Evangelisation

Aktion im Winter: Das Gemeindehaus wird zum Spielplatz

In den Wintermonaten, wenn es nass und kalt ist, bleiben Spielplätze verständlicherweise meist leer. Es ist einfach zu ungemütlich. Dann sind Eltern froh und dankbar für Alternativen. Verschiedene Gemeinden öffnen darum im Winter ihre Häuser für Spieltreffs. Da wird das Gemeindehaus zum großen Spielplatz... Ulrike von der Haar gibt praktische Hinweise, was dabei zu beachten ist, wie es gelingen kann - und warum der Einsatz sich lohnt!

Was gibt Halt in der Krise?

"Rückenwind macht träge - Gegenwind hilft, die Segel neu auszurichten." Botschaft - Beziehung - Berufung - Begabung - Beispiel: unter diesen Stichpunkten legt Hartmut Jaeger auf der Ostseebibelkonferenz dieses Jahr 2.Timotheus 1 aus. Engagiert wendet er die Worte von Paulus an seinen jüngeren Mitarbeiter auf unsere "postmoderne und postfaktische Zeit" an und schlägt so Brücken, über die es sich nachzudenken lohnt.

Einer von uns

Die ganze Dramatik, die Wucht des weihnachtlichen Geschehens, liegt gebündelt in den nur vier Wörtern: „In einer Krippe liegend“. Der Höchste, absolut erniedrigt – in einer Krippe liegend. Der ewig Seiende, zu nichts gemacht – in einer Krippe liegend. Der Reiche, arm geworden – in einer Krippe liegend... Martin von der Mühlen nimmt uns mit hinein in das Wunder, dass Gott "einer von uns" wurde.

Die Emmaus-Werkzeugkiste

Emmaus Bibelkurse sind ein bewährtes und immer noch hilfreiches Werkzeug die Bibel (besser) kennenzulernen - alleine oder gemeinsam mit anderen. Ein Beispiel ist der Teenkreis, der sich jeden Mittwochabend trifft, um sich mit Hilfe der Emmaus Bibelkurse mit Gottes Wort zu beschäftigen. „Das Programm ist so gut aufgebaut ist, dass sich die Teenies die Einführung zu Hause durchlesen und wir dann zusammenkommen und wichtige Punkte nochmals durchsprechen können“, erklärt Thomas, der Leiter. Fabian gefallen die Multiple-Choice Fragen, während die ältere Eileen die offenen Fragen gut findet. Es gibt noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten...

Unterwegs bei demenzkranken Menschen

"Durch meine Arbeit als Alltagshilfe bei der AWO wurde mir bewusst, dass ich eine Gabe und auch die Freude dazu habe, Demenzkranke zu betreuen. Ich bin dankbar, wenn ich den Menschen etwas Gutes tun kann. Ich kann durch die Betreuung auch die Angehörigen und die Pflegeperson entlasten. Außerdem bekomme ich viel zurück....". Margret Lenk hat ein Herz für Demenzkranke und mittlerweile viel Erfahrung, was ihnen gut tut.

Ehrenamtlich im seelsorgerlichen Krankenhaus-Besuchsdienst

Als das Letzte ihrer acht Kinder ausgezogen war, machte sich Brunhilde Lindenfelser Gedanken, womit sie die nun neu zur Verfügung stehende Zeit ausfüllen könnte, um dem sogenannten „Leeren Nest-Syndrom“ zu entgehen. Durch ihren Ehemann, der in einem Diakonissenkrankenhaus arbeitete, wurde sie auf die Möglichkeit eines ehrenamtlichen Dienstes dort aufmerksam gemacht und entschloss sich, im Besuchsdienst mitzuhelfen...

Maueröffnung zu Gott

Es war immer ein beklemmendes Gefühl. Mehrfach musste ich wegen meiner Vortragstätigkeit die Grenze passieren. Beim letzten Besuch 1988 wurden wir bei der Ausreise dermaßen schikaniert, dass ich mir schwor, nie wieder in die DDR zu fahren. Und dann kam alles ganz anders. Plötzlich, unerwartet – die Mauer fiel. Wenn ich heute von Hessen nach Thüringen fahre, ist das immer noch ein besonderes Erlebnis! Als Christ erinnert mich der Mauerfall an ein noch viel größeres Wunder...

Wo bin ich zu Hause? Wo werde ich geliebt? Wo werde ich gebraucht?

"Ich bin Pastor und Seelsorger in einer großen diakonischen Einrichtung; zu meiner Arbeit gehören Ethik-Kurse im Berufsbildungswerk. Immer, wenn ich das Thema 'Der Sinn des Lebens' ankündige, stöhnen die meisten auf. Sie sind davon überzeugt, dass das Leben keinen fassbaren Sinn hat; man könne nur versuchen, möglichst viel Spaß herauszuholen. Gleichzeitig brennt aber in vielen von ihnen die Frage nach dem Sinn des Lebens lichterloh. Unter anderem gebrauche ich drei Fragen aus der Sinn-Theorie: "Wo bin ich zuhause? Wo werde ich geliebt? Wo werde ich gebraucht?". Es ist für mich immer wieder erstaunlich, was sie bei den jungen Leuten auslösen..." - Rudolf Möckel mit einem Beitrag zum Jahresthema "GeMeinde - Gottes Mehrgenerationenhaus".

Evangelisation im Dialog – Menschen zu Jesus führen

Wie kann man heute überzeugend von Jesus reden – und dies in einer Zeit, die nicht mehr an die Wahrheit glaubt? Bis es zu einer Entscheidung für Jesus kommt, ist es oft ein langer Weg. Deshalb brauchen wir, so David Geisler, eine Art der „Vor-Evangelisation“, um „den Boden in den Köpfen und Herzen der Menschen zu bearbeiten, sodass sie eher bereit sind, die Wahrheit anzuhören“. Es ist eine Wegbereitung für die eigentliche Evangelisation, so wie Johannes der Täufer den Weg für Jesus bereitet hat. Dazu müssen wir lernen, in längeren Zeiträumen und in kleineren Schritten zu denken.