Neuaufbruch in deiner Gemeinde – mit dir!

8 Ratschläge (nicht nur) für Jugendliche

1. Respekt

Bete für die Ältesten deiner Gemeinde, achte ihre Autorität und begegne ihnen mit Respekt.

2. Begegnungen

Schaffe Raum für Begegnungen! Du kannst z.B. ein Seniorenkaffee gemeinsam mit Freunden oder deiner Jugend gestalten. Lass dir von Älteren erzählen, wie sie Gemeinde als Jugendliche erlebt haben. Hör nach, was ihnen damals schwergefallen ist und was sie in ihrem Glauben weitergebracht hat. Erzähl ihnen, wie du Gemeinde erlebst, was dich ermutigt und was dir schwerfällt. Sei dabei ehrlich.
Bitte sie, für dich zu beten.

3. Danke

Bedank dich immer wieder bei Älteren. Sag »Danke« für das, was du positiv erlebst: für eine gute Predigt, für Gebetsunterstützung, für die Ältestendienste, für die Treue im Besuch der Gemeindestunden, für das finanzielle Tragen der Gemeinde, für ihre Erfahrung, für praktische Hilfe, u.v.a.m .

4. Unterstützung

Unterstütze „Musik & Gesang“ in deiner Gemeinde. Bring dich mit deinen musikalischen Gaben ein, aber zeige Verständnis dafür, dass Musik auch schnell zum Reizthema werden kann.

Sei weise dabei, wie viel Neues du ausprobieren musst. Verzichte auf Sachen, die nur Aufregung bringen. Sprich eine Sprache der Liebe, auch bei Musik. Besuch ältere Geschwister zu Hause und sing mit ihnen Lieder, die sie aus ihrer Sonntagschulzeit kennen.

5. Vergeben

Wenn du von Älteren (möglicherweise ungerechtfertigt) kritisierst oder angegriffen wirst, dann gehe nicht in die Verteidigungshaltung und schieße nicht zurück. Sage, dass du darüber nachdenken willst. Erzähle deine Negativ-Situationen nicht weiter. Rede nicht schlecht über die betreffende Person. Suche dir eine Person deines Vertrauens. Erzähl ihr, was dir passiert ist. Bringt die Situation und dein Verletzt-sein gemeinsam im Gebet vor Gott. Vergib der betreffenden Person und bitte Gott, dass er dir ganz viel Liebe für sie schenkt. Wenn dir Fehlverhalten von dir bewusst wird, dann bitte Gott und die betreffende Person um Vergebung.

6. Positiv denken

Gewöhne dich nicht an negatives Denken. Wer sich dran gewöhnt hat, negativ über seine Gemeinde zu denken, kann ihr nicht mehr helfen. Wenn du erlebst, wie sich unter der jungen Generationen negatives Denken über die Gemeinde breitmacht, dann erinnere daran, dass negatives Denken Sünde ist. Gott sagt: »Seid dankbar in allen Dingen.« Eine Gemeinde, für die du dankbar bist, kannst du mit Liebe und Geduld positiv verändern.

7. Beziehungen

Gott hat dir Gaben gegeben, mit denen du seiner Gemeinde dienen kannst. Denk nach, wie das praktisch aussehen kann. Du könntest andere einladen und dann gemeinsam für geistliche Erneuerung bei euch persönlich und in der Gemeinde beten. Du könntest in Jüngerschaft investieren, indem du dich mit Jüngeren oder Gleichaltrigen zum Bibellesen triffst oder ihr gemeinsam einen Bibelkurs macht. Gemeinde findet ja nicht nur sonntags statt, sondern indem Gemeinschaft in geistlichen Beziehungen im Alltag gelebt wird.

8. Evangelisieren

Überlege, wie du in deiner Stadt oder deinem Dorf das Evangelium weitersagen und Menschen mit Gottes Liebe dienen kannst. Erzähle den älteren Geschwistern davon und bitte sie um Gebetsunterstützung. Versorge sie mit konkreten, namentlichen Gebetsanliegen und erzähle ihnen von deinen Gebetserhörungen. Darüber werden sie sich echt freuen