Pers. Nachfolge

Das Kreuz Christi – Grundlage unseres Heils

Soll das ein liebender Gott sein, der bewusst seinen Sohn leiden und sterben lässt? Wie einen Verbrecher? Auf grausamste Art und Weise – festgenagelt an einem Kreuz? Warum kann Gott nicht ohne „Kreuz“ barmherzig sein und allen Menschen vergeben? Einfach so aus Liebe? Ohne diese Tortur auf dem Hügel Golgatha, wo Jesus von bösen Menschen ungerechterweise hingerichtet wurde? Wirkt das gesamte Ereignis nicht sehr primitiv? Und dadurch sollen sündige Menschen erlöst werden? - Viele Leute, auch immer mehr Theologen, verabscheuen das Ereignis der Kreuzigung von Jesus Christus und wollen mit so einem Gott, der das wollte, nichts zu tun haben. - Dieter Ziegeler erklärt, warum es keine andere Möglichkeit zur Erlösung gab und Jesus sterben musste.

Sein Kreuz aufnehmen

Gerne folgten die Massen dem Messias, wenn es Gratis-Fischbrötchen zu futtern, wenn es Hektoliter Hochzeitswein zu verkosten gab. Sie folgten ihm, wenn er seine Weisheit und Wunder zeigte. Aber sein Kreuz aufnehmen? Simon von Kyrene wurde von den Römern dazu nicht gebeten, sondern gezwungen. Doch an uns richtet der Herr den Appell: „Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, kann nicht mein Jünger sein“. Wir sind alles andere als geneigt, das Kreuz zu tragen. Gerne folgen wir ihm in Richtung Glanz und Gloria, aber nicht nach Golgatha... Andreas Fett schreibt darüber, was es für einen Jünger Jesu heute bedeutet, sein Kreuz zu tragen.

„Glücklich der Mann…“

Viele der Schwierigkeiten, mit denen Leiter in Gottes Reich konfrontiert werden, passen nicht in Schubladen mit einfachen Lösungen. Oft stimmen die Umstände nicht genau mit den Beispielen aus der Schrift überein, und es scheint, dass jedes Problem eine ganz eigene Komplikation beinhaltet. Deshalb haben Leiter bei ihren Entscheidungen oft nicht den Luxus, eine klar umrissene Antwort geben zu können (nach der Art: „So spricht der Herr…“). Häufig sind wir aufgerufen, geistliches Urteilsvermögen einzusetzen. Das erfordert göttliche Weisheit! Wie Psalm 1 dabei helfen kann, hat Chuck Gianotti untersucht.

Sei getrost! Nur Mut!

Von Zeit zu Zeit brauchen wir alle Ermutigung. Unser guter Herr weiß das. Unser Herr Jesus benutzte einen Ausdruck, der verschieden übersetzt wird: „Sei guten Mutes!”, „Nur Mut!“, „Hab keine Angst!“, „Sei getrost!“, „Du brauchst dich nicht zu fürchten!“, „Sei zuversichtlich!“. Wir finden den Ausdruck in vier verschiedenen Situationen, in denen der Herr vier Faktoren anspricht, die unsere Begeisterung sinken lassen, an unserem Mut nagen und unsere Freude zerstören... Philip Nunn erinnert daran, wann und wie der Herr Jesus Mut macht.

Überhört? – Wie reagieren wir auf Gottes Warnhinweise?

"Sie reagiert überhaupt nicht!“, stellte der Lokführer entsetzt fest. Die junge Radfahrerin überquerte trotz der Hinweisschilder den Bahnübergang, ohne auf den herannahenden Zug zu achten. Der Zugführer hupte und gab Warnsignale, denn stoppen konnte er den Zug nicht mehr. Doch wegen ihrer Kopfhörer überhörte das Mädchen alle Bemühungen, sie zu warnen. Sie bemerkte die tödliche Gefahr nicht mehr rechtzeitig. - Im Buch Amos beschreibt Gott, wie er sein Volk auf die unterschiedlichsten Weisen vor den Folgen ihres falschen Lebensstils gewarnt hat. Doch wie bei diesem tragischen Bahnunfall von 2017 wurden alle Warnsignale überhört. Könnte es sein, dass wir in der gleichen Gefahr stehen?

NEU: Grundlagen und Fortbildung für Gemeindemitarbeiter und -mitarbeiterinnen

Du hast ein Anliegen für Menschen in Deiner Gemeinde oder Deinem Ort. Du dienst ihnen vielleicht bereits mit Deinen Begabungen. Aber Du sehnst Dich nach Förderung, nach Begleitung und persönlichem Wachstum? - Das freut uns! Und ab Mitte März können wir dir durch ein neues Angebot helfen: Systematische und regelmäßige Fortbildung durch erfahrene Lehrer in Verbindung mit örtlichen Mentoren - ganz bequem von daheim an Computer oder Tablet! Bereits Mitte März starten die Kurse "Leiterschaft 1" und "Ethik 1 ", Mitte April der Bibelkurs "Die Zehn Gebote verstehen".

Eine gerechtere Welt?

Auf den ersten Blick ist es erfreulich, wenn biblische Texte in unserer Gesellschaft aufgenommen werden – wie etwa der Prophet Amos im Religionsunterricht, wenn es um soziale Gerechtigkeit geht. Armut und Reichtum und die sich daraus ergebenden Spannungen sind seit jeher in menschlichen Gesellschaften ein Problem gewesen; und für Christen ist doch ein Eintreten für soziale Gerechtigkeit obligatorisch - so der Tenor der meisten religionsunterrichtlichen Adaptionen dieses biblischen Propheten. Aber wird man ihm damit schon gerecht? Ist das wirklich alles bzw. der Kern dessen, was uns dieses alte biblische Buch heute vermitteln kann? - Joachim Platsch hat sich Gedanken gemacht, worum es Gott - damals wie heute - ging.

