Gefährdete Freiheit

Endlich frei! …?

„Komm zur Oma – kooomm – kooomm!“ Ermutigend streckt die Oma ihre Arme Klein-Leo entgegen. Begeistert sieht sie, wie sich der Knirps langsam von seiner Mama löst, erst eine, dann beide Hände loslässt und nun frei auf sie zuschwankt. Die Arme immer noch hoch erhoben, versucht der Kleine, sein Gleichgewicht zu halten, dreht eine Viertel Pirouette und plumpst quietschend auf seine Windel. Der zweite Startversuch gelingt besser: Ohne Unfall übersteht der künftige Erbe seinen ersten „Spaziergang“ – gut, dass Oma nicht weiter als fünf Schrittchen nah entfernt steht.

Klein-Leo hat das zwar sicher noch nicht verstanden, aber erfahren hat er es: Freiheit hat ihren Preis. Sie ist zerbrechlich, man kann sie sehr leicht verlieren. Frei sein heißt, unterwegs zu sein, die früheren Stützen hinter sich gelassen zu haben. Wenn man sich nach ihnen umschaut, verliert man leicht das Gleichgewicht. Freiheit ist ein „labiler Zustand“, wie er später in Physik lernen wird – eine Kugel, die nicht geschützt in sondern frei auf der Rundung liegt, wird beim leisesten Einfluss „auf die schiefe Bahn geraten“.

Quelle: Wikipedia

 

Und auch später, als junger und immer älter werdender Mann, wird Leonard seine Freiheit in Sachen Freundschaften, Arbeitsplatz und politische Überzeugungen einerseits sehr schätzen. Besonders dankbar wird er dem Himmel sein, wenn er die „Freiheit in Christus“ kennenlernt, zum Beispiel in der Erlösung von Süchten oder von den nutzlosen Versuchen, Gott zu beeindrucken. Aber immer wieder werden Dinge in seinem Leben oder in seiner Gemeinde passieren, die ihn bedauernd und nachdenklich fragen lassen:

Warum kann gewonnene Freiheit so schnell zerbrechen?

Die „Freiheit auf dem Rücken der Pferde“ kann ein Reiter in verschiedenen Richtungen verlieren. Aber egal, ob nach vorne oder seitlich, er landet, wo er eigentlich nicht sein wollte. So ist das auch im normalen Leben: Manche sind besonders vorsichtig bei „extrem konservativen Einflüssen“, andere warnen vor allem, was nach „liberal“ riecht. Manche tun nicht, was sie tun könnten, weil sie ein schlechtes Gewissen haben, andere wegen alten Selbstverständlichkeiten. In manchen Gemeinden herrscht, was einige „die Diktatur der Schwachen“ nennen, anderswo trampelt man in Lieb- oder Gedankenlosigkeit über die unguten Gefühle anderer Geschwister hinweg. Ob es Versuchung oder Einschüchterung ist, ob es Dauerbremser oder „Hochleistungsaktivisten“ sind, ob es einer langsamen Erosion oder einer Lawine gleicht – so oft leben wir persönlich oder als Gemeinde nicht oder nicht mehr, zu was uns Christus in seiner großen Gnade befreit hat. Das schadet uns und macht Gott traurig. Und dazu hat er eine Menge zu sagen, denn das Problem ist so alt wie die Menschheit. Für Adam und Eva war die ursprüngliche Freiheit bereits nach einem Kapitel zu Ende. Und für die ersten Gemeinden wurde sie schon angefochten, als viele von ihnen noch gar nicht gegründet waren.

Das Problem ist also alt und gleichzeitig immer wieder verzweifelt aktuell. Es starrt uns aus mindestens drei verschiedenen Richtungen an: aus unserem bösen Herzen, aus einer gottlosen Gesellschaft und aus dem subtilen Sauerteig moderner Pharisäer.

Unser böses Herz

Bereits der Apostel Paulus beschreibt sein Ächzen unter dem Kampf, der auch in seinem Inneren tobte:

Römer 7,22: „Denn ich habe nach dem inneren Menschen Wohlgefallen am Gesetz Gottes. Aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes?“

Oder in Galater 5,17: „Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt.“

„Gefangenschaft – aufbegehren – nicht das tun, was man will“ – das klingt wahrlich nicht nach Freiheit. Oder zumindest nach einer sehr umkämpften Variante. Wir sind eben noch nicht im Himmel, wo wir nicht mehr sündigen können, sondern diesseits der Ewigkeit, wo man das als Kind Gottes lediglich nicht mehr muss. Wir tragen leider, neben dem Heiligen Geist, auch noch unseren alten Menschen (Kol 3,9) in uns. Grundsätzlich haben wir ihn aus- und den neuen Menschen, das neue Leben aus Gott, angezogen, aber das „Ablegen“ und „Töten“ der alten, sündigen Verhaltensweisen und das „Anziehen“ der göttlichen Eigenschaften (Kol 3,5ff) hört hier auf der Erde nie auf.

