Seelsorge

Mauern und Grenzen in unseren Köpfen

"Wie irritiert war ich, als ich ein Jahr nach meiner Bekehrung Christen kennenlernte, die besonderen Wert auf bestimmte Details im Gemeindeleben legten. Da gab es Brüder, die vom Stückwerk ihrer Erkenntnis so überzeugt waren, dass ihre Liebe zu anderen auf der Strecke blieb. Das ging bis zur Spaltung von Gemeinden wegen zweitrangiger Fragen wie Liedgut, Kleidung, Sitzordnung etc. Woher kommen diese unseligen Trennungen zwischen Christen?" Markus Hartmann nimmt Gründe unter die Lupe und zeigt, wie Grenzen überwunden und Mauern abgebaut werden können.

Freude! Denn Gottes Geist weht, wo er will …

Gottes Geist in Aktion - das erlebt jeder Christ gern. Der Wunsch danach ist so groß, dass manche am liebsten nachhelfen wollen. Warum scheint es oft so, dass der Heilige Geist bei anderen spektakulär eingreift, während das eigene Leben als Christ so langweilig und gewöhnlich erscheint, dass man denken könnte, da sei gar kein Heiliger Geist (oder er würde bei mir wohl schon schon länger Pause machen)? Versuchen wir also, unsere Augen zu schulen - dann ist das Wirken des Heiligen Geistes weltweit und in unserem eigenen Alltag nicht zu übersehen!

Glaube und/oder Gefühl? Wege zur Ausgewogenheit finden

„Gerettet werden wir allein durch den Glauben, aber wir haben als Menschen eben auch Gefühle, und die gehören irgendwie dazu, nur soll der Bauch nicht die Herrschaft über den Kopf übernehmen. Also suchen und finden wir Ausgewogenheit...“ Eigentlich geht es bei der Diskussion um Glaube und Gefühl meist mehr um das Verhältnis von einem mehr vernunftgeleiteten Glauben und einem mehr gefühlsgeleiteten Glauben. Thomas Jeising stellt sieben Eckpunkte vor, die Hilfestellung geben im Blick auf das Verhältnis von Glaube und Gefühl bzw. den Platz des Fühlens im Glauben.

Schritte zu einem intensiven Gebetsleben (1)

Schritt 1 - Den Vater im Himmel kennen und lieben: "In dem Moment, wo ein Mensch Christ wird und die Erfahrung der Vergebung macht, lernt er den Vater im Himmel kennen und lieben, der ihn unbegreiflicherweise mit Gnade und Vergebung überschüttet. Er begreift, dass er bisher (vielleicht) eine ganz falsche Vorstellung von Gott hatte. Leider treten im Laufe der Jahre oft Probleme hervor, die mit der Vergangenheit zu tun haben: Die Erfahrungen mit dem leiblichen Vater wurden ungefiltert auf Gott übertragen. In Krisenzeiten können dann tiefgreifende Probleme sichtbar werden, die das Gebetsleben empfindlich stören..."

Bitte hilf meiner Seele!

Wie stellen Sie sich einen Seelsorger vor - einen „Fachmann“, der den Menschen seelsorgerlichen Beistand anbietet? Ich hatte früher einen schwarz gekleideten Pfarrer oder Priester vor Augen, der gütig lächelnd hinter seinem Schreibtisch thront und, mit umfangreicher Ausbildung, Lebenserfahrung und Menschenkenntnis bewaffnet, Ratschläge, Trost und Hilfe erteilt. Solch eine Autoritätsperson musste zumindest Theologie, am besten auch noch Psychologie studiert haben. Sonst könnte er ja nicht „Seelsorger“ sein. Viele haben diese Vorstellung, dass Seelsorge ein Fachgebiet ist, das nur einigen wenigen Spezialisten vorbehalten ist. In der Bibel allerdings findet man dieses Berufsbild nicht...

Risiken und Nebenwirkungen – ist das Prinzip „Vergebung“ wirklich alltagstauglich?

Wer Schuld zugibt, zeigt Schwäche; er hat einen Fehler gemacht! Wer Schuld zugibt, macht sich verletzlich. Die logische Konsequenz daraus ist, Schuld zu leugnen bis zum Schluss und nur zuzugeben, was einem unumstößlich nachgewiesen werden konnte. Irgendwie kommt das auch unserem natürlichen Empfinden sehr entgegen. Wir wollen nicht schuldig sein und sind es doch! Auch in der Bibel finden wir diesen problematischen Umgang mit Schuld. ... Aber Gott lässt das nicht durchgehen. Gott muss Schuld ansprechen, damit sie bekannt und vergeben werden kann.

Liebe ist kein Argument

Kann man mit Liebe etwas rechtfertigen, was an sich nicht in Ordnung ist? Heute wird vielfach so argumentiert: Wenn etwas aus Liebe geschieht, dann ist es in Ordnung. Das Mittel heiligt den Zweck, denkt man. Aber das ist falsch gedacht, wie dieser Artikel zeigt. Denn Liebe an sich ist kein Argument für irgendetwas. Der Wert der Liebe ergibt sich aus der Sache, die geliebt wird.

Warum Wahrheit uns wirklich frei macht (Die Wahrheit reden, damit wir weiterkommen)

Wahrheit tut weh? Aber wenn sie fehlt, kommen wir nicht weiter. Denn wir alle haben Fehler und verirren uns manchmal. Deshalb gehört zu echter Toleranz auch die (oft zunächst unangenehme) Wahrheit, die man manchmal aussprechen muss. Wie aber kann man jemandem in Liebe die Wahrheit sagen, ohne dass man seine Würde verletzt? Dieser Artikel zeigt dazu Hilfen auf.