Joachim Pletsch

Jg. 1957, verheiratet, zwei Kinder, exam. Lehrer, seit 1995 tätig als Lektor in der Christlichen Verlagsgesellschaft, Dillenburg.

Artikel von Joachim Pletsch:
Klimawandel, Pandemie und Flüchtlingskrise – gerät unsere Welt völlig aus den Fugen? Hatte man bis vor einigen Monaten trotz aller Krisen noch das Gefühl, dass die Lage einigermaßen überschaubar blieb, war das mit der Corona-Krise endgültig vorbei. Das hat so noch niemand erlebt. Und hier ist wirklich jeder irgendwie betroffen und durchlebt nun schon längere Zeit eine weltweit anwachsende Bedrohung, die verschiedene bedrängende Szenarien vorstellbar werden lässt. Bestimmte Bibeltexte, die sich auf Krisen und Notzustände beziehen, bekamen und behalten eine nie für möglich gehaltene Aktualität...
Zeitgemäß das Evangelium erklären Dass wir in der Bibel die eine zuverlässige Quelle des Evangeliums haben, ist uns klar. Dass ihre Botschaft jedoch heute oft nicht ohne Schwierigkeiten verstanden wird, zeigen die in den letzten Jahren häufiger werdenden Bibelübersetzungen in zeitgemäßer Sprache. Joachim Pletsch macht sich Gedanken darüber, wo die Schwierigkeiten heutiger Hörer und Leser liegen, und wie wir so reden können, dass unsere Zeitgenossen das Evangelium verstehen.
Ist die Kenntnis der Originalsprachen der Bibel eine Voraussetzung, um die Bibel richtig zu verstehen und auszulegen? Was könnte einen Laien, also einen Sprachunkundigen, dazu berechtigen, jenseits schon vorhandener und von Gelehrten verantworteten Bibelübersetzungen einen eigenen Zugang zum originalen Text zu beanspruchen? Wäre das nicht eine ungeheure Anmaßung? Zum Glück ist heute mithilfe der verfügbaren "Werkzeuge" ansatzweise und im Fortschritt auch dauerhaft durchaus ein Vordringen in tiefere Schichten möglich... - Joachim Pletsch erklärt zur Verfügung stehende Hilfsmittel und zeigt auf, wie ihre Verwendung das Verständnis der biblischen Aussagen vertiefen und das Bibelstudium bereichern kann.
Lebt Jesus in dir? Wir denken oft: Jesus ist im Himmel und wir sind auf der Erde. Irgendwie müssen wir eben damit klarkommen. Aber so ist es nicht. Jesus lebt in uns, den Gläubigen, und er möchte in uns Seine Kraft entfalten. Die Menschen sollen Jesus in uns sehen: sein Bild, sein Wesen, seine Herrlichkeit. Nur das wird sie überzeugen, dass es wahrhaftig einen Gott gibt, der sie liebt und der sie retten möchte. - Kommt dir das unerreichbar vor? Greift man da nach den Sternen? Nein! ...
Luther und die Ehre Gottes Die Wahrheit erhellt den Blick – auf alles, auch auf Gott! Als Luther den Kern des Evangeliums neu entdeckte und dann auch für andere entfaltete, bewirkte dies eine erweiterte und klarere Sicht von Gott. Daraus entstand bei Luther eine tiefe Dankbarkeit und das unmittelbare Bedürfnis, beständig Gott zu loben und zu rühmen für das, was er ist, und für das, was er für die Menschen getan hat. - Im letzten Schritt dieser Serie zum 500. Jahrestag der Reformation wollen wir erneut dem folgen, was Luther in seinen Schriften festgehalten hat...
„Allein die Gnade“ – völlig ohne unser Mitwirken? Luther sah sich zu seiner Zeit in einem religiösen Konzept gefangen, das auf menschlicher Leistung beruhte, um einen heiligen und gerechten Gott zufrieden zu stellen. Erst als er Gottes Gnade entdeckte, wurde sein Gewissen frei von aller Schuldenlast. Wenn also zuvor die Werke betont wurden, so verlegte sich Luther nun konsequent darauf, die Gnade Gottes gegen alle menschlichen Werke zur Geltung zu