Glaube gehört mitten in den Alltag – dort, wo wir wohnen, arbeiten und Menschen begegnen.
Wir als Redaktionsteam waren für euch aufmerksam und haben zusammengetragen, wo Menschen sich kreativ investieren, um den Glauben in Wort und Tat zu verbinden. Lass dich von den Ideen anstecken!
- Im Sportverein aktiv
Viele Vereine suchen Ehrenamtliche. Eine Familie ist Übungsleiter beim Eltern-Kind Turnen geworden, ein anderer Christ Trainer im Fußballverein – jeweils zusammen mit den eigenen Kindern. Dabei entstehen ganz natürlich Beziehungen zu Kindern und Eltern. - Arbeit mit Beziehungen verbinden
Zwei Schwestern haben bewusst einen Job an der Kasse des örtlichen Supermarkts angenommen. Dort begegnen sie Menschen aus dem Ort – Gespräche entstehen, Kontakte vertiefen sich. - Nachhilfe – von der Grundschule vermittelt
Eine Christin gibt Deutsch-Nachhilfe für Grundschüler. Es begann, als ihre Kinder noch in der Schule waren. Die sind nun erwachsen. Doch die Schule vermittelt ihr noch immer Schüler, oft Migranten. So lernt sie Familien kennen, die im Dorf noch wenig Anschluss haben. In einer muslimischen Familie darf sie sogar inzwischen mit einem Bilderbuch mit biblischen Geschichten lesen üben. - Ein Andachtsbuch verschenken
Verschenke an Weihnachten das Andachtsbuch „Leben ist mehr“. Auch wer nicht regelmäßig darin liest, schaut vielleicht neugierig nach, was an seinem Geburtstag dort steht. - Singen im Seniorenheim
Eine halbe Stunde mit ein paar Liedern – mit Kindern oder Freunden – bringt viel Freude in ein Seniorenheim. Vielleicht ergibt es sich, dass man auch einen Kalender mit Bibelversen verschenken oder für jemanden beten kann. - Für Nachbarn da sein
Oft beginnt es direkt vor der Haustür – zuhören, Anteil nehmen, Zeit haben, einander helfen. Beziehungen zu unseren Nachbarn aufbauen. - Im Elternbeirat mitarbeiten
Im Elternbeirat des Kindergartens oder der Schule Verantwortung zu übernehmen, ist eine erstklassige Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und ein positiver Einfluss in der Gesellschaft zu sein. - Kochen in der Dorfgaststätte
Wenn der Koch Urlaub hat, übernimmt eine Christin die Küche in der örtlichen Gaststätte. Sie sagt: „Als die Kinder größer wurden, Berührungen durch Kindergarten und Grundschule weniger wurden, ergab sich diese Möglichkeit, um weiter in Beziehung zu sein mit den Menschen unseres Ortes. Mir macht es Freude – und den anderen schmeckt es.“ - Einen Buchclub gründen
Über Apps wie MeetUp lässt sich leicht offener Buchclub starten. Gemeinsam lesen, sich austauschen – und vielleicht auch einmal ein christliches Buch vorschlagen. - Ein Lichterhof an Halloween
Wenn die Kinder durch das Dorf ziehen, wissen sie, dass auf diesem Hof Lichter und eine Geschichte auf sie warten. Gerne klingeln die Kinder bei diesem Ehepaar, freuen sich über die warme Atmosphäre, die Wertschätzung, die Lichter und das Vorlesen. - …
Was fällt dir ein – wie kannst du deinen Glauben in deinem Umfeld leben?