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Ich habe mich entschieden und sage – vielleicht!

Warum Verbindlichkeit so schwer ist und wir sie trotzdem brauchen: Ich bin ein Kind meiner Generation. Generation Y. Generation Maybe. Die „Ich-bin-bis-zum-Verrecken-spontan“-Generation. Für eine Tasse Kaffee treffe ich sieben Entscheidungen: Kleiner Kaffee, schwarz, mit Milch, Soja- und fettarm, mit Kakaopulver, ohne Coffein. Zwänge sind Out. Für mich wurde die Militärpflicht abgeschafft, vielleicht folgt bald die Rechtschreibpflicht, jeder soll sich entfalten, wie er will. Aber ich bin auch Mitarbeiter in unserer Gemeinde. Kinderstunde, Mädelstreff, Studentenkreis. Organisiere Events für unsere Jugend. Und da stehe ich plötzlich auf der anderen Seite. Will planen, aber keiner macht mit – falls doch noch ein besseres Angebot kommt. Da steht dann drei Tage vor dem Jugendurlaub immer noch nicht fest, wer mitkommt ... Sara Kreuter über eine anstrengende Herausforderung ihrer Generation.

Megatrend: Mystik und Spiritualität

Spiritualität ist eine auf Geistliches ausgerichtete Haltung, die sich nicht mit einer materialistischen Weltsicht begnügen will. Spiritualität rechnet mit einer jenseitigen, geistigen Realität und integriert diese in die Aspekte des Alltagslebens. Mystisch-spirituelle Frömmigkeit konzentriert sich zumeist auf das Emotionale, auf das eigene Innenleben. Oftmals werden diese Erfahrungen als Ausgleich oder Ergänzung einer sonst eher gefühlsarmen, berechenbaren und rationalen Alltags- und Berufswelt begriffen. Hier zeigt sich eine tiefe Sehnsucht nach mehr, nach Echtheit und Authentizität. Mystisch-spirituelle Theologie will Gott nicht auf dem Weg des Denkens und der Erkenntnis finden, sondern durch Erfahrungen und Gefühle...

Debatte ohne Ende? Der gegenwärtige Stand des Konflikts zwischen Schöpfung und Evolution

Streitet heute noch jemand über Schöpfung und Evolution? Keine Frage: In der akademischen Welt, in staatlichen Ausbildungsstätten und in den einflussreichen Medien ist die Evolutionsanschauung unangefochten und alternativlos. Wer sich heute noch für den biblischen Schöpfungsglauben, für die Schöpfung aus dem Nichts durch Gottes Wort oder gar für die textgemäße Sechs-Tage-Schöpfung stark macht, scheint auf verlorenem Posten zu stehen. Jedoch wird überraschenderweise vor einem angeblich wachsenden Einfluss der Kreationisten gewarnt. Die Hüter der evolutionären Wahrheit sind offenbar allein durch die Tatsache alarmiert, dass es eine kleine Minderheit in der Gesellschaft gibt, die Kritik an Evolution öffentlich äußert. Wie kann man diese paradoxe Situation verstehen? Offenbar ist die Evolutionslehre nicht nur ein Bündel naturwissenschaftlicher Theorien, sondern hat auch eine gleichsam religiöse Dimension...

Der Bibel vertrauen – nützliche Website

In unregelmäßigen Abständen verschickt Karl-Heinz Vanheiden, der Übersetzer der Neuen Evangelistischen Übersetzung (NeÜ), einen Newsletter, in dem er über wissenswerte neue Beiträge auf seiner Homepage (www.derbibelvertrauen.de) informiert. Außerdem berichtet er über Korrekturen und Veränderungen bei der NeÜ und deren Gründe. Wir möchten mit der folgenden Auswahl von Links einen Eindruck von der Nützlichkeit der Seite vermitteln und sie sehr weiterempfehlen!

Das Reich Gottes – wie die Apostel es verstanden (Teil 1)

Reich Gottes heute – wie lehrt und lebt man das? Ist das Thema so unwesentlich, wie sein seltenes Erscheinen in der Literatur der Brüderbewegung vermuten lässt? Sind die allergischen Reaktionen mancher Geschwister gerechtfertigt, wenn von dem Herrn Jesus zweimal zuviel als „König“ geredet oder gesungen wurde? Oder ist auf der anderen Seite die Begrifflichkeit vom „Reich“ Grund genug, um einen Paradigmenwechsel, eine völlige Neuorientierung unserer Grundüberzeugungen einzuleiten? Ist es vielleicht doch unsere Aufgabe, die Gesellschaft zu verändern und für die Ankunft des Königs vorzubereiten? - Der folgende Artikel will keine allumfassende Antwort auf sämtliche Aspekte einer Reichs-Gottes-Theologie geben. Es soll um genau eine Frage gehen: Wie haben die Apostel das Reich Gottes verstanden, gelehrt und gelebt?

Kraftlos? Von wegen! Wie das Evangelium das Leben wertvoll machte

Als die ersten Christen Jerusalem verließen und mit dem Evangelium durch das römische Reich zogen, kamen sie auch in die Hauptstadt Rom. Die Zustände in Jerusalem waren aber nicht vergleichbar mit den ethischen Verhältnissen, die die Christen im Machtzentrum Rom erlebten. Die religiösen Vorstellungen vermittelten keine Ethik. Das Leben eines Menschen zählte wenig. Das Leben eines Sklaven, Gefangenen oder Sträflings gar nichts. Daran konnten die Christen direkt nichts ändern. Aber ihr verändertes Leben, ihre neue Ethik und schließlich die Glaubensüberzeugungen einzelner Kaiser haben die römische Gesellschaft gründlich umgekrempelt...

Gott wird systematisch entfernt (Leseprobe)

Zurzeit erleben wir, wie Gott systematisch aus unserer Gesellschaft entfernt wird. Auf der ganzen Welt wird das christliche Ideal unterdrückt. In einigen Bereichen geschieht das subtiler als in anderen, und in manchen Ländern findet sich generell nur ein sehr schwaches Bewusstsein von Gott. Doch statt über die Regierung, Schulen, den Liberalismus und die hiesige atheistische Gesellschaft zu schimpfen, sollten wir anerkennen, dass der wahre Schuldige an dieser kulturellen Ausrottung Gottes die Gemeinde selbst ist...

Ein Auftrag für den Frieden: Gemeinde Jesu und Einsatz für den Frieden

Wenn in unserer Gesellschaft über Frieden diskutiert wird, geht es hauptsächlich um den politischen Frieden. Wie steht es hier mit uns Christen? Haben wir einen politischen Friedensauftrag? Und hat das Evangelium auch etwas mit diesem Frieden zu tun? Darüber gehen die Meinungen heute auseinander. Der folgende Artikel versucht einige Grundfragen zu klären. Die „kleine Geschichte des Friedensdenkens“ hilft zu verstehen, wie im Laufe der Jahrhunderte über den Frieden gedacht wurde.

Kein Friede ohne Gott

In der Bibel wird die Frage nach dem Frieden immer in Verbindung mit der Beziehung zu Gott gesehen. Dabei ist der „Sündenfall“ das zentrale Ereignis, was zum Verlust des Friedens geführt hat – damals und auch heute. Deshalb kann eine Lösung nie ohne Gott gelingen. Daran erinnert M. Klatt in seinem Artikel: es gibt keinen Frieden ohne Gott.