Gebet

Schritte zu einem intensiven Gebetsleben (4)

Ein junges Paar bittet den Pastor der Gemeinde um Gebetsunterstützung. Sie sprechen darüber, dass sie demnächst zusammenziehen wollen und darum eine schöne und vor allem bezahlbare Wohnung suchen. Für diese Wohnungssuche bitten sie um geistliche Unterstützung im Gebet. Der Pastor fragt zurück: „Sind Sie sicher, dass Ihr Gebet mit dem Willen Gottes übereinstimmt?“ Das Paar schaut ihn verblüfft an... Der Gott der Bibel ist kein Wunsch-Automat. Er hat ganz bestimmte Maßstäbe und Ziele, die mit aller wünschenswerten Klarheit in der Bibel stehen. Für das Gebet sind sie von großer Bedeutung! - In Teil 4 dieser Serie untersucht Rudolf Möckel, was es heißt, nach dem Willen Gottes zu beten.

Schritte zu einem intensiven Gebetsleben (3)

"Gott kann sehr schnell sein, aber das ist nicht immer so. Auf Gottes Eingreifen warten zu lernen, war für mich eine schwere Lektion. Bei mir lief es manchmal so: Tauchte ein Problem auf, dessen Lösung nicht abzusehen war, bat ich Gott um Hilfe. Gleichzeitig war ich aber oft ungehalten darüber, dass dieses Problem überhaupt da war. Warum hatte Gott das nur zugelassen? Ich wurde mutlos und konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie Gott diese unangenehme Sache in den Griff kriegen könnte..." - In Teil 3 dieser Serie geht es um unsere Bitten und das Erwarten von Gottes Handeln.

Schritte zu einem intensiven Gebetsleben (2)

Machen wir uns die Größe und Allmacht Gottes bewusst, merken wir: Anbetung ist das Natürlichste und Selbstverständlichste der Welt. Wer sein Gebet mit der Anbetung Gottes beginnt, erlebt, dass sich seine Seele mit Freude und Staunen über Gottes Macht, Geduld, Liebe und Weisheit füllt. Wie Anbetung konkret aussehen und in den Tag eingebaut werden kann, erläutert Rudolf Möckel in Teil 2 dieser Serie.

Gebetserhörung – Fehlanzeige?

Von Beginn meines Glaubenslebens an erlebte ich immer wieder, wie Gott Gebete erhört. Wenn manche heute keine solche Erfahrungen mehr im Gebet machen, sollten sie sich fragen, woran das liegen kann. Gott erhört Gebet! Manchmal tut er es ganz anders, als wir es uns vorstellen oder wünschen. Gott ist souverän und kein Gebetsautomat oder Wunscherfüller. Aber er ist ein liebender Vater, der darauf achtet, dass seine Kinder das haben, was sie brauchen...

Kann man falsch beten? Was uns von echtem Gebet zu Gott abhalten kann

Gebet ist ein unverzichtbarer Grundbestandteil christlichen Lebens. Es ist die Kommunikation mit Gott, dem Schöpfer der Welt und dem Herrn des Universums - eine Begegnung zwischen ungleichen Partnern. Gebet ist nach den Aussagen der Bibel sehr erstrebenswert, allerdings nicht in jeder Form und in jedem Fall. Die meisten Missbräuche des Gebets gehen entweder auf ein magisches Verständnis der Beziehung zu Gott oder auf eine vorschnelle Verwechslung des Gebets mit menschlicher Kommunikation zurück...

„Unterbrich mich nicht, Herr – ich bete!“

"Vater unser, der du bist im Himmel ..." - "Ja?" - "Unterbrich mich nicht! Ich bete." - "Aber du hast mich doch angesprochen!" - "Dich angesprochen? Äh ... nein, eigentlich nicht. Das beten wir eben so: Vater unser, der du bist im Himmel." - "Da, schon wieder! Du rufst mich an, um ein Gespräch zu beginnen, oder? Also, worum geht’s?" Was beim Beten passieren könnte...

Schritte zu einem intensiven Gebetsleben (1)

Schritt 1 - Den Vater im Himmel kennen und lieben: "In dem Moment, wo ein Mensch Christ wird und die Erfahrung der Vergebung macht, lernt er den Vater im Himmel kennen und lieben, der ihn unbegreiflicherweise mit Gnade und Vergebung überschüttet. Er begreift, dass er bisher (vielleicht) eine ganz falsche Vorstellung von Gott hatte. Leider treten im Laufe der Jahre oft Probleme hervor, die mit der Vergangenheit zu tun haben: Die Erfahrungen mit dem leiblichen Vater wurden ungefiltert auf Gott übertragen. In Krisenzeiten können dann tiefgreifende Probleme sichtbar werden, die das Gebetsleben empfindlich stören..."

Biblische Vorbilder im Gebetsdienst

"Und Seth, auch ihm wurde ein Sohn geboren... Damals fing man an, den Namen des HERRN anzurufen“ (1Mo 4,26). Mit dieser Feststellung beginnt die „Geschichte des Gebets“. Die Menschen reagierten damit auf die Erfahrung von Schwachheit, Krankheit, Vergänglichkeit und Tod - seit dem Sündenfalls unsere ständigen Begleiter. Seitdem ist das Gebet für jeden wahrhaft Glaubenden eine echte Stütze im Umgang mit den traurigen Auswirkungen der Sünde. Biblische Vorbilder helfen uns auch in dieser Hinsicht in unserer Beziehung zu Gott zu wachsen.

„Betet auch für mich…“ – Zehn Gebetsanliegen für die Leiter unserer Gemeinde

Ob wir darum gebeten werden oder nicht - wir tun gut daran für die Leiter unserer Gemeinde zu beten. In guten wie in schlechten Zeiten ausdauernd für sie zu beten ist ein Ausdruck unseres Vertrauens in Christus. So viel hängt davon ab, ob sie nahe beim Herrn und in guter gesundheitlicher Verfassung sind, ob sie gut arbeiten und klar denken können! Zehn Anliegen, die wir für unsere geistlichen Leiter vor den himmlischen Vater bringen sollten, sind ...

Luther und die Ehre Gottes

Die Wahrheit erhellt den Blick – auf alles, auch auf Gott! Als Luther den Kern des Evangeliums neu entdeckte und dann auch für andere entfaltete, bewirkte dies eine erweiterte und klarere Sicht von Gott. Daraus entstand bei Luther eine tiefe Dankbarkeit und das unmittelbare Bedürfnis, beständig Gott zu loben und zu rühmen für das, was er ist, und für das, was er für die Menschen getan hat. - Im letzten Schritt dieser Serie zum 500. Jahrestag der Reformation wollen wir erneut dem folgen, was Luther in seinen Schriften festgehalten hat...

Jesus, friend of sinners…

Ich sitze im Arbeitszimmer und starre vor mich hin auf meine Bibel. Ich soll eine Andacht für die Teens ausarbeiten... Aber mein Herz ist leer. Ich hab' nichts zum Weitergeben... Nebenan im Wohnzimmer geht die Post ab. Einer meiner Söhne sitzt am Klavier, der andere auf dem Cajon (so eine Klopfkiste aus Holz). Der Rhythmus und die Musik dringen in mein Unterbewusstsein und auf einmal stutze ich: Ich summe ja mit! Und dann höre ich auf einmal bewusst zu und höre immer wieder die Worte aus dem Lied, was wir mit den Teens oft singen...