Deswegen kann eine liebevolle Ehefrau ihren Mann gelegentlich sehr unfein angiften. Deswegen kommt es vor, dass Geschwister es den Leitern ihrer Gemeinde durch ihr ständiges Nörgeln richtig schwer machen. Deswegen gibt es andererseits Brüder, die durch ihre selbstherrliche und völlig beratungsresistente Art Mitarbeiter aus der Gemeinde vertreiben, die dort dringend gebraucht würden. Deswegen kann ein trockener Alkoholiker zurückfallen, ein treuer Familienvater Internetpornografie anschauen, und die Sonntagschulmitarbeiterin nach dem Gottesdienst ihrem Stolz nachgeben und hinter dem Rücken anderer Rufmord betreiben. In all diesen Fällen ist es mit der Freiheit von der Sünde nicht mehr weit her.

Dem Leser wird es nicht schwer fallen, aus dem eigenen Erleben beliebig viele weitere Beispiele für selbstsüchtiges, fleischliches Verhalten hinzuzufügen. Gelegentlich möchte man frustriert das Handtuch hinwerfen: „Muss das denn immer wieder schiefgehen?“

Nein, muss es nicht. Ganz aufhören wird es allerdings in diesem Leben auch nicht (1 Jo 1,8.10). Bevor wir uns aber anschauen, was uns bei diesem Dilemma helfen kann, wollen wir erst die beiden anderen möglichen Ursachen für das Zerbrechen unserer Freiheit untersuchen.

Die Welt in der Gemeinde

Die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen, und unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in der gegenwärtigen Welt“ (Tit 2,11f).

Paulus nennt Gottlosigkeit und Weltlichkeit in einem Atemzug. Klar: wo man Gott-los geworden (oder Gott losgeworden) ist, bleibt einem nur die diesseitige, weltliche Perspektive übrig. Und die hat dann mit seinen Werten, seiner Gerechtigkeit und seinem Heil nichts mehr zu tun. Deswegen sollen wir Wünschen, Sehnsüchten und Begierden, die aus dieser Einstellung erwachsen, keinen Raum in unserem Leben geben.

An anderen Stellen beschreibt der Apostel näher, wie das Denken der Welt uns zu beeinträchtigen sucht. Zum Beispiel warnt er die Gemeinde in Kolossä (Kol 2,8): „Seht zu, dass niemand euch einfange durch die Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gemäß!“ Es gibt Denksysteme, die lediglich weltliche Elemente berücksichtigen und göttliche ausschließen – und durch die sich manche Christen dennoch einfangen lassen. Das war nicht nur damals so mit dem Gnostizismus, und auch nicht nur später bei Hitler, sondern auch heute z.B. bei jeder Form der Religionsvermischung. Oder mit der vergleichsweise schlichten Lehre, wir müssten zunächst mal uns selber lieben, bevor wir damit bei anderen beginnen können. Bei Christen, die von ihrem Herrn gerade von ihrem Egoismus befreit wurden, biegt diese weltliche Lehre den Blick geradewegs wieder auf ihr eigenes Ego zurück – das kann die Freiheit in diesem Bereich wieder gefährden. Oder es gibt Leiter in christlichen Gemeinden, für die ist Dominanz ein ganz natürliches Merkmal ihres Führungsstils – so funktioniert das auf der Arbeit auch. Dass 1. Petrus 5,3 das direkt verbietet und stattdessen Führung durch Vorbild befiehlt, ist ihnen noch nicht so bewusst geworden. Auch wenn die genannten Lehren von Manchen gut gemeint sind – da ist die Welt in die Gemeinde gekommen und hat sehr viel Freiheit zerstört.

Weltlichkeit hat sehr viele, durchaus attraktive Gesichter. Der Teufel und seine Mächte, die letztendlich dahinterstecken (1 Tim 4,1ff), haben sich vermutlich gefreut, dass die evangelikale Christenheit diese Eigenschaft über weite Strecken an Äußerlichkeiten wie dem Kleidungsstil oder der Haartracht festgemacht hat. Dass wir z.B. mit unserer Streiterei oder unserer Geldliebe dem Denken der Welt einen viel zentraleren Platz eingeräumt und so sehr viel Unfreiheit produziert haben, wurde dagegen verhältnismäßig selten thematisiert. Aber auch das ist Welt in der Gemeinde, und dadurch sind manche „von dem Glauben abgeirrt“ oder „haben sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt“ (1 Tim 6,9-10).

