Artikel mit dem Schlagwort: Familie

Online unterwegs – „Mutter – mehr als ein Beruf“

Zum Muttertag hat sich Karl-Ernst Höfflin das Kapitel über die „tüchtige Frau“ (Spr.31) angeschaut – und aus diesen Worten einer alten Königsmutter viel Weises für Frauen (und auch Männer!) heute gezogen. – Mit zwei Impulsen: die neuen Online-Aktivitäten der Barmer Zeltmission und eine Empfehlung eines interessanten, relevanten, respektvoll geschriebenen und sachlich ergiebigen Apologetikbuches.

Mit Kindern durch die Corona-Zeit

(erweitert) Auf einmal haben unsere Kinder viel Zeit. Schulen und Kindergärten sind geschlossen, das normale Freizeitprogramm ist ersatzlos gestrichen. Auch Jungschar, Kinderstunden und ähnliche Angebote dürfen nicht stattfinden. Wie können Kinder diese Zeit abwechslungsreich und sinnvoll füllen? Wie können Eltern ihren Kindern helfen, in dieser Zeit Gott besser kennenzulernen? Wie können Familien in dieser Zeit die zeitlosen Schätze in Gottes Wort gemeinsam heben?

Kinder sind wie Pfeile

Wie siehst du auf deine Kinder? Manche sehen ihre Kinder als eine Investition in ihre eigene Zukunft – wie eine Art von Pension. Andere sehen sie als eine Erweiterung ihrer eigenen Person und drängen vielleicht sogar ihre Kinder dazu, das zu tun oder das zu sein, was sie selbst gerne getan hätten oder geworden wären. Manche erschöpften Eltern empfinden ihre Kinder als eine Last und beneiden im Stillen die kinderlosen Ehepaare. Eine ganz andere, originelle Perspektive finden wir in Psalm 127. Hast du deine Kinder schon einmal als "Pfeile Gottes" gesehen?

Die Familie im Spannungsfeld zwischen Glaube und Gesellschaft

Ingo Krause, Schulleiter der August-Hermann-Francke-Gesamtschule in Detmold, letztes Wochenende bei der Dillenburger Konferenz: Für das Grundgesetz der BRD ist die Familie und Ehe von Mann und Frau noch das zu schützende Leitbild. Der heutige Zeitgeist entwickelt sich davon weg und Gesetze werden entsprechend angepasst. Der Glaube ist aber unveränderlich und passt sich nicht einfach der öffentlichen Meinung an. Die daraus entstehende Spannung ist spürbar und fragt nach Lösungen.

Kinder brauchen Väter

Seit einiger Zeit ist ein Stuhl in der 7. Klasse leer. Benjamin kommt nicht mehr. Wann er zurückkehren wird, weiß seine Mutter auch nicht zu sagen. Benjamin ist jetzt in psychologischer Behandlung, weil er über das plötzliche Verschwinden seines Vaters nicht hinwegkommt. Der war monatelang mitten im trauten Heim in diversen Chatrooms unterwegs, hatte dort virtuell eine Frau kennengelernt und sich bald darauf ganz real mit ihr abgesetzt. Zurückgelassen hat er eine verzweifelte Ehefrau und zwei traumatisierte Söhne. - Der Vaterverlust ist für eine unübersehbare Zahl von Kindern inzwischen bittere Realität geworden...

Familienfreundliche Gemeinden

„Jedes Kind braucht drei Dinge: Aufgaben, an denen es wachsen kann, Vorbilder, an denen es sich orientieren kann, und Gemeinschaften, in denen es sich aufgehoben fühlt.“ Darf ich dir was sagen: die Gemeinde ist die Hoffnung für Familien! – Daniel Platte redet über zwei wunderschöne Dinge, Familie und Gemeinde, und wie Gott sich beides zusammen gedacht hat.

Materialliste „Familie“

Hier sammeln wir Hinweise auf empfehlenswerte Medien, die für das Leben als Familie und die Erziehung von Kindern hilfreich sein können. Weitere Ideen gibt es auf der Seite des Jahresthemas 2018. Material zum Thema „Ehe“ findet sich hier. Bücher Ingo Krause, Herausforderung Familie in einer sich wandelnden Gesellschaft (CVD 2017). 230 S., € 7,90. Der vierfache Vater und Schulleiter einer christlichen Gesamtschule behandelt angesichts des allgemeinen Werteverlusts aktuelle Fragen christlicher Eltern.

