Artikel mit dem Schlagwort: Glaube und Tat

Unterwegs bei demenzkranken Menschen

"Durch meine Arbeit als Alltagshilfe bei der AWO wurde mir bewusst, dass ich eine Gabe und auch die Freude dazu habe, Demenzkranke zu betreuen. Ich bin dankbar, wenn ich den Menschen etwas Gutes tun kann. Ich kann durch die Betreuung auch die Angehörigen und die Pflegeperson entlasten. Außerdem bekomme ich viel zurück....". Margret Lenk hat ein Herz für Demenzkranke und mittlerweile viel Erfahrung, was ihnen gut tut.

Ehrenamtlich im seelsorgerlichen Krankenhaus-Besuchsdienst

Als das Letzte ihrer acht Kinder ausgezogen war, machte sich Brunhilde Lindenfelser Gedanken, womit sie die nun neu zur Verfügung stehende Zeit ausfüllen könnte, um dem sogenannten „Leeren Nest-Syndrom“ zu entgehen. Durch ihren Ehemann, der in einem Diakonissenkrankenhaus arbeitete, wurde sie auf die Möglichkeit eines ehrenamtlichen Dienstes dort aufmerksam gemacht und entschloss sich, im Besuchsdienst mitzuhelfen...

Grüne Damen und Herren – ganz praktisch Licht sein! (Interview)

"Ihr seid das Licht der Welt... So soll euer Licht vor den Menschen leuchten: Sie sollen eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Diese Verse aus der Bergpredigt wurden Wenke Peter vor einigen Jahren persönlich wichtig, und sie fragte sich: "Wie kann ich ganz praktisch Licht für die Welt sein, und wie können Menschen an meinen guten Taten Gott erkennen und ihn ehren?" Gott führte sie zum Dienst der "Grünen Damen" im örtlichen Krankenhaus...

Das Reich Gottes – die Gemeinde – die Bergpredigt: Unterschiede und Zusammenhänge

Die Frage nach dem Verhältnis von Glaube, Gnade und Werken ist ein Dauerbrenner. Besonders dann, wenn es um die Werte der Bergpredigt geht, kommt diese Frage wieder auf. Müssen sich Christen an der Bergpredigt orientieren? Arno Hohage schreibt in diesem Artikel etwas zu den Unterschieden und den Zusammenhängen vom "Reich Gottes", der "Gemeinde" und der "Bergpredigt".

Was bedeutet: „Ich liebe Jesus“?

Manchmal versucht man mit der Aussage "Ich liebe doch Jesus" das zu rechtfertigen, was wir wollen. Als wäre Liebe eine Worthülse, die man beliebig füllen könnte. Schauen wir jedoch in das Evangelium, dann wird deutlich, dass Jesus "Liebe" immer mit "Gehorsam" seinem Wort gegenüber verbunden hat. Anders gesagt: Wer Jesus liebt, hält sich an sein Wort und das seiner Apostel, die er selber beauftragt hat.

Gott respektvoll lieben (… denn Gott ist kein Heizkissengott für jede kalte Lebenslage)

Die Liebe Gottes ist unfassbar groß! Selbst die Engel staunen über die Liebe Gottes zu uns Menschen, die sich nicht irgendwie diffus oder emotional zeigt, sondern konkret in Jesus Christus, als er für Sünder starb. Doch darf das liebevolle Handeln Gottes zu einer Liebe führen, die andere Wesenszüge Gottes ausblendet? Zu einer respektlosen Gefühlsduselei, die ein verzerrtes Gottesbild bewirkt?

Glücklich sind die Friedensstifter …

Jesus preist die glücklich, die Frieden stiften. Weil Gott Frieden will. Und weil wir als seine Kinder sein Wesen ausstrahlen und leben sollen. „Wir lieben, was er liebt, und hassen, was er hasst“, schreibt H. Dittrich im folgenden Artikel. Und wenn wir Frieden stiften, geht es zunächst um die Beziehung zu Gott. Friedensstifter sind die, die das Evangelium in eine verlorene Welt tragen. Denn das bringt Frieden mit Gott und untereinander – und macht auch noch glücklich.

Wie können wir Muslimen begegnen?

