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Der Held ist der Mann in der Arena …

„Verschwinde aus der Küche, wenn du die Hitze nicht verträgst“, hat Präsident Harry Truman gesagt. Jeder, der etwas tut, wird kritisiert. In der Regel sind die Kritiker die Nichtstuer, die Neinsager und die Zuschauer, die auf der Tribüne sitzen und sich gegenseitig mit negativen Kommentaren überbieten. Der Held ist der Mann in der Arena! - Joe McKeever über einen biblischen Umgang mit Kritik.

„Seht zu …!“ – Verführung und Angst in der Krise

Wer dieser Tage den Beginn von Matthäus 24 liest, entdeckt unwillkürlich mehr Realitätsbezüge darin als noch vor drei Monaten. Die Jünger des Herrn Jesus sind fasziniert von der Pracht des Gotteshauses. Ihr Meister hingegen eröffnet ihnen, dass dieses Gebäude abgerissen werden würde - als ob der Tempel in seiner Zukunftsplanung keine wesentliche Rolle mehr spielen sollte. Und so kam es dann auch: Ein paar Mal traf sich die erste Gemeinde noch im Tempel, aber ihr Wachstum anschließend verlief hauptsächlich in vielen einzelnen Privathäusern. - Das kommt uns bekannt vor!? Es finden sich noch weitere Parallelen...

C.S.Lewis über Corona: „Reißt euch zusammen!“

„Auf eine Art und Weise denken wir viel zu viel an den Corona-Virus: „Wie sollen wir im Corona-Zeitalter leben?“ Ich bin versucht zu antworten: Jahrhundert haben Menschen gelebt, als die Pest fast jedes Jahr London besuchte. Oder als in der Wikingerzeit jede Nacht die Plünderer aus Skandinavien landeten und ihnen die Kehle durchschneiden konnten. Oder wir selbst: Wir leben doch bereits in einem Zeitalter von Krebs, Lähmung, Luftangriffen, Eisenbahnunfällen und Autounfällen. Mit anderen Worten, lassen Sie uns nicht damit beginnen, die Neuheit unserer Situation zu übertreiben ..." Was C.S.Lewis eigentlich zu einem Leben im Atomzeitalter schrieb.

In Verbindung bleiben 

Wie bleiben wir in Verbindung, wenn nur „Abstand Ausdruck von Fürsorge“ (Angela Merkel) ist? Hier einige grundlegende Möglichkeiten dazu. Gerne wollen wir auch von den Erfahrungen lernen, die ihr gesammelt habt. Sendet eure Ideen, Praxiserfahrungen und Linktipps gerne an o.last@cj-info.de, damit auch andere davon profitieren können. 

„Ich habe Gott als Vater erlebt!“

Michael wächst bei seiner Oma auf, weil erst der Vater und dann auch seine Mutter ihn verlassen haben. Als er zehn Jahre alt ist, sterben erst seine kleine Schwester, dann seine Oma. Wie kann ein Kind mit solchen Wunden heil werden, wie kann ein Erwachsener mit solchen Narben leben? - Der Lebensbericht (8-Minuten Video) von Michael Happle klammert diese Fragen nicht aus. Ehrlich berichtet er, wie er Gott als Vater erlebt hat. Sein starkes Zeugnis eignet sich hervorragend als Einstieg für Männerrunden, Hauskreise, Seelsorgeteams, Jugendkreise etc.

Was ich aus einer Gemeindespaltung gelernt habe

"Vor einigen Jahren erschütterte eine Gemeindespaltung das Leben unserer Stadtmissionsgemeinde. Ein Drittel der Gottesdienstbesucher trennten sich von unserer kleinen Gemeinde. Ich habe dieses Drama als Pastor miterlebt. Weil wir auch persönlich als Ehepaar sehr stark im Kreuzfeuer der Kritik standen, hat mich das Ganze damals in meinem Glauben und Dienst tief erschüttert. Viele Fragen tauchten auf: Was war falsch gelaufen? Wie ist es möglich, dass Glaubensgeschwister, mit denen wir viel Schönes erlebt hatten, nun meinten, mit uns keine geistliche Gemeinschaft mehr haben zu können? Und wie hätte es verhindert werden können?" - Heinz-Werner Ebmeier hat keine einfachen Antworten gefunden, aber trotzdem viel gelernt...

Gute Wünsche für 2020

Ich wünsche uns allen für das neue Jahr Selbstverleugnung, Gottesfurcht und Dankbarkeit. Was kann es besseres geben, als sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen, Gott auf den Thron meines Lebens zu setzen und sich jeden Tag inmitten aller Mühe (Buch Prediger lässt grüßen) an den schönen Dingen zu freuen, die eine verlorene Welt für uns bereit hält. Lasst uns nicht vergessen, dass das Beste noch kommt und der Herr nicht mehr lange auf sich warten lässt. Bald ist alles vorbei und dann bricht das wahre Leben an.