Der Sauerteig der Gesetzlichkeit

Der Herr Jesus hatte bereits zu Lebzeiten in Bezug auf die religiösen Führer seiner Zeit die Warnung ausgegeben: „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!” Damit meinte er sowohl ihre Lehre (Mt 16,6.12) als auch ihre Heuchelei (Lk 12,1). Sie begrenzten die Freiheit der Menschen im Volk Gottes durch alle möglichen, selbstgemachten Zusatzgebote (Mt 23,4). Jeder sollte ihre frommen Leistungen anerkennen und ihnen gehorchen (Verse 5-7). Sie betonten Nebensächlichkeiten und ließen dafür die wichtigeren Dinge des Gesetzes beiseite (Vers 23). Sie wahrten sorgsam den äußeren Schein – und innen waren sie erfüllt von Heuchelei und Gesetzlosigkeit (Vers 28).

Diesem dritten Problem, das unsere Freiheit in Christus demontieren will, widmet Paulus neben anderen Textpassagen dann einen ganzen Brief. Er stellt sich im Hinblick auf die Galater genau unsere erste Frage oben: Wie konnte es sein, dass sie ihre Freiheit so schnell verloren und sich einem anderen Evangelium zugewendet hatten (Gal 1,6; 3,1)? Sie, die Christus für die Freiheit befreit hatte, liessen sich wieder „durch ein Joch der Sklaverei belasten“ – nämlich durch das Gesetz mit seinen Forderungen (Gal 5,1-4). Nach einem guten Anfang mit Gott hatte jemand sie „gehindert, der Wahrheit zu gehorchen“, sie überredet und verwirrt – so wie „ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert“ (Gal 5,7-10). Dieser schleichende Einfluss hatte an einem anderen Ort sogar starke Christen wie Petrus und Barnabas in Angst versetzt und mitgerissen, völlig gegen ihre sonstigen Überzeugungen zu handeln und etwas Falsches vorzuheucheln (Gal 2,11-14)! Obwohl Paulus zu wiedergeborenen Menschen redet, gibt es verblüffende Ähnlichkeiten zu den Überzeugungen und Verhaltensweisen, die Jesus bei den Pharisäern und Sadduzäern kritisiert hatte.

Und das gibt es auch bei uns! Auch heute „dringen heimlich falsche Brüder ein“ (Gal 2,4) – sie haben es über Zeitschriften, Fernsehen und Internet mittlerweile sehr leicht. Und selbst persönlich tauchen sie mancherorts auf, und es erfordert oftmals die ganze Aufmerksamkeit, Weisheit und Führungskraft der Leiter, sie wieder loszuwerden (Tit 3,9-11). Leider sind wir dabei oft zu spät gekommen – oder er war schon längst da, der Sauerteig der Gesetzlichkeit, der auch innerhalb mancher christlicher Gemeinschaft sehr verbreitet ist. Bei uns wird kaum einer es wagen, die Einhaltung von Geboten als Mittel zum Heil auszugeben, wie das bei den Galatern der Fall war. Aber die Verabsolutierung von menschlichen Maßstäben im Leben mit Gott, die Einhaltung von Geboten als Ersatz für echtes geistliches Leben, das Hinzufügen zum Wort, die Betonung von Äußerlichkeiten und die Nachlässigkeit, mit der wir anderen Geboten des Herrn gegenüberstehen – das erinnert sehr an Lehre und Heuchelei der Pharisäer. Von wievielen außerbiblischen Zusatzvorschriften haben sich Geschwister in manchen Gemeinden eingeengt gesehen! Wie oft ist ein völlig weltlicher Lebensstil, was den Umgang mit Zeit und Besitz angeht, bei uns akzeptabel, solange jemand Sonntag morgens einen guten Eindruck macht! Unser Herr warnt vor solchem Sauerteig!

Wie können wir unsere Freiheit schützen?

Ursachen und Symptome der drei Bereiche überlappen sich. Über alle drei sind zu Recht ganze Bücher geschrieben worden. Wer im Moment keine Zeit hat, solche zu lesen, der könnte folgende sechs Gedanken für sich weiterdenken:

Auf Gott hoffen

Die erlösende Feststellung von Paulus in Römer 7,25 – 8,2 gilt auch heute:Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! … Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.“ Das Wesentliche in dieser ganzen Sache ist das, was der Herr Jesus bereits getan hat und weiterhin tut! Er hat die Grundlage für meine Erlösung am Kreuz erkämpft. Wegen ihm steht über meinem Leben jetzt Geist und Leben statt Sünde und Tod. Und er hat die Macht, einzugreifen, wenn die Versuchung über meine Kräfte gehen will und verspricht, „einen Ausgang zu schaffen, sodass ihr sie ertragen könnt“ (1 Kor 10,13). Nicht aus unserer eigenen Kraft, sondern aus der Beziehung zu Gott heraus werden wir in der Freiheit Christi leben können (s.a. Gal 5,16; Kol 3,1-4).