Wenn der Löwe brüllt – Amos‘ Botschaft in seiner Zeit

In Israel herrscht Wohlstand und politische Stabilität. Eine gewisse, zumindest äußerliche Frömmigkeit gehört zum guten Ton. Aber es gibt auch soziale Ungerechtigkeit und mangelnde Bereitschaft, Gottes Wort zu gehorchen. In diese Situation hinein redet Amos, ein „Ausländer“ und theologischer Laie. Eine denkbar schlechte Konstellation für ein erfolgreiches Wirken. Und doch – was Amos sagt, ist Gottes Reden. - Daniel Brust untersucht diese Botschaft und zeigt, dass sie nicht nur für damals, sondern auch für heute Bedeutung hat.

Im Hamsterrad des Lebens Ruhe finden

Unser Lebensrad läuft und läuft, und wir müssen schauen, wie wir mitkommen und durchhalten. Oft fühlen wir uns wie im Hamsterrad! Oder können wir von der Straßenbahn lernen? Auch deren Räder drehen sich so gut wie ununterbrochen. Aber sie hat unten einen Halt durch die Schienen und bekommt gleichzeitig Energie von oben... - Karl-Ernst Höfflin untersucht, wie wir aus der Ruhe heraus Menschen mit Jesus erreichen können.

Israel, die Gemeinde und die Völker der Welt – macht Gott einen Unterschied?

Im Zuge der aktuellen Lage fragen wir uns zu Recht, ob das, was in der Welt vor sich geht, von Gott gewirkt wird. Anders als zur Zeit des Alten Testaments fehlt es an Propheten, die explizit Gottes Handeln an den Völkern verkünden und ausweisen. Doch die Gemeinde hat sein Offenbarungswort, die Bibel, das zur Beurteilung der Zeiten absolut ausreichend ist. - Joachim Pletsch beleuchtet, was der Prophet Amos im Blick auf Israel und die Völker sagt, und welche Rolle die Gemeinde in Bezug auf die Völker der Erde spielt.

Verzeihen – vergeben – versöhnen

Moralisches Unrecht kann man nicht einfach ausradieren. Die Zeit heilt keine Wunden. Uns allen stellt sich irgendwann die Frage, ob wir denen, die uns verletzt haben, verzeihen wollen. Kurz und prägnant erklärt Samuel Moser, warum es besser ist zu vergeben als Rachegedanken oder Bitterkeit zu nähren, und was uns helfen kann, wenn das Vergeben nicht so einfach ist.

Vom Säen zum Ernten – Gottes Wort in Aktion

Gottes Wort wirkt. Deswegen lohnt es sich, es mit anderen zu teilen, egal ob in der Gemeinde, in kleinen Gruppen oder zu Zweit. - Frederic Walraven (Holland) beschrieb beim Online Gemeindepraktiker- und Gemeindegründungsseminar Ende Januar in drei Vorträgen die Schönheit und Wirksamkeit des Wortes Gottes. Er ermutigte die gut 70 Teilnehmer, diesem Wort zu vertrauen und zeigte mit etlichen praktischen Beispielen, wie wir es a) empfangen, b) leben und c) weitergeben können.

„Und – lässt du dich impfen?“ – Ein Diskussionsbeitrag

Am Telefon, nach dem Gottesdienst im Foyer – spätestens in jedem dritten Gespräch kommt vorsichtig diese Frage auf: „Lässt DU dich impfen?“ Nachdem es im letzten Jahr Debatten über Corona allgemein und die Maßnahmen dagegen im Speziellen gab, rückt uns dieses Thema nun noch persönlicher und im wahrsten Sinn des Wortes „auf die Pelle“. Mit diesem Beitrag soll niemandem vorgeschrieben werden, wie er sich in dieser Frage zu verhalten hat. Aber manche Christen machen in der aktuellen Corona-Pandemie sehr offen Stimmung gegen das Impfen und verunsichern dadurch; ausgeglichenere oder anderslautende Stimmen werden in die Defensive gedrängt. Das muss aber nicht sein. - Marco Vedder mit einem persönlichen Diskussionsbeitrag zu dieser aktuellen Frage.

Was kommt nach der Versöhnung?

Es ist für alle Beteiligten eine große Freude, wenn Vergebung und Versöhnung stattgefunden haben und der Friede wiederhergestellt ist. Aber wie geht es nun weiter? Die Erfahrung lehrt, dass sich die Versöhnung über einen längeren Prozess bewähren muss. Der Weg danach wird bestimmt von dem, was davor geschah. Das wird auch in den Konflikten deutlich, die Gott uns in seinem Wort überliefert hat. - Heiner Schmidt zeigt in diesem wertvollen Artikel an einigen Beispielen wichtige Prinzipien für die Zeit "danach" auf.

Nur Mut!

"Wenn es irgendjemanden gibt, der in diesen Zeiten die Zuversicht behalten sollte, dann sind das wir!" - Daniel ließ sich vor 2600 Jahren von Niederlage, Fremdbestimmung und Manipulation nicht irritieren. Er "nahm sich in seinem Herzen vor ..." - und damit dreht sich die ganze Geschichte! Respektvoll im Umgang mit seinem "Gesundheitsamt", aber mit durchaus kreativen Ideen, bleibt er seinem Gott treu, dient dem gottlosen König - und das 63 Jahre lang! - Marco Vedder zeigt aus dem Leben von Daniel, wie wir auch heute mutig vertrauen und dann auch mutig gestalten können.