Gebet

Nie wirklich mit der Teilung abgefunden

"Als ein großer Teil meiner Familie 1953 in den Westen nach Recklinghausen zog, blieb ich in der DDR, weil hier Pastoren dringender gebraucht wurden als im Westen. Wir wussten uns hier auf unserem Platz, doch wirklich abgefunden mit der Teilung Deutschlands haben wir uns nie. Und es blieb schwer, denn die DDR isolierte sich immer weiter von der freien Welt. Wir sahen keinen Weg, dass das einmal anders werden könnte. Dann aber kamen die Montagsdemonstrationen, schon jahrelang vorbereitet durch die Friedensgebete in den Kirchen. Sie begannen mit Gebet und hörten auf den Ruf: „Keine Gewalt!“ Die Dinge begannen sich zu ändern..." Uwe Holmer über Mauern und Wunder, Revolutionen und die Auswirkungen, wenn Christen als Nachfolger Jesu leben.

Luther und die Ehre Gottes

Die Wahrheit erhellt den Blick – auf alles, auch auf Gott! Als Luther den Kern des Evangeliums neu entdeckte und dann auch für andere entfaltete, bewirkte dies eine erweiterte und klarere Sicht von Gott. Daraus entstand bei Luther eine tiefe Dankbarkeit und das unmittelbare Bedürfnis, beständig Gott zu loben und zu rühmen für das, was er ist, und für das, was er für die Menschen getan hat. - Im letzten Schritt dieser Serie zum 500. Jahrestag der Reformation wollen wir erneut dem folgen, was Luther in seinen Schriften festgehalten hat...

„Ihre Passion war, Seelen für Jesum zu gewinnen“: Zum 175. Geburtstag von Toni von Blücher

Das sagte der zeitgenössische Pastor und Allianzmann D.H. Dolman über die Frau, die in Berlin eine Brüdergemeinde gründete. Zunächst sammelte sie Kinder in einer „Sonntagsschule“. Beim ersten Treffen im Jahr 1881 waren es fünf, beim zweiten neun, schließlich 1890 mehr als 400. Sie begann eine Näh- und Strickschule für Mädchen, „Mütterversammlungen“ und „Männerversammlungen“... Es wird berichtet, dass die adeligen Frauen um Toni von Blücher den einfachen Kutschern im kalten Winter Tee brachten - und das Evangelium. Wer war diese Frau?

Ein Volk, zerstreut und abgesondert (Gedanken zum Purimfest)

Ende März gedachte das jüdische Volk an Ereignisse, die im biblischen Buch Ester beschrieben werden. Es ist eine Geschichte voll überraschender Wendungen. Viele Volksmärchen scheinen ihre Ideen aus der Bibel gewonnen zu haben. Ester, ein Waisenkind, wird Königin, nachdem ihre Vorgängerin in Ungnade gefallen war. Alle Jungfrauen des Reiches werden gesammelt, um dem mächtigen König Ahasveros zur Wahl zu stehen. Ester ist ein biblisches „Aschenputtel“, und auch eine Verschwörung fehlt in dieser Geschichte nicht...

„Ich will zu Jesus Christus gehören“

Eine christliche Familie und ihre Freunde tragen tiefes Leid. Kein Ereignis hat die Medien Anfang des Jahres 2011 so sehr bewegt wie der Tod von Mirco. Was nur wenige wissen: Der 10-Jährige war Christ, seine Eltern engagieren sich in einer freikirchlichen Gemeinde, die mit ihnen gemeinsam 145 Tage der Ungewissheit durchlitt.