„Du bist ein Priester!“

„Nein!“ – Peter steht mir entschieden ablehnend gegenüber, hebt abwehrend seine Hände und schüttelt energisch den Kopf. Er ist total empört: „Nein, als Priester meiner Familie empfinde ich mich überhaupt nicht! Ich bin schon froh, wenn ich die alltäglichen Herausforderungen als Vater bewältige! Und dann kommst du mit der Forderung, auch noch so was wie ein Priester sein zu sollen! Ich bin weder heilig, noch katholisch, noch entspreche ich den Anforderungen eines Priesters!“ Wenn es in den Artikeln dieser Ausgabe um den Priesterdienst in Familie, Alltag und Gemeinde geht, dann geht es natürlich nicht um das, was verschiedene Religionsgemeinschaften daraus gemacht haben. Wir wollen uns damit beschäftigen, was die Bibel dazu sagt und wie sie den Priesterdienst versteht.

Klug werden

Was haben denn Gedanken über Klugheit in einer christlichen Zeitschrift zu suchen? Heißt es nicht in 1. Korinther 1,19: „Es steht geschrieben: ‚Ich werde die Weisheit der Weisen vernichten, und den Verstand der Verständigen werde ich verwerfen‘“? Offenbar hat Gott ein Problem mir menschlicher Klugheit, und kein noch so kluger Mensch kann mit seiner Klugheit vor Gott bestehen. Also Schluss mit den „klugen“ Gedanken!? Ganz so einfach wollen wir es uns jedoch nicht machen ...

Starke Persönlichkeiten… Wie finden unsere Kinder ihre Identität?

Wenn ein Kind geboren wird, ist es nicht nur auf Hilfe angewiesen, sondern total abhängig. Ohne die Versorgung durch die Mutter hätte es keine Überlebenschance. Ein „neuer“ Mensch braucht Nahrung, Pflege, Zuwendung und mit zunehmendem Alter auch Hilfe, eine selbständige Persönlichkeit zu werden. Wir Menschen sollen ja nicht nur physisch „funktionieren“, sondern wir sollen verantwortungsvoll leben. Wie fördern wir Kinder, das zu werden, was sie aus Gottes Sicht sein sollen? Dazu fragten wir Nelly Linke aus Bremen, Jg. 1956. Sie leitet einen Teilbereich im Sozialamt Bremerhaven.

800.000 gehen auf die Straße (Paris: Größte Demo seit 30 Jahren)

Die Tagesschau (ARD) sprach nur von „einigen 10.000 Demonstranten, die am 13. Januar 2013 an der Großkundgebung in Paris „Für Vater und Mutter“ teilnahmen. Die Veranstalter informierten, dass mehr als 800.000 Leute an der Demo teilnahmen. Andere Quellen sprachen von 500.000 oder 300.000 und es gibt auch Quellen, die von mehr als 1.000.000 Demonstranten reden, weil es mehrere Demonstrationszüge gab. Die Demonstration sollte ein Gesetz verhindern, dass homosexuelle Paare Kinder adoptieren können. Die Demonstration verlief friedlich...

15 Jahre „Haus der Hoffnung“ in Mosna/ Rumänien

1997 führte Gott Heinz und Petra Gräbe mit vier ihrer eigenen Kinder nach Rumänien. In Mosna (Nähe Medias) startete das Projekt Casa Sperantei (zu deutsch: Haus der Hoffnung). Kein Kinderheim im klassischen Sinn, sondern ein Familienheim. Alle Kinder, überwiegend Sinti und Roma, fanden ein Zuhause in der Familie von Heinz und Petra. Das Haus der Hoffnung ist eine Geschichte von unserem großen Gott, der auch heute noch Wunder tut. In diesem Interview erzählt Heinz Gräbe, wie sie gemeinsam Gott erlebt haben...

Halte an mit dem Vorlesen…

Um zu entdecken, welcher Reichtum sich zwischen zwei Buchdeckeln verbirgt, muss ein Kind nicht lesen können. Es muss nur vorgelesen bekommen. Kinder lieben es, vorgelesen zu bekommen: „Das ist so gemütlich“, „Da hat meine Mama ganz viel Zeit für mich“, „Das find ich immer so spannend“, „Da kann ich einfach zuhören und muss ich nicht selber lesen" - sagen nicht nur kleine Kinder. Dabei ist Vorlesen mehr als ein Lese-Ersatz. Es hat eine ganz eigene Bedeutung und Berechtigung: Je mehr einem Kind vorgelesen wird, desto besser entwickelt es sich...