Artikel mit dem Schlagwort: Kommunikation

Was passiert eigentlich VOR der Evangelisation?

Nach einem Vortrag von Francis Schaeffer in den 1960er-Jahren erhob sich ein Student und sagte: „Dr. Schaeffer, Sie sagen, dass der eigentlichen Evangeliumsverkündigung eine intellektuelle Vorarbeit vorausgehen muss. Wenn das stimmt, dann haben wir hier in Oxford einen großen Fehler gemacht und erreichen viele unserer Mitmenschen nur deshalb nicht, weil wir uns nicht genügend Zeit für diese Vorarbeit  genommen haben.“ Dem konnte Francis Schaeffer nur zustimmen. Was geschehen muss, bevor das Evangelium verstanden und angenommen werden kann, erklärt Carsten Evers in diesem Artikel.

Mittler zwischen Jugend und Ältesten: Die Funktion des Jugendmitarbeiters

Wie ein tiefer Graben trennte uns die Sünde von unserem Schöpfer. Deshalb brauchte es einen Mittler, der Gott und Menschen wieder miteinander vereinigt. Manchmal besteht auch zwischen den Generationen einer Gemeinde ein Graben. Nein, dieser Graben ist nicht so tief wie der Graben der Sünde. Aber dieser Graben trennt auch – zwischen Jung und Alt. Dann ist es gut, wenn es Vermittler gibt, die den Generationen über den trennenden Graben helfen!

Den Sender richtig einstellen

Wenn wir von Kindheit an von unseren Eltern in die Gemeinde mitgenommen wurden, sind wir mit Begriffen und Ausdrücken groß geworden, die in der Gemeinde üblich sind, aber außerhalb der Gemeinde nicht verwendet werden. Manchmal sind wir uns dessen gar nicht bewusst. Das Problem fängt da an, wo der Christ nicht in der Lage ist, einem Mitmenschen verständlich mitzuteilen, was er meint. Was können wir tun, um Missverständnisse zu vermeiden?

Es knirscht im Getriebe (Fallstudie)

Egon (68, Ex-Manager, 11 Enkel) und Michael (62, Beamter, 2 erwachsene Kinder) leiten gemeinsam mit Lukas (35, Schreiner, 4 Kinder) und Daniel (43, Ingenieur, 3 Kinder) seit mehreren Jahren die Christliche Gemeinde in Nordstadt. Mit ihren mittlerweile 110 Gliedern wünschten sie sich eigentlich dringend Ergänzung durch weitere Älteste oder aber einen Kreis von Diakonen, aber soweit ist man noch nicht. Vieles im Gemeindeleben läuft gut. Gottesdienst, Predigten, Hauskreise, Kinder-, Jugend-, Frauen- und Seniorenaktivitäten – viele Mitarbeiter packen mit an. Gelegentlich kommen sogar neue Leute zum Glauben, dafür ist man sehr dankbar.

Wie ein Mann gerne von Frauen behandelt werden möchte

Zur Gemeinde gehören Alte und Junge, Männer und Frauen, Deutsche, Rumänen, Afghanen, Topverdiener und Arbeitslose, Klassikfreunde und Hardrock-Fans. Die Liste könnte um viele Gruppen erweitert werden. Zusammen gehören wir durch Christus. Und trotzdem bleiben wir alle unterschiedlich. Wie gehen wir mit den Unterschieden um? „Begegnet allen Menschen mit Achtung, liebt eure Glaubensgeschwister“, heißt es in 1. Petrus 2,17. Dieser Beitrag will helfen, die anderen besser zu verstehen und damit auch besser achten zu können.

Reden und zuhören: Gelingende Gemeinschaft braucht gelungene Kommunikation

„Wir versteh’n uns!“ ist schnell dahingesagt. Aber im Alltag merken wir, wie oft wir aneinander vorbeireden. Da wurde etwas gesagt, was für den Redenden ganz klar war – aber es kam ganz anders an. Und nun gibt es Spannungen. Martina Kessler gibt in diesem Artikel praktische Hinweise, wie wir unser Miteinander durch gute Kommunikation verbessern können.

Vor flimmernden Schirmen

Die Bundesbürger verbringen an einem gewöhnlichen Arbeitstag im Schnitt 192 Minuten vor der Mattscheibe. Der Gehirnforscher Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer führt eine Befragung an, der zufolge „die Mediennutzungszeit von Neuntklässlern bei knapp 7,5 Stunden täglich“ liegt. Stimmt es, dass wir, wie der Untertitel von Spitzers Buch behauptet, „uns und unsere Kinder um den Verstand bringen“, wenn wir unbegrenzt und unkontrolliert vor dem Bildschirm verharren? - Gerade christliche Eltern suchen deshalb immer wieder eine tragfähige Antwort, wie sie die Mediennutzung ihrer Kinder sinnvoll steuern können...

Die große Entfremdung der Generationen

Es ist ein Widerspruch, der zum Lachen animierte, wenn er nicht so ernst wäre: Noch nie fühlten sich die Alten der Jugend so nah, und selten war die Jugend den Alten so fern wie heute. Die gegenwärtig jungen Menschen haben, das zeigt die Entwicklung der letzten Jahrzehnte, zu einem sehr großen Teil angefangen, in einer Parallelwelt zu leben, abgeschottet ist von der Welt der Erwachsenen. Für sie gelten in vielen Lebensbereichen andere Regeln, andere Bewertungen...

Die besten Lehrer: Wie Eltern ihre Kinder bilden können, um an Literatur und damit an die Bibel heranzuführen

Noch nie stand den Kindern so früh das Bildungsparadies offen wie in diesen Tagen. Es ist ein richtiger Bildungsmarkt entstanden, denn eine ausreichende Bildung der Kinder scheint die beste Grundlage für deren gesicherte Zukunft zu sein. Wie intensiv und ob man überhaupt diese Kursangebote zur Frühförderung nutzen sollte, kann man kontrovers diskutieren. Doch eine Sache scheint mir indiskutabel: Die Förderung der Sprach- und Lesekompetenz. Gott selbst hat uns Sprache und Wort gegeben und schon vor vielen tausend Jahren dafür gesorgt, dass alle wichtigen Dinge in seinem Wort nachzulesen sind...

Mission im Internet – Gefahr oder Chance

Laut einer Shell-Jugendstudie haben 96% der 12- bis 25-Jährigen in Deutschland Zugang zum Internet – das sind fast alle! Im Schnitt verbringen sie fast 13 Stunden pro Woche im Netz, 93% von ihnen nutzen das Internet täglich. Wer eins und eins zusammenzählt, müsste folgende Gleichung erkennen: Viele Jugendliche + häufig im Netz = viele Möglichkeiten, Kontakt aufzunehmen. Hingehen, wo sie sich aufhalten, lautet also die Devise. Nicht umsonst fordert Jesus Christus uns auf: „Geht hin in alle Welt!“ – somit dann wohl auch ins „world wide web“, ins weltweite Netz...