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Schritte zu einem intensiven Gebetsleben (3)

"Gott kann sehr schnell sein, aber das ist nicht immer so. Auf Gottes Eingreifen warten zu lernen, war für mich eine schwere Lektion. Bei mir lief es manchmal so: Tauchte ein Problem auf, dessen Lösung nicht abzusehen war, bat ich Gott um Hilfe. Gleichzeitig war ich aber oft ungehalten darüber, dass dieses Problem überhaupt da war. Warum hatte Gott das nur zugelassen? Ich wurde mutlos und konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie Gott diese unangenehme Sache in den Griff kriegen könnte..." - In Teil 3 dieser Serie geht es um unsere Bitten und das Erwarten von Gottes Handeln.

Schritte zu einem intensiven Gebetsleben (2)

Machen wir uns die Größe und Allmacht Gottes bewusst, merken wir: Anbetung ist das Natürlichste und Selbstverständlichste der Welt. Wer sein Gebet mit der Anbetung Gottes beginnt, erlebt, dass sich seine Seele mit Freude und Staunen über Gottes Macht, Geduld, Liebe und Weisheit füllt. Wie Anbetung konkret aussehen und in den Tag eingebaut werden kann, erläutert Rudolf Möckel in Teil 2 dieser Serie.

Gebetserhörung – Fehlanzeige?

Von Beginn meines Glaubenslebens an erlebte ich immer wieder, wie Gott Gebete erhört. Wenn manche heute keine solche Erfahrungen mehr im Gebet machen, sollten sie sich fragen, woran das liegen kann. Gott erhört Gebet! Manchmal tut er es ganz anders, als wir es uns vorstellen oder wünschen. Gott ist souverän und kein Gebetsautomat oder Wunscherfüller. Aber er ist ein liebender Vater, der darauf achtet, dass seine Kinder das haben, was sie brauchen...

„Unterbrich mich nicht, Herr – ich bete!“

"Vater unser, der du bist im Himmel ..." - "Ja?" - "Unterbrich mich nicht! Ich bete." - "Aber du hast mich doch angesprochen!" - "Dich angesprochen? Äh ... nein, eigentlich nicht. Das beten wir eben so: Vater unser, der du bist im Himmel." - "Da, schon wieder! Du rufst mich an, um ein Gespräch zu beginnen, oder? Also, worum geht’s?" Was beim Beten passieren könnte...

Schritte zu einem intensiven Gebetsleben (1)

Schritt 1 - Den Vater im Himmel kennen und lieben: "In dem Moment, wo ein Mensch Christ wird und die Erfahrung der Vergebung macht, lernt er den Vater im Himmel kennen und lieben, der ihn unbegreiflicherweise mit Gnade und Vergebung überschüttet. Er begreift, dass er bisher (vielleicht) eine ganz falsche Vorstellung von Gott hatte. Leider treten im Laufe der Jahre oft Probleme hervor, die mit der Vergangenheit zu tun haben: Die Erfahrungen mit dem leiblichen Vater wurden ungefiltert auf Gott übertragen. In Krisenzeiten können dann tiefgreifende Probleme sichtbar werden, die das Gebetsleben empfindlich stören..."

„Betet auch für mich…“ – Zehn Gebetsanliegen für die Leiter unserer Gemeinde

Ob wir darum gebeten werden oder nicht - wir tun gut daran für die Leiter unserer Gemeinde zu beten. In guten wie in schlechten Zeiten ausdauernd für sie zu beten ist ein Ausdruck unseres Vertrauens in Christus. So viel hängt davon ab, ob sie nahe beim Herrn und in guter gesundheitlicher Verfassung sind, ob sie gut arbeiten und klar denken können! Zehn Anliegen, die wir für unsere geistlichen Leiter vor den himmlischen Vater bringen sollten, sind ...

… bis die Seele ruht in Gott …

Sind Menschen Maschinen, bei denen rein technisch hochorganisiert viele Organe funktionieren? Wir staunen ja immer wieder über bisher kaum erforschbare Vorgänge im menschlichen Körper. Ein Organismus ist „hochorganisiert“, aber ein Mensch ist dennoch mehr als das. Gott hauchte dem Menschen seinen Odem ein, und gab ihm damit Anteil an sich selbst. Darum haben alle Menschen mit Gott zu tun, und es ist gut, das zu begreifen!

Anbetung… in Geist und Wahrheit!

Wir sind erlöst, um Gott anzubeten! Der Vater sucht Anbeter, genauso wie Jesus Christus Sünder sucht, um sie zu erretten. Das Evangelium hat nicht die bloße Errettung von verlorenen Menschen zum Ziel, sondern dass sie Gott und Jesus Christus anbeten. In der Anbetung bekommt Gott den ihm gebührenden Platz. Aber was ist denn Anbetung? Und welchen Einfluss hat dabei der Heilige Geist? Dazu bringen wir Auszüge aus Artikeln von Benedikt Peters.

Siegesfeier

Die Frau am Jakobsbrunnen weiht der Herr in die Suche Gottes ein: „Der Vater sucht ... Anbeter“ . Wenn Gott etwas sucht, dann muss es zum einen wichtig sein, zum anderen ist es offenbar Mangelware. Unsere Mahlfeierstunden jedenfalls entleeren sich zusehends, während die sogenannten Gottesdienste unmittelbar danach übervoll sind. Wir sind auf dem besten Wege, dieses hohe Gut des ur-christlichen Bekenntnisses ohne Not aufzugeben und ihm in der Versenkung der Bedeutungslosigkeit nur noch einen Nischenplatz einzuräumen...