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„Und – lässt du dich impfen?“ – Ein Diskussionsbeitrag

Am Telefon, nach dem Gottesdienst im Foyer – spätestens in jedem dritten Gespräch kommt vorsichtig diese Frage auf: „Lässt DU dich impfen?“ Nachdem es im letzten Jahr Debatten über Corona allgemein und die Maßnahmen dagegen im Speziellen gab, rückt uns dieses Thema nun noch persönlicher und im wahrsten Sinn des Wortes „auf die Pelle“. Mit diesem Beitrag soll niemandem vorgeschrieben werden, wie er sich in dieser Frage zu verhalten hat. Aber manche Christen machen in der aktuellen Corona-Pandemie sehr offen Stimmung gegen das Impfen und verunsichern dadurch; ausgeglichenere oder anderslautende Stimmen werden in die Defensive gedrängt. Das muss aber nicht sein. - Marco Vedder mit einem persönlichen Diskussionsbeitrag zu dieser aktuellen Frage.

Spaltungen überwinden

In manchen Gemeinden geschieht Versöhnung selten - so selten wie Schneeflocken in der Sahara und Kakteen am Nordpol. Meine Erfahrung ist, dass in vielen Gemeinden Versöhnung zwar gepredigt, aber nicht gelebt wird. Die allermeisten wollen Versöhnung. Nur wenigen jedoch gelingt es, sich zu verständigen und dann auch für die Zukunft ein gutes Miteinander zu stabilisieren... Helmut Blatt spricht offen über die Ursachen und zeigt den Weg zu einem immer wieder versöhnten Miteinander auf.

Hirten dringend gesucht

Dringend gesucht: Vorstandsmitglieder für liebenswerten, leicht chaotischen Verein namens "Christliche Gemeinde XY"!? - Nein! Dringend gesucht sind: Hirten für Gottes Herde in XY! - Der Apostel Petrus war einer der ersten, die Gott mit dieser Aufgabe betraut hat. Anhand seines Vorbilds und seiner Anweisungen erklärt Alexander Strauch in diesen Vorträgen, was es bedeutet, Gott und seinem Volk als Hirte zu dienen. Aus langjähriger Erfahrung spricht er offen und lebensnah über die Verantwortung und die Mühen des Dienstes, aber auch über die Motivation und Hilfen, die Gott dazu gibt.

Belebung von Gott – kreative Gemeindepraxis

"Einen kleinen Augenblick Gnade, ein wenig Belebung", dafür ist Esra in seinem Bußgebet dankbar. "Gott hat uns nicht verlassen". - Wir sind heute in einer völlig anderen Situation als er - und doch spüren wir in vielen Bereichen den Bedarf an Belebung durch unseren Gott. Manches im Gemeindeleben hat gelitten im Lauf der Corona-Zeit - manches auch schon vorher ... Aber manche Gemeinden haben auch Belebung erlebt. Gut zwanzig Leiter aus verschiedenen Gemeinden haben kürzlich ihre Erfahrungen aus dem Gemeindeleben 2020 verglichen.

Was kommt nach der Versöhnung?

Es ist für alle Beteiligten eine große Freude, wenn Vergebung und Versöhnung stattgefunden haben und der Friede wiederhergestellt ist. Aber wie geht es nun weiter? Die Erfahrung lehrt, dass sich die Versöhnung über einen längeren Prozess bewähren muss. Der Weg danach wird bestimmt von dem, was davor geschah. Das wird auch in den Konflikten deutlich, die Gott uns in seinem Wort überliefert hat. - Heiner Schmidt zeigt in diesem wertvollen Artikel an einigen Beispielen wichtige Prinzipien für die Zeit "danach" auf.

Was bedeutet Versöhnung?

Zu allen Zeiten fühlten sich die Menschen den Göttern ausgeliefert. Sie erkannten, dass sie häufig schuldig wurden. Jede Not, jedes Unglück und vor allem den Tod empfanden sie als Strafe für ihre Sünden. Die Dichter nahmen daraus den Stoff für ihre Tragödien. Um Bestrafung abzuwenden, Schuld(-)los zu werden, mussten Opfer gebracht werden. Sühne musste geleistet werden. Der Gott Israels schaffte von sich aus Voraussetzungen dafür... - Arno Hohage untersucht, was Sühne und Versöhnung beinhalten.