Neu denken

Der Herr Jesus erklärte einmal deutlich: „Aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen, diese Dinge sind es, die den Menschen verunreinigen.“ (Mt 15,19f) Das steckt in uns allen! Und weil das so ist, sollten wir Salomos Rat folgen, der bereits lange vorher schrieb: „Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz!“ (Spr 4,23) Paulus sagt dazu: Seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.” (Rö 12,2) Wenn unser Inneres sich nicht neu orientiert, kann das Leben in Freiheit nicht gelingen.

Das alte Leben ablegen

Laut Hebräer 12,1-2 sollen wir „jede Bürde und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden Wettlauf“. Wie bereits oben in Kolosser 3 gesehen, steht es in unserer persönlichen Verantwortung, Einstellungen und Verhaltensweisen, die uns im Leben mit Gott behindern oder sogar klar als „Sünde“ zu bezeichnen sind, abzulegen – bewusst, ohne beschönigende Erklärungen und immer wieder. Egal, ob sie aus unserem Herzen, aus der Gesellschaft um uns herum oder einem Verhaltenskatalog eines modernen Pharisäers stammen.

Gott aktiv dienen

Paulus ermahnt seine Leser in Galater 5,13: “Denn {ihr} seid zur Freiheit berufen worden, Brüder. Nur <gebraucht> nicht die Freiheit als Anlaß für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe!” (s.a. Rö 12,1) Wir werden davor gewarnt, unsere Freiheit von den vielen Regeln des alttestamentlichen Gesetzes für ein Leben in fleischlicher Maßlosigkeit und Sünde zu mißbrauchen. Aber in unserem Denken soll nicht der Kampf gegen die Sünde, sondern der Dienst für Gott und unsere Mitmenschen dominieren. Je mehr Zeit ich bewusst für Gott, Geschwister und Noch-nicht-Geschwister einsetze, desto weniger Zeit habe ich, mir meine Freiheit durch Sünde zu gefährden.

Gottes Wort unvoreingenommen lesen

In der Auseinandersetzung mit schlechten Einflüssen rät Paulus Timotheus: “Wenn du dies den Brüdern vorstellst, so wirst du ein guter Diener Christi Jesu sein, der sich nährt durch die Worte des Glaubens und der guten Lehre, der du gefolgt bist.” ( 1 Tim 4,6) Nur wer Gottes Wort gut kennt, weiß dann auch, was bei unserem Gott zentral und nicht verhandelbar ist oder was zu den “zweifelhaften Fragen” (Rö 14,1) gehört. Beides fördert und erhält unsere Freiheit in Christus erheblich!

Ungöttliche Einflüsse zurückweisen

Verantwortungsbewusste Leiter müssen prüfen und sowohl weltliche als auch gesetzliche Einflüsse klar zurückweisen. Timotheus sollte sich „wegwenden von denen, die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen” und in den Häusern der Gläubigen Unheil anrichten (2 Tim 3,5). Ein Ältester soll “an dem der Lehre gemäßen zuverlässigen Wort festhalten, damit er fähig sei, sowohl mit der gesunden Lehre zu ermahnen als auch die Widersprechenden zu überführen. Denn es gibt viele Aufsässige, hohle Schwätzer und Betrüger, besonders die aus der Beschneidung, denen man den Mund stopfen muss …” (Tit 1,9ff) Wir sollen unsere Freiheit verteidigen: Für die Freiheit hat Christus uns freigemacht. Steht nun fest und laßt euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten!“ ( Gal 5,1)

Zum Weiterdenken

  1. Lies Kolosser 3,1-17. Wie tragen die dortigen Aufforderungen zu einem Leben in Freiheit bei?

  2. Welche Elemente aus der Begebenheit in Galater 2,11-14 kommen dir bekannt vor? Wie könnte solch eine Entwicklung verhindert werden? Gibt es bei dir oder in deiner Umgebung eine Heuchelei, die mutig beendet werden sollte?

  3. Welche Hilfen findest du in Galater 5,13-26, um die ungöttliche Mischung aus Gesetzlichkeit und Fleischlichkeit abzulegen?