Artikel mit dem Schlagwort: Nächstenliebe

Meine persönlichen Statements zum missionarischen Lebensstil

Versäumte Gelegenheiten. Verpasste Chancen. Kurze Begegnungen mit Menschen, die Gott mir – irgendwie verspüre oder bemerke ich es in der Regel – in mein Leben geschickt hat. Ja, manchmal werden jene „Verpasser“ mein Leben begleiten, manchmal von mir entschuldigt in Vergessenheit geraten. Niemals aber darf ich einfach die „Sache“ hinwerfen – nein! Im Gegenteil, ich will mich ermutigen lassen...

Lasst euch nicht vom Coronavirus spalten!

Weltweit standen Gemeindeälteste und -leiter in den letzten Monaten vor immer neuen komplexen Herausforderungen, was den Hirtendienst in ihren Gemeinden während der COVID-19-Pandemie betraf. Und die neueste Herausforderung ist vielleicht die bisher komplizierteste: Wie man persönliche Treffen weise wieder aufnehmen kann. - Brett McCracken beschreibt, wie wir das schaffen können: weil wir anders sind durch Opferbereitschaft, Demut, Geduld und Ausgewogenheit.

„Denn die Liebe des Christus drängt uns…“

Viele Jahre durfte ich als Schulelternbeirat bei wichtigen Anlässen Reden halten. Ich konnte nicht schweigen von dem, der mein Leben verändert hat: Jesus Christus. Nun ist es nicht erlaubt, in einem solchen Kontext zu evangelisieren, aber es ist doch möglich, meinen HERRN als besondere Person vorzustellen. Bei einer der letzten Feiern saßen wir nach unseren Reden zum Essen mit acht Männern an einem Tisch. Plötzlich fragte – so quer über den Tisch – einer: „Herr Jaeger, Sie reden immer von einer Beziehung zu Jesus Christus. Was meinen Sie damit?" Was für eine Chance! - Rede also auf natürliche Weise von dem, der dich am allermeisten liebt: Jesus Christus ...

Wie erreicht man heute Menschen mit dem Evangelium (nicht)?

"Ich bin Christ. Sprich mich drauf an!“ - Lange Zeit klebten diese Worte gut sichtbar auf meiner Aktentasche, doch kaum jemand ist dieser Aufforderung nachgekommen. Die Strategie „Lebe als Christ so, dass du nach deinem Glauben gefragt wirst!“ reicht nicht mehr aus, um mit Mitmenschen ins Gespräch über Jesus zu kommen. Trotz unseres Bemühens um ein vorbildliches Verhalten im Alltag erzeugen wir damit wenig Neugier. Im Gegenteil: Für Außenstehende können unsere Wertvorstellungen sogar abschreckend sein. - Andreas Droese hat sich Gedanken gemacht, wie wir die gute Nachricht so weitergeben können, dass auch unsere Freunde Jesus begegnen können.

Stabile Familien

Unser Land und unsere Gemeinden brauchen dringend stabile Familien! Sie fallen nicht vom Himmel, sondern entstehen durch bewusstes Arbeiten an der eigenen Ehe und Familie. Joachim Deschner erklärt einige Merkmale stabiler Familien, die wir im Neuen Testament finden.

Gastfreundschaft – eine vergessene Tugend?

Als Jugendlicher kam ich aus einem schwierigen Elternhaus. Mein CVJM-Jugendleiter lud mich nach Hause ein. Dort durfte ich gelebten Glauben erleben. Das war für mich wirklich eine „heile Welt“, und ich fand den Heiland. Ich erlebte eine Mutter, die mir in gemütlicher Atmosphäre das Leben mit und ohne Gott erklärte. In diesem Haus waren Gäste immer willkommen. Dankbar blicke ich auf diese Erfahrungen zurück...

Liebe zu Gott – Liebe zu den Menschen

Während eines Mobitreff-Einsatzes unterhielt ich mich mit einer bekennenden Satanistin. Am Ende eines langen Gesprächs brach die 26-jährige plötzlich in Tränen aus und weinte bitterlich. Auf mein erstauntes Nachfragen hin sagte sie mir: „Warum musste ich 26 Jahre meines Lebens darauf warten, dass mir jemand sagt, dass Gott mich liebt!“ - Diese Begegnung hat mich noch lange Zeit beschäftigt und mir neu verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass die Menschen die Liebe Gottes erkennen...

