Dr. Berthold Schwarz

Verheiratet, vier Kinder. Hochschullehrer an der Freien Theologischen Hochschule in Gießen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören u.a. die Bereiche der Lehre über Christus (Christologie), über das Heil (Soteriologie) und über die christliche Zukunftshoffnung (Eschatologie) sowie über das Verhältnis von Israel und Gemeinde Jesu. Er forschte in seiner Doktorarbeit über Gesetz und Gnade bei J. N. Darby und veröffentlichte Bücher und Aufsätze zu den Themen wie Schriftauslegung, Heilsgeschichte, Israel und reformatorische Theologie. Mit Vorträgen zu den genannten Themen ist er oft deutschlandweit in Gemeinden und auf Konferenzen unterwegs.

Artikel von Dr. Berthold Schwarz:
Heilsgeschichte im Umbruch Die Apostelgeschichte ist „das Buch des Übergangs“, d. h. dass sich in der Apostelgeschichte zwei Heilszeitalter überschneiden bzw. eine Zeit lang parallel verlaufen. Praktisch heißt das, dass in der Apostelgeschichte die unmittelbare, heilsame Zuwendung Gottes von Israel zur Gemeinde übergeht. Es ist wichtig zu beachten, dass wir es mit einem Buch des Übergangs „zwischen den Zeiten“ zu tun haben, weil alle Lehren, die wir aus diesem Buch ableiten, eindeutig von den Evangelien bzw. den Lehrbriefen bestätigt werden sollten, sodass wir nicht versehentlich „Ereignisse“ des Übergangs als wesentlich für die Gemeinde ansehen und lehren und dadurch Missverständnisse produzieren. Nicht alles, was in der Apostelgeschichte steht, ist eins zu eins anwendbar auf die Gemeinde.