Gesellschaft

Die „Villa im Dschungel“ oder: Warum in Israel kein Friede werden will

Die Aufforderung der Bibel „Betet für den Frieden Jerusalems!“ (Psalm 122,6, LÜ) wird seit Jahrtausenden von gläubigen Menschen befolgt. Trotzdem scheint es kaum einen Ort zu geben, der mehr vom Frieden entfernt ist als Jerusalem. Doch der folgende Artikel weitet unseren Blick. Im Vergleich „mit innerarabischer und innermuslimischer Gewalt war Israel schon lange vor dem sogenannten ‚Arabischen Frühling’ eine Insel des Friedens und der Stabilität“, stellt Israelkorrespondent J. Gerloff fest. Und: Wirklichen, dauerhaften Frieden kann nur „der in der Höhe“ schaffen.

Weit und breit kein Frieden in Sicht…

Realisten erkennen, dass sich die Situation der Welt fortlaufend verändert – und das nicht zum Guten. Die Gräueltaten des sog. Islamischen Staates sind nur eine Sache. Was sagt die Bibel zur endzeitlichen Entwicklung? Wie bleiben (oder werden) Christen „zeitkritisch“ wach, und in welchem Maße sind wir gefordert, Flagge zu zeigen?

Jesus Christus Friedefürst?

Wie konnte es in einem so stark christlich geprägten Land wie Ruanda in Afrika zu diesem schrecklichen Völkermord kommen? Wieso kam es im Zuge der Christianisierung Europas zu den vielen grausamen Pogromen an Juden? Was machen wir mit der Verheißung „Frieden auf Erden“, die mit der Geburt Jesu ausgesprochen wurde (Lukas 2,14)? Der folgende Artikel macht es uns nicht einfach – weil es nicht einfach war und nicht einfach ist. Denn „der Friedefürst ist Zukunft“, sein „Reich ist nicht von dieser Welt“...

Warum es die Welt nicht gibt (Buchrezension)

Im Grunde geht es um die Frage, was wir und wie wir erkennen. Die alte Philosophie hat immer darauf hingewiesen, dass wir „das Ding an sich“ nicht erfassen können. In der Postmodernen ist ohnehin jede Erkenntnis subjektiv und allgemein anerkannte Wahrheit nicht zu erreichen. Als Gegenbewegung zur Postmodernen setzt Gabriel den „neuen Realismus“: Wir können über unsere Sinne verlässliche Erkenntnisse erlangen, wir müssen nur sorgfältig wissenschaftlich vorgehen. - Eine Rezension des Buches "Warum es die Welt nicht gibt" von Markus Gabriel.

Die moralische Bundespräsidentenkrise: Eine Nachbetrachtung aus christlicher Perspektive

Drei Bundespräsidenten innerhalb von drei Jahren sind ein Indiz dafür, dass etwas nicht stimmt mit der öffentlichen Moral. Bundespräsidenten sind Projektionsflächen für kollektive Moralität, und wenn sie in Serie gemobbt werden, dann sagt das nicht nur etwas über deren individuelle Schwächen, sondern auch über die Gesellschaft. Ungute Dinge werden dabei offenbar...

Amos, der Bauer unter den Propheten

Sicher ist das in Ihrer Gemeinde nicht so. Dass bei dem Lesen eines Textes aus den sogenannten kleinen Propheten das Blätterrauschen etwas länger dauert. Trotzdem ist es eine Tatsache: Die Werke dieser Propheten stehen nicht auf der Bestsellerliste der biblischen Bücher. Der Prophet Amos ist einer von den kleinen Propheten, und seine Botschaft ist hochaktuell...

Zeigst du noch Haltung oder buckelst du schon?

Wolfram Weimer weist hier auf Schieflagen in unserer Gesellschaft hin. Wir verschleudern nicht nur unsere finanziellen Reserven, sondern auch unsere geistigen, so der Autor. Dieser gesellschaftskritische Artikel zeigt auch den Zusammenhang von der Schuldenkrise und der Wahrheitsfrage auf. „Wir schätzen Wahrheiten einfach nicht mehr genug, seitdem wir uns von Gott als letztgültiger Wahrheit verabschiedet haben,“ schreibt Weimer. - Ein Artikel aus Christ und Welt 38/2011.

Eine Gesellschaft von Wahnsinnigen?

Wer heute behauptet, dass unsere postmoderne Gesellschaft weithin eine Gesellschaft von Wahnsinnigen sei, wird bestenfalls Kopfschütteln hervorrufen. Denn wer von uns will schon als Wahnsinniger gelten? Wahnsinnige gehören doch ins Irrenhaus und benötigen eine Psychotherapie! Dennoch sollten wir die These nicht vorschnell abtun. Ein Wahn ist nichts weiter als eine irrige Meinung über die Welt, über das Leben und sich selbst und über das Ziel unseres Menschseins und kann verschiedene Formen annehmen...

Die Abschaffung des Menschen. Oder: Wie „Gender Mainstreaming“ versucht, einen neuen Menschen zu konstruieren

Nach der Gender-Theorie ist Geschlechtlichkeit nicht von der Natur vorgegeben, sondern Ergebnis von gesellschaftlichen Entwicklungen. Geschlechtlichkeit ist ein Konstrukt und daher auch änderbar, wählbar. Dabei geht es nicht nur um sexual-ethische Fragen. Es geht um etwas viel Grundsätzlicheres: Was macht den Menschen letztlich aus? Was ist das Wesen des Menschen? - Viele Jahrhunderte lang war das Denken in der westlichen Welt vom jüdisch-christlichen Menschenbild geprägt. Das änderte sich jedoch ...