, ob sie nahe beim Herrn und in guter gesundheitlicher Verfassung sind, ob sie gut arbeiten und klar denken können! Zehn Anliegen, die wir für unsere geistlichen Leiter vor den himmlischen Vater bringen sollten, sind ...

Mit aufrichtigem Herzen leiten

Er hatte es bis zur Spitze geschafft, hatte Macht und Ansehen. Frauengeschichten sind von ihm nicht überliefert. Geistlich gesehen war er als Leiter von Gott erwählt und begabt worden – und zu verschiedenen Anlässen überkam ihn der Geist Gottes mit Macht. Und obwohl Saul schließlich 40 Jahre im Amt blieb, verwarf Gott ihn. Es mangelte ihm an wirklichem Charakter – ihm ging es um den Schein, nicht um das Sein. Sein Herz schlug nicht für Gott. Aus den unguten Aspekten in Sauls Leben können wir einige gute Prinzipien ableiten, die uns helfen werden, mit ganzem Herzen für Gott und sein Volk da zu sein...

Etwas ändern? Problematisch …

Jeder Leiter entdeckt irgendwann, dass Widerstand gegen neue Ideen und Methoden normal ist. Es dauert nicht lange, dann fällt selbst eine neue Gemeinde der Neigung der Menschen zum Opfer, sich gegen Veränderungen zu wehren. Eine Art der Evangelisation, die einmal innovativ war, kann nach ein paar Jahren zum "So machen wir es in unserer Gemeinde!" werden - und der Versuch, Veränderungen vorzunehmen, wird zu einem großen Kampf. Temperamente prallen aufeinander, Sturheit bricht durch, und die Einheit ist gefährdet...

Investieren statt konsumieren

"Träge Gottesdienste. Ernste, bedrückte Stimmung. Starre Strukturen. Alte Lieder. Predigten, die wenig mit meinem Leben zu tun hatten. Junge Familien, die gegangen sind. Sture Leute und auch viel Oberflächlichkeit. Wenig dynamische Entwicklungen. Ich war frustriert, enttäuscht und habe mich selbst abgeschirmt – zwar immer nett die Hand gegeben, aber die Leute wussten nur wenig von mir. Im Gottesdienst war ich mit meinen Gedanken abwesend. Ich habe mich gefragt: Wozu gibt’s diese Gottesdienste überhaupt? Was hat das mit meinem Leben zu tun?" - Wie es kam, dass Markus heute Gemeinde als sein "größtes Hobby" bezeichnet, erzählt er im Interview.

Mittler zwischen Jugend und Ältesten: Die Funktion des Jugendmitarbeiters

Wie ein tiefer Graben trennte uns die Sünde von unserem Schöpfer. Deshalb brauchte es einen Mittler, der Gott und Menschen wieder miteinander vereinigt. Manchmal besteht auch zwischen den Generationen einer Gemeinde ein Graben. Nein, dieser Graben ist nicht so tief wie der Graben der Sünde. Aber dieser Graben trennt auch – zwischen Jung und Alt. Dann ist es gut, wenn es Vermittler gibt, die den Generationen über den trennenden Graben helfen!

Vom Kämpfer zur Lampe

Als er König war, waren Davids Mut und seine Siege über die Feinde Israels legendär. Aber eines Tages änderten sich die Dinge. "... sie kämpften mit den Philistern, und David war erschöpft“. Er entging nur knapp dem Tod, weil Abisai dazu kam und ihn rettete. David wurde allmählich alt. Seine körperliche Kraft und Ausdauer ließen nach. Er fühlte es. Seine Freunde wussten es. Seine Feinde konnten es sehen. - Wenn in unserem Herzen immer noch die Leidenschaft brennt, kann es schwierig sein, unsere eigene körperliche Realität anzuerkennen. Doch auch wenn die Zeit des aktiven Kämpfens zu Ende geht, haben Ältere noch einen wichtigen Beitrag zu leisten! Philipp Nunn über die Chancen und Herausforderungen in der Zeit des Übergangs.

Ermutigung für Gemeindegründer

Gemeindegründungs-Tage 2018: Ende November trafen sich rund 25 Geschwister aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands, um über das Thema Gemeindegründung nachzudenken. Dabei stand nicht die Theorie von Strategien und Vorgehensweisen im Vordergrund, sondern es ist den Organisatoren gelungen, sehr realistische und zum Teil ernüchternde Erfahrungen rund um dieses Thema an die Teilnehmer heranzutragen.

Die Liebe ist der Weg!

Bei den Gläubigen in Korinth strotzte es nur so von Widersprüchen. Einerseits hatten sie sehr viel geistliche Erkenntnis geschenkt bekommen, sie hatten keinerlei Mangel an Gaben des Heiligen Geistes. Anderseits zankten sie sich darum, wer der größte Apostel für sie wäre, sie stritten sich vor weltlichen Gerichten um Dinge des täglichen Lebens und duldeten gleichzeitig einen krassen Fall von Unsittlichkeit in der Gemeinde. Ja, diese Frommen hielten sich selbst für stark im Glauben und brachten andere gerade dadurch zu Fall... Wenn man dass alles bedenkt, muss man sich wundern, mit welcher Liebe der Apostel ihnen den Brief schreibt, den wir als den 1. Korintherbrief im Neuen Testament haben...

Wachsen durch Kritik

Die meisten Christen, die ich kenne, dienen dem Herrn und anderen mit einem aufrichtigen und ernsthaften Herzen. Wir geben unser Bestes. Vielleicht treffen uns daher einige Arten von Beschwerden oder Kritik besonders hart. Wir können uns schnell missverstanden, nicht wertgeschätzt oder abgewiesen fühlen. Unsere natürliche Reaktion ist dann, uns selbst zu verteidigen oder Schwächen im Leben unseres Kritikers zu finden. Doch Philipp Nunn erinnert uns hier an einen besseren Weg ...