Immer mehr Gemeinden haben Kontakte zu Asylbewerbern. Darunter sind auch viele aus muslimischen Ländern. Doch es gibt manche Unsicherheiten, wie wir Muslimen begegnen sollen. Was ist zu beachten, wenn wir unsere Häuser und unsere Gemeinden öffnen? Im folgenden Artikel zeigt Ulrich Neuenhausen auf, was die muslimische Alltagskultur kennzeichnet und was sie von unserer Kultur unterscheidet. Dabei bezieht er sich auf die traditionelle Kultur der Migranten. Er macht Mut, sich den Menschen zu öffnen und auch unseren Glauben zu bezeugen.

Kein Ersatz fürs Handeln

A.W. Tozer (1897 – 1963) wurde schon zu Lebzeiten als prophetische Stimme bezeichnet. Er sah viele Entwicklungen voraus, die heute zur Realität geworden sind. Dennoch erkannte er das große Ziel Gottes: Seine Kinder sollen dem Bild seines Sohnes gleichförmig werden. Für Tozer gibt es keinen Ersatz für das richtige Handeln. Er schreibt: „Richtig verstanden ist der Glaube kein Ersatz für moralisches Verhalten, sondern ein Mittel dazu. Der Baum steht nicht im Gegensatz zur Frucht, sondern ist die Voraussetzung dafür. Frucht, nicht Bäume, sucht Gott in seinem Garten; darum ist christliches Verhalten das Ziel des christlichen Glaubens."

Mit Jesu Augen die Not der Menschen sehen (Ist der Hirtendienst eine vergessene Gnadengabe?)

Was siehst du, wenn du durch die Fußgängerzone deiner Stadt gehst? Was siehst du, wenn du über deinen Gartenzaun blickst? Was nimmst du wahr, wenn du neben deinem Arbeitskollegen arbeitest? Was siehst du, wenn du die Geschwister deiner Gemeinde begrüßt? Du kannst durch diese deine Welt gehen und nur das wahrnehmen, was du gerade suchst oder was dich gerade interessiert. Was uns fehlt, ist der Blick für den Nächsten und für die Geschwister. Schlafen wir auf den Augen?!

Indien – auf den zweiten Blick

Vor fünf Jahren reisten mein Mann Reinhard und ich zum ersten Mal nach Indien, um Mission unter unerreichten Volksgruppen kennenzulernen. Eine Reise, die unser Leben verändert und in eine neue Richtung gelenkt hat. Im Februar dieses Jahres sollte es für uns nun zum zweiten Mal mit EMPART nach Indien gehen. Und wieder waren es die Lebensgeschichten einzelner Gemeindegründer, die uns beeindruckten und nicht mehr loslassen sollten ...

Umfrage: Jugend liest Bibel?!

Die Bibel ist wichtig! Aber wie intensiv beschäftigen sich Jugendliche wirklich mit der Bibel? Das wollten wir herausfinden und haben dafür auf Freizeiten, Jugendevents und über kommline.de eine Umfrage durchgeführt. Von Mai bis September 2011 haben 472 Teenager, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 25 Jahren von ihrem persönlichen Umgang mit der Bibel berichtet...

Sehen und gesehen werden: Taten und Worte gehören zusammen

In den letzten Jahren hat sich ein Phänomen entwickelt, das als Flashmob bezeichnet wird (flash = Blitz; mob von mobilis beweglich). Ein Flashmob ist ein kurzer, scheinbar spontaner Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen. Typisch ist die blitzartige Bildung einer Menschengruppe aus dem Nichts, das identische Handeln dieser Gruppe und die abrupte Auflösung nach wenigen Minuten. Meine Frage: Könnte es sein, dass für manche unbeteiligten, unwissenden Beobachter Gemeinde manchmal wie ein Flashmob erscheint?

Alles, was wir tun … Weisheit und handwerkliches Können

Gott hat uns mit einem gewissen Tatendrang ausgestattet, manche mehr, manche etwas weniger, aber die meisten der Menschen sitzen nicht gerne tatenlos herum. Wer nichts zu tun hat, der kommt sich überflüssig vor. Aber hat meine handwerkliche Tätigkeit etwas mit meinem Glauben zu tun? - Das Wort Gottes gibt uns auch zu diesem Aspekt unseres Lebens Hinweise und Hilfen, und wir können wirklich froh sein, dass selbst dieser Lebensbereich nicht ausgespart sein muss vom Einfluss Gottes...