Zurück zum Seelsorgedienst in unseren Gemeinden!

Bereits vor mehr als 30 Jahren machte Larry J. Crabb auf die zunehmende Tendenz unter evangelikalen Christen aufmerksam, bei seelischen Schwierigkeiten psychologische Fachleute außerhalb der christlichen Gemeinden aufzusuchen und gemeindliche Seelsorge als unzureichend und dilettantisch abzulehnen. Sein Schlagwort damals „Zurück zur Seelsorge in der Gemeinde“ wollte Mut machen, die biblische Gnadengabe des Hirten neu zu entdecken und zu fördern. - Eberhard Platte zeigt, wie dieser Dienst konkret aussehen kann.

Wer nicht liebt… (Wir brauchen Gemeinschaft)

Gott hat seine Liebe in unsere Herzen ausgegossen. So beschreibt es der Apostel Paulus in seinem Brief an die Christen in Rom. Erschreckt oder enttäuscht stellen wir aber fest, dass damit nicht automatisch alle zwischenmenschlichen Beziehungen von überfließender Liebe geprägt sind. Es kann auch unter Christen eine starke Abneigung bestehen. Wie finden wir zu einer starken Liebe zu Gott und zu Mitchristen? Und sogar zu denen, die uns hassen?

Glücklich sind die Friedensstifter …

Jesus preist die glücklich, die Frieden stiften. Weil Gott Frieden will. Und weil wir als seine Kinder sein Wesen ausstrahlen und leben sollen. „Wir lieben, was er liebt, und hassen, was er hasst“, schreibt H. Dittrich im folgenden Artikel. Und wenn wir Frieden stiften, geht es zunächst um die Beziehung zu Gott. Friedensstifter sind die, die das Evangelium in eine verlorene Welt tragen. Denn das bringt Frieden mit Gott und untereinander – und macht auch noch glücklich.

Gastfreundschaft

Was ist von einem kurzen Beitrag zum Thema „Gastfreundschaft“ zu erwarten? Natürlich geht es um Gastgeber, mehr um sie, als um ihre Gäste. Ein Knigge für Gastgeber wird das dennoch nicht. Dafür fühlen sich andere zuständig und können es auch besser. Hier geht es um andere Schwerpunkte...

Warum Gastfreundschaft eigentlich einfach, aber heute doch so schwierig ist

Manchmal wissen wir nicht, warum irgendetwas nicht mehr so gut läuft wie gewohnt. Plötzlich warum haben sich Einstellungen, Bedingungen und Umstände geändert, alles läuft auf einmal anders und wir werden von dieser Entwicklung wie von einer starken Strömung mitgezogen und irgendwo hingespült, wohin wir eigentlich gar nicht wollten. So ist es offenbar auch mit der Gastfreundschaft...

Wie du alt wirst, entscheidet sich, bevor du alt bist

Hast du dir schon Gedanken gemacht, wie du selber alt werden willst (sofern dies Gottes Plan für dich ist)? Im Alter kommt regelmäßig das heraus, was wirklich in uns steckt. Das Ergebnis ist leider bei manchen Menschen unschön und abstoßend. Wie wunderbar ist es dagegen, einen alten Menschen zu erleben, der – ob dement oder nicht – von Gott durch und durch geprägt wurde. Zu diesen Menschen fühlt man sich hingezogen, weil man im Umgang mit ihnen Gottes Nähe erlebt. Jochen Loos gibt praktische Tipps für ein erfülltes Älter- und Altwerden.

Klug werden

Was haben denn Gedanken über Klugheit in einer christlichen Zeitschrift zu suchen? Heißt es nicht in 1. Korinther 1,19: „Es steht geschrieben: ‚Ich werde die Weisheit der Weisen vernichten, und den Verstand der Verständigen werde ich verwerfen‘“? Offenbar hat Gott ein Problem mir menschlicher Klugheit, und kein noch so kluger Mensch kann mit seiner Klugheit vor Gott bestehen. Also Schluss mit den „klugen“ Gedanken!? Ganz so einfach wollen wir es uns jedoch nicht machen ...