Artikel mit dem Schlagwort: Freundlichkeit

Frieden im Alltag fördern …

„Wo zwei oder drei zusammen sind …“, … vergeht kaum ein Tag ohne Konflikte. Dabei haben wir als Christen hohe Ansprüche an uns. Wir wollen mit allen Menschen in Frieden leben. Doch im Alltag fällt uns das oft schwer. Warum ruft der Ehepartner, der Nachbar oder bereits der Autofahrer im Wagen vor uns so schnell die Streitlust in uns hervor? Wie fördern wir den Frieden im alltäglichen Miteinander?

Langmut, Freundlichkeit und Güte…

Was fällt Ihnen ein, wenn Sie die Begriffe Langmut, Freundlichkeit und Güte hören? Natürlich – die Frucht des Geistes aus Galater Kapitel 5. Aber wenn Sie sich noch einen Moment Zeit nehmen und darüber nachdenken, was kommt Ihnen in den Sinn? Vielleicht Synonyme wie: Geduld, Großmut, Milde, gut sein, Gutes tun. Eventuell erinnern Sie sich an die letzte Situation, in der Sie weder geduldig noch freundlich waren. Möglicherweise denken Sie: „Schon klar! Als Christ muss ich mir alles gefallen lassen. Und dann auch noch gute Miene zu bösem Spiel machen!” So ähnliche Gedanken gingen mir zumindest durch den Kopf, als ich das Thema las...

Zwischen Gefallsucht und Streitsucht – ein Balanceakt

Beim Elternsprechtag höre ich vom Klassenlehrer meiner Tochter: "Sie muss aufpassen, dass sie sich nicht zur Außenseiterin platziert. Sie verpetzt ihre Klassenkameraden und teilweise korrigiert sie die Kollegen. Das kann sie nicht machen!" Ich bin erschrocken - von meiner Tochter weiß ich, dass sie auf Situationen aufmerksam macht, die sie als ungerecht empfindet. Ihr Lehrer empfindet das als Petzen und Korrigieren. In mehreren Folgegesprächen versuchen wir herauszufinden, wie sie es den Beteiligten recht machen und gleichzeitig recht behalten kann, ohne darauf zu beharren... Kennen wir diese Gratwanderung nicht auch gut? Die Spannung zwischen Toleranz auf der einen und Wahrheit und Gerechtigkeit auf der anderen Seite ist hochaktuell.

Freundlichkeit kostet nichts (… macht das Leben aber reicher)

Ich werde nie meine erste Reise nach Australien vergessen. Ich hatte das Gefühl, nicht nur ein neues Land, aufregende Landschaften, spannende Tiere, wunderschöne Bilder und neue Arten, ein Känguru zu sehen (nämlich unter viel Ketchup) ... und dann zu essen, als Erfahrungsschatz zu gewinnen, sondern auch 21 Millionen neue Freunde, weil sogar die Dame am Postschalter mich immer zuallererst fragte: "How are you? Wie geht's dir?" Auch wenn ich später merkte, dass es niemand interessierte, wie es mir wirklich ging, und wir den Australiern, Amerikanern usw. Oberflächlichkeit vorwerfen würden - in Punkto Freundlichkeit können wir viel von ihnen lernen...

Eure Milde soll allen Menschen bekannt werden

Ein junger Glaubensbruder wartete an einer Haltestelle auf den Bus. Als dieser hielt, kamen noch einige Männer angelaufen und drängelten sich vor. Der Bruder ließ ihnen den Vortritt und stieg als Letzter ein. Ein anderer Fahrgast sagte zu ihm: "Mit solch einem Verhalten werden sie im Leben scheitern!" Selbstbehauptung und Durchsetzungsvermögen sind die hohen Tugenden dieser Zeit; Milde gilt höchstens beim Wein als erstrebenswert - beim Menschen wird sie mit Schwäche gleichgesetzt. Doch wie sieht Gott das?

Freundlichkeit und Güte (… ist die Frucht des Geistes)

Freundlichkeit und Güte werden als überragende menschliche Eigenschaften geschätzt. Es ist interessant, dass sie auch unter den neun Geistesfrüchten in Galater 5 genannt werden. Die beiden griechischen Begriffe, die als 'Freundlichkeit' und 'Güte' übersetzt werden, unterscheiden sich in ihrer Bedeutung nur geringfügig voneinander. Wo der Unterschied liegt und was die beiden Eigenschaften bedeuten, untersucht dieser Artikel von Manuel Lüling.