Schritte zu einem intensiven Gebetsleben (3)

"Gott kann sehr schnell sein, aber das ist nicht immer so. Auf Gottes Eingreifen warten zu lernen, war für mich eine schwere Lektion. Bei mir lief es manchmal so: Tauchte ein Problem auf, dessen Lösung nicht abzusehen war, bat ich Gott um Hilfe. Gleichzeitig war ich aber oft ungehalten darüber, dass dieses Problem überhaupt da war. Warum hatte Gott das nur zugelassen? Ich wurde mutlos und konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie Gott diese unangenehme Sache in den Griff kriegen könnte..." - In Teil 3 dieser Serie geht es um unsere Bitten und das Erwarten von Gottes Handeln.

Geborgen

"Ich liege und schlafe und erwache; denn der Herr hält mich", berichtet David in Psalm 3. "Wie hat er das geschafft?", fragen wir. Bei uns sind es oft schon Kleinigkeiten, die uns unruhig machen und schlaflose Nächte bereiten... - Eine mutmachende Leseprobe.

Mauern und Grenzen in unseren Köpfen

"Wie irritiert war ich, als ich ein Jahr nach meiner Bekehrung Christen kennenlernte, die besonderen Wert auf bestimmte Details im Gemeindeleben legten. Da gab es Brüder, die vom Stückwerk ihrer Erkenntnis so überzeugt waren, dass ihre Liebe zu anderen auf der Strecke blieb. Das ging bis zur Spaltung von Gemeinden wegen zweitrangiger Fragen wie Liedgut, Kleidung, Sitzordnung etc. Woher kommen diese unseligen Trennungen zwischen Christen?" Markus Hartmann nimmt Gründe unter die Lupe und zeigt, wie Grenzen überwunden und Mauern abgebaut werden können.

Timotheus Training

Das Timotheus Training ist eine Gemeinde-basierte Jüngerschafts- und Leiterschulung nach dem Vorbild des Trainings für Mitarbeiter im Gemeindebau (TMG) in Salzburg. Es findet im Moment nicht statt, aber die Mitarbeiter bieten Beratung und Hilfe beim Aufbau eigener Mitarbeiter-Schulungen auf örtlicher oder regionaler Ebene an. Erst-Info: Schulungen vor Ort selber planen Kontakt: m.vedder@gesunde-gemeinden.

Wenn ich einmal dement werde…

"Wenn ich einmal dement werde, musst Du ruhig mit mir sprechen, damit nicht das Gefühl entsteht, dass Du böse mit mir bist. Wenn ich einmal dement werde, kann ich vielleicht nicht mehr mit Messer und Gabel essen, aber bestimmt sehr gut mit den Fingern. Wenn ich einmal dement werde und Panik bekomme, dann bestimmt, weil ich an zwei Dinge gleichzeitig denken soll. Wenn ich einmal dement werde..." Margret Lenks Gedicht aus der Sicht eines an Demenz Erkrankten hilft, diese Situation besser zu verstehen.

Unterwegs bei demenzkranken Menschen

"Durch meine Arbeit als Alltagshilfe bei der AWO wurde mir bewusst, dass ich eine Gabe und auch die Freude dazu habe, Demenzkranke zu betreuen. Ich bin dankbar, wenn ich den Menschen etwas Gutes tun kann. Ich kann durch die Betreuung auch die Angehörigen und die Pflegeperson entlasten. Außerdem bekomme ich viel zurück....". Margret Lenk hat ein Herz für Demenzkranke und mittlerweile viel Erfahrung, was ihnen gut tut.

Sicherheit in turbulenten Zeiten

Bis zum Januar 2000 führten wir als junges Ehepaar ein unauffälliges Christsein, geprägt durch christliche Abläufe und routinemäßige Handlungen. Die Sicherheiten für unser Leben suchten wir theoretisch im christlichen Glauben, fanden sie aber praktisch in greifbaren Dingen. Dann aber saßen wir im Arztzimmer einer Kinderklinik. Der Professor teilte uns mit, dass ein lebensgefährlicher Hirntumor bei unserem damals einjährigen Sohn entdeckt worden war. Die folgenden Erfahrungen veränderten unsere familiäre Situation grundlegend und prägten unsere Beziehung zum Herrn nachhaltig: Wir erlebten Gott als den Allmächtigen, den Vater, den Hirten, der Geborgenheit schenkt ... ganz persönlich.

Freude! Denn Gottes Geist weht, wo er will …

Gottes Geist in Aktion - das erlebt jeder Christ gern. Der Wunsch danach ist so groß, dass manche am liebsten nachhelfen wollen. Warum scheint es oft so, dass der Heilige Geist bei anderen spektakulär eingreift, während das eigene Leben als Christ so langweilig und gewöhnlich erscheint, dass man denken könnte, da sei gar kein Heiliger Geist (oder er würde bei mir wohl schon schon länger Pause machen)? Versuchen wir also, unsere Augen zu schulen - dann ist das Wirken des Heiligen Geistes weltweit und in unserem eigenen Alltag nicht zu übersehen!