Artikel mit dem Schlagwort: Leiden um Christi willen

Der programmierte Schmerz

Leid hat viele Gesichter, doch es gibt eine Form, die ausschließlich Christen betrifft: Leid um Jesu willen. Das geschieht nicht zufällig. Verfolgungen, Benachteiligungen, Hohn, Spott und Mobbing um Jesu willen sind kein Zufall, kein „Pech“, kein Missgeschick! Sie sind vorprogrammiert. Sie sind programmierter Schmerz. Es gehört zum Leben in der Nachfolge Jesu immer dazu. Nicht alle erleben es in gleicher Intensität. Aber in irgendeiner Form begegnet es allen. Warum das so ist und wie wir damit umgehen können, erklärt Rudolf Möckel in diesem unbequemen, aber mutmachenden Artikel.

Was gibt Halt in der Krise?

"Rückenwind macht träge - Gegenwind hilft, die Segel neu auszurichten." Botschaft - Beziehung - Berufung - Begabung - Beispiel: unter diesen Stichpunkten legt Hartmut Jaeger auf der Ostseebibelkonferenz dieses Jahr 2.Timotheus 1 aus. Engagiert wendet er die Worte von Paulus an seinen jüngeren Mitarbeiter auf unsere "postmoderne und postfaktische Zeit" an und schlägt so Brücken, über die es sich nachzudenken lohnt.

Das Gewicht der Herrlichkeit

Paulus hat reichlich aus dem "Kelch der Leiden getrunken": Zweifellos hängt es mit der Fülle dieser Leid-Erfahrungen zusammen, dass er in 2. Korinther 4,16-18 gar von einem „Aufgeriebenwerden des äußeren Menschen“ spricht. Umso erstaunlicher: Diese seine Bedrängnisse vermag er ein „vorübergehendes Leichtes“ zu nennen. Sie bewirken – so sagt er sehr deutlich – ein überreiches ewiges Gewicht von Herrlichkeit. Es empfiehlt sich, hier einen Augenblick stehenzubleiben: Was meint Paulus mit dem „ewigen Gewicht von Herrlichkeit“?

Nicht ein Haar geht verloren… Beim Einsatz für Gottes Reich können wir nichts verlieren, nur gewinnen

Irgendwie verstehe ich diese Verheißung nicht. Ein Blick in den Spiegel verrät das typische Problem eines fast 50-jährigen Mannes: Meine Stirn wird immer freier, der Haaransatz wandert Richtung Nacken. Nun gut, dafür wachsen an anderen Stellen Haare, die bisher verschont geblieben waren, z.B. auf der Nase. Trotzdem – meint Jesus das ernst, wenn er sagt, dass kein Haar von meinem Haupt verloren geht? „Und doch soll kein Haar von eurem Kopf verloren gehen“ (Lukas 21,18).

Christen in islamischen Ländern: Gelebter Glaube zwischen Leiden und Hoffnung

Wie ein roter Faden zieht sich durch die 2000-jährige wechselvolle Geschichte der Christenheit eine Spur des Leidens. Christliche Existenz in der Nachfolge Jesu Christi ist durch das Kreuz gekennzeichnet, denn wenn eine Welt wie die unsrige einer Liebe begegnet, wie sie in Jesus Christus offenbar geworden ist, ist das Kreuz eigentlich unausweichlich. Immer da, wo ideologische, religiöse oder politische Machtansprüche den christlichen Glauben als eine Gefahr wahrnehmen, kann dieser Konflikt ins Leiden führen...

Wenn sie euch verfolgen… Eine kurze Geschichte der Christenverfolgungen

"Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen. Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren." Wir sprechen meist erst von Christenverfolgung, wenn viele Christen unter den Druck einer feindlichen Macht geraten. Die meisten bleiben Namenlose, deren Leid und Qualen uns im Detail unbekannt sind. Daneben stehen Einzelne, die durch das Martyrium einenehrenvollen Namen bekamen...