Artikel mit dem Schlagwort: Leben als Christ

Von Plänen und Planänderungen

"Vor fünf Minuten hätte ich in Amsterdam im Flugzeug sitzen und nach Bogota (Kolumbien) fliegen sollen - aber ich musste die Reise absagen. Meinen Frust lenkte ich mit dem Schreiben dieses Artikels in eine positivere Richtung. Vielleicht können meine Gedanken jemanden ermutigen, der gerade mit Planänderungen oder Rückschlägen zu kämpfen hat!" - Philipp Nunn über Gedanken und Gefühle, wenn Pläne sich ändern (müssen).

Ist dann alles wieder verloren?

Manche Christen fragen sich, ob man nicht doch wieder verloren gehen kann. Das kann zu einer großen Not werden. Gibt es besonders schlimme Sünden, die mich wieder von Gott trennen? Andere Christen sehen diese Thematik sehr viel lockerer. Schließlich „haben sie sich mal für ‚Jesus‘ entschieden“ - und leben dennoch oftmals weit entfernt von Gott ein geistlich oberflächliches oder auch sündiges Leben. Immer in der Meinung, ewig errettet zu sein. Aber sind diese Leute ewig errettet? - Muss nicht jeder in dieser zentralen Frage eine absolute Sicherheit und Gewissheit haben, weil es um Himmel oder Hölle geht?

Was ist Bekehrung?

Die Erlösung eines Menschen besteht aus drei Elementen: Überführung von Sünden, Bekenntnis der Sünden und Bekehrung. Manche Leute in unseren Gemeinden und Kirchen wurden zwar ihrer Sünden überführt und haben eine Form der Beichte vollzogen. Aber sie haben sich nie bekehrt. Sie haben alles gemacht, was man von ihnen verlangt hat. Sie wurden vielleicht sogar getauft und sind der Gemeinde als Mitglieder beigetreten. Aber es gibt keinen Beweis in ihrem Leben, dass sie jemals diesen letzten Schritt gemacht haben – Bekehrung. Was also ist Bekehrung, was beinhaltet sie?

Vom Umgang mit Andersdenkenden unter Christen

In der christlichen Gemeinde denkt nicht jeder gleich. Das muss auch nicht sein. Wie aber gehen wir als Christen damit um, dass es unter uns Christen Andersdenkende gibt? Welche biblisch abgeleiteten Kriterien können uns zur Orientierung dienen, wie wir miteinander umgehen sollten; wo das Andersdenken ganz okay ist und wo das nicht mehr der Fall ist? Ein paar Impulse zum Weiterdenken.

Gastfreundschaft – eine vergessene Tugend?

Als Jugendlicher kam ich aus einem schwierigen Elternhaus. Mein CVJM-Jugendleiter lud mich nach Hause ein. Dort durfte ich gelebten Glauben erleben. Das war für mich wirklich eine „heile Welt“, und ich fand den Heiland. Ich erlebte eine Mutter, die mir in gemütlicher Atmosphäre das Leben mit und ohne Gott erklärte. In diesem Haus waren Gäste immer willkommen. Dankbar blicke ich auf diese Erfahrungen zurück...

Knechtschaft oder Sieg über Sünde?

Wir sind gerechtfertigt worden aus Glauben und haben Frieden mit Gott. Und es gibt keine Verdammnis für uns, die wir in Christus Jesus sind. Wie kommt es, dass ich trotz der erfahrenen befreienden Macht des Evangeliums nicht die Kraft habe, immer das Richtige und Gute zu tun? Ich erkenne, dass in mir etwas ist, was mich hindert, blockiert. Da ist noch ein übler Virus vorhanden - und wir rufen wie Paulus aus: „Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes?“

Gefährdete Freiheit

Freiheit hat ihren Preis. Sie ist zerbrechlich, man kann sie sehr leicht verlieren. Die „Freiheit auf dem Rücken der Pferde“ kann ein Reiter in verschiedenen Richtungen verlieren. Aber egal, ob nach vorne oder seitlich, er landet, wo er eigentlich nicht sein wollte. So ist das im "normalen" Leben, aber auch in unserem Leben als Christ und als Gemeinde. Aus welchen Richtungen wird unsere Freiheit bedroht, und wie können wir sie schützen?

Kraftlos? Von wegen! Wie das Evangelium das Leben wertvoll machte

Als die ersten Christen Jerusalem verließen und mit dem Evangelium durch das römische Reich zogen, kamen sie auch in die Hauptstadt Rom. Die Zustände in Jerusalem waren aber nicht vergleichbar mit den ethischen Verhältnissen, die die Christen im Machtzentrum Rom erlebten. Die religiösen Vorstellungen vermittelten keine Ethik. Das Leben eines Menschen zählte wenig. Das Leben eines Sklaven, Gefangenen oder Sträflings gar nichts. Daran konnten die Christen direkt nichts ändern. Aber ihr verändertes Leben, ihre neue Ethik und schließlich die Glaubensüberzeugungen einzelner Kaiser haben die römische Gesellschaft gründlich umgekrempelt...

Dürfen wir Ehre für uns beanspruchen?

Einen Menschen zu ehren bedeutet, dass ich ihn als ehrenwerte Person wahrnehme und wertschätze, dass ich ihm Respekt entgegenbringe. Als solche, die im Bilde Gottes geschaffen sind, haben wir allen Grund, einander wertzuschätzen, besonders als erlöste Kinder Gottes. (Unsere Gesellschaft ist jedoch vom Gegenteil geprägt, von Egoismus, Überheblichkeit und der Missachtung anderer.) Ehre beanspruchen dagegen kann der, der die Macht hat, Ehre zu fordern. Das jedoch lehnt die Bibel entschieden ab...