Das mit Abstand beste Weihnachten

Der Lockdown ist bis kurz vor Heiligabend verlängert. Bei den vielen Regelungen ist es schwierig, die Übersicht zu behalten. Mit wem darf ich mich treffen, wie, wo und wie lange? Anstrengend ... - Was wir als Christen auf jeden Fall dürfen, ist, unsere Hoffnung weiterzugeben! Das ist schwierig, wenn so viel ausfallen muss, was sonst immer stattfand. Aber wir haben uns anderes einfallen lassen! Eine „Mit Abstand dein bestes Weihnachten“-Postkarte zum Beispiel. Dazu haben wir noch viele weitere Ideen aus ganz Deutschland zusammengestellt. Weil wir davon überzeugt sind, dass Menschen das mit Abstand beste Weihnachten erleben können, wenn sie den Abstand zu Gott entfernen.

Alte samt den Jungen – Stress oder Segen?

Als Leiter eines Freizeitheims und Mitverantwortlicher der Gemeinde im gleichen Haus erlebt Andreas Fett das Miteinander der Generationen täglich hautnah und weiß aus vielfacher Erfahrung, dass ein harmonisches Miteinander nicht von selbst kommt. Woher kommt der Stress, und wie können wir ihn vermeiden? Woher kommt der Segen - und was sind Voraussetzungen, um ihn zu bekommen? Mit einprägsamen Bildern, Wortspielen und Beispielen aus dem Leben macht dieser Vortrag Mut, biblische Prinzipien in der heutigen Zeit zu leben.

Die 400 stummen Jahre zwischen Maleachi und Matthäus

"Nach den Propheten Sacharja, Haggai und Maleachi wich der Heilige Geist von Israel", sagt der Talmud. Das war um 400 v.Chr. Es handelt sich um eine Zeit größter politischer, gesellschaftlicher und kultureller Umbrüche - doch wie Roger Liebi in diesem Vortrag zeigt, sind die "stummen" Jahre bis zur Geburt des Messias kein Unfall, kein Loch in Gottes Heilsgeschichte! Sondern hatten mehr als eine wichtige Funktion...

Jesus im Mittelpunkt behalten – trotz Corona

Mit großer Sorge beobachten wir die Entwicklung der letzten Monate in vielen christlichen Gemeinden: Während die Gemeinde Jesu durch staatlich vorgeschriebene Veranstaltungseinschränkungen sowie große seelsorgerliche und gesellschaftliche Aufgaben in dieser Zeit besonders herausgefordert wird, kommt es durch die unterschiedliche Bewertung der medizinischen und politischen Hintergründe von Corona zu erheblichen Spannungen. Die Einheit seiner Nachfolger, die unserem Herrn so wertvoll ist, gerät in Gefahr, die Liebe droht im Streit zu erkalten und das Zeugnis der Gemeinde beginnt zu leiden. - Fünfzig örtlich oder überörtlich aktive christliche Leiter rufen mit diesem Thesenpapier zu einer Rückbesinnung auf grundlegende Aussagen des Wortes Gottes auf, damit "weder unser Zeugnis nach außen noch unsere Kraft nach innen weiter geschwächt werden!"

Der programmierte Schmerz

Leid hat viele Gesichter, doch es gibt eine Form, die ausschließlich Christen betrifft: Leid um Jesu willen. Das geschieht nicht zufällig. Verfolgungen, Benachteiligungen, Hohn, Spott und Mobbing um Jesu willen sind kein Zufall, kein „Pech“, kein Missgeschick! Sie sind vorprogrammiert. Sie sind programmierter Schmerz. Es gehört zum Leben in der Nachfolge Jesu immer dazu. Nicht alle erleben es in gleicher Intensität. Aber in irgendeiner Form begegnet es allen. Warum das so ist und wie wir damit umgehen können, erklärt Rudolf Möckel in diesem unbequemen, aber mutmachenden Artikel.

FAME – evangelistische Aktion

„Bewaffnet mit Sprühdosen kämpfen wir um Anerkennung. Mit aller Macht lehnen wir uns gegen den Staat und die spießige Gesellschaft auf. Unsere Crew gehört zu den bekanntesten in Deutschland. Mein Leben wird von Drogen, Gewalt und Kriminalität bestimmt. Doch ein tragischer Unfall beim S-Bahn-Surfen rüttelt mich wach…" In FAME berichtet Pasquale Koukos wie er am Ende der Suche nach Anerkennung zum lebendigen Glauben an Jesus Christus fand. Andi Krüger und sein Team haben Werbematerial dazu entwickelt, das Gemeinden gerne für ihre evangelistische Arbeit nutzen können.