Artikel mit dem Schlagwort: Zweifel

Kann man falsch beten? Was uns von echtem Gebet zu Gott abhalten kann

Gebet ist ein unverzichtbarer Grundbestandteil christlichen Lebens. Es ist die Kommunikation mit Gott, dem Schöpfer der Welt und dem Herrn des Universums - eine Begegnung zwischen ungleichen Partnern. Gebet ist nach den Aussagen der Bibel sehr erstrebenswert, allerdings nicht in jeder Form und in jedem Fall. Die meisten Missbräuche des Gebets gehen entweder auf ein magisches Verständnis der Beziehung zu Gott oder auf eine vorschnelle Verwechslung des Gebets mit menschlicher Kommunikation zurück...

Weihnachten – und Gott schweigt …

Achtzig Verse weit ist Lukas schon gekommen in seinem Evangelium. Gott hat geredet – durch sein Wort, durch Engel und Visionen, im Tempel und zuhause, durch Wunder, zu glaubenden Frauen und einem zweifelnden Mann, durch ein ungeborenes Kind und den Heiligen Geist, durch Lobpreis und Weissagung. Gott sendet auf jedem Kanal und macht sich jedem verständlich. Und dann wird’s ernst für Maria: die Zeit der Geburt naht.

Was im Garten Eden passierte

Täglich hören wir schreckliche Meldungen. Da gibt es kriegerische Auseinandersetzungen, Ungerechtigkeit, unheilbare Krankheiten und Unglücke aller Art. Dazu kommen die unzählbaren Streitigkeiten in den beruflichen und privaten Bereichen: Eheprobleme, Scheidungen, Betrug, Mobbing und charakterliche Unmöglichkeiten. Alle Not hat einen Ursprung. Darüber wird nicht in den vielen Talkshows diskutiert. Doch nur, wenn wir die Wahrheit nicht verschweigen, finden wir Lösungen für unser irdisches Leben und sogar darüber hinaus...

Gott kommt zum Ziel

Gott hat ein Ziel mit der Geschichte. Er handelt geplant, greift ein, wie er will. Dabei entgleitet ihm nichts. Er ist anders als wir Menschen. Er reagiert nicht hektisch auf unvorherge­ sehene Ereignisse. Er weiß ja alles im Voraus. Gott ist der Souverän. Er ist überlegen – und er kommt an sein Ziel. Auch mit uns.

Unbegründete Angst? Stadien unseres Glaubens zwischen Festigkeit, Zweifel und Verzweiflung

Drei biblische Berichte, in denen es nicht um eingebildete Gefahren oder vermeintliche Bedrohungen labiler bzw. glaubensschwacher Menschen geht, sondern um Tod oder Leben, um Grenzerfahrungen des Glaubens. Die Gedanken dazu können nur unvollständig und skizzenhaft sein, aber vermutlich finden wir uns in unseren so unterschiedlichen aktuellen Lebenssituationen in einem der Berichte wieder...

Er will doch ohne uns nicht sein

Viele wünschen sich nichts mehr, als die Sicherheit und Geborgenheit einer Familie, trotzdem geht es irgendwie immer wieder schief. Bei der Fülle von Ehen, die zerbrechen, darunter Beziehungen, die unantastbar und stabil schienen, hört man schon mal die bange Frage: „Was ist denn noch sicher, wenn selbst die auseinandergehen?“ - Nicht nur bei Ehekrisen und Untreue merken wir, welch fester Bestandteil die Unsicherheit in unserem Leben geworden ist. Es lohnt sich also innezuhalten und zu verfolgen, wie alles begann...

Wenn es Gott nicht gäbe… Ohne Christus – kein Gott, keine Hoffnung

"Es gibt keinen Leuchtturmwärter. Es gibt keinen Leuchtturm. Es gibt kein Festland. Es gibt nur Menschen auf Flößen, die sie aus ihrer eigenen Einbildung gebaut haben, und es gibt das Meer... Ich möchte meine selbst gezimmerten Flöße verlassen, auf denen ich auf endlosem Meer herumpaddle. Ich habe Angst vor dem nächsten Sturm und den hohen Wellen. Ich möchte mich nicht einfach nur treiben lassen. Wind- und Funkstille bekommen mir nicht. Sie machen mich ratlos..."

… weil Gott uns festhält (Gedanken zu Römer 8,35-39)

Ein Jubiläum wird in unserem Dorf in Tansania (Afrika) gefeiert. Unter anderem gibt es ein Fußballspiel. Aber es ist ein merkwürdiges Spiel: Eine Mannschaft ist stark überlegen, doch es gelingt ihnen einfach nicht, in den Strafraum der anderen Mannschaft zu kommen. Später sagt man uns, ein Spieler hätte Dawa (Medizin) an der Strafraumgrenze vergraben. Beim gleichen Fest beobachten meine Frau und ich, wie ein Trommler durch bestimmte Rhythmen Leute dahingegend manipuliert, dass sie beginnen zu tanzen. Eine für uns fast beängstigende Situation. Was passiert in solchen Fällen? Sind wir auch als Christen Mächten und Gewalten ausgeliefert oder zumindest ausgesetzt? Was heißt das für uns: Liebe überwindet die Angst?

Nur ein Grab

Das Unerwartete und Unfassbare ist geschehen – von heute auf morgen. Entsetzt haben sie aus der Ferne zugesehen, wie ihr geliebter Herr von rohen Soldatenhänden brutal misshandelt und schließlich am Kreuz hingerichtet wurde. Die Frauen halten sich gegenseitig, doch es gibt keinen Trost. Alles ist vorbei. Sie hatten gehofft, sie hatten gewusst: dieser Jesus aus Nazareth ist wirklich der Sohn Gottes! Wie kann er nun tot sein?

Warum Gott? (Buchrezension zu: Timothy Keller, Warum Gott?)

Ausgerechnet in einer Zeit, in der aggressiv-kritische Bücher gegen das Christentum Erfolge feiern, wird ein Buch zum Bestseller, das den christlichen Glauben verteidigt - Timothy Kellers Buch "The Reason for God" stand monatelang auf der New York Times Bestseller-Liste. Wie kommt das? Keller spricht Fragen an, die viele Menschen heute bewegen - und vom Glauben abhalten. Seine Antworten sind ehrlich, er manipuliert nicht. Er will überzeugen, nicht zuletzt sich selber. Denn die Fragen, mit denen er ringt, sind auch seine eigenen Fragen. Und seine Antworten sind verständlich. - Eine Rezension von Ralf Kaemper.

Wenn Zweifel kommen…

Man muss unterscheiden zwischen intellektuellem und existentiellen Zweifel, zwischen Unglaube und Zweifel. Bei intellektuellem verstandesmäßigen Zweifel ist das Gespräch mit anderen Christen ganz wichtig, und die Bereitschaft zu lernen gehört dazu. Im Gespräch mit einem Nicht-Christen bedenke ich, dass seine Fragen und Verneinungen wahrscheinlich aus seinem Unglauben heraus gestellt werden. Wenn Christen zweifeln, ist die persönliche Verbindung mit Jesus Christus betroffen...

Steh dazu! Du hast keinen Grund, dich zu verstecken…

"Wie kann man nur behaupten, es gäbe bloß einen wahren Glauben? Das ist arrogant und intolerant." "Es ist absolut lächerlich, wenn man heute noch daran glaubt, Gott habe die Welt erschaffen. Die Wissenschaft hat längst das Gegenteil festgestellt." Manchmal könnte man schon den Eindruck haben, dass man sich als Christ für seine Überzeugungen schämen muss. Ist da was dran? Oder halten christliche Überzeugungen selbst den kritischsten Anfragen stand? Wie kann man in den Dialog mit Skeptikern eintreten? Dazu gibt Nils Fastenrath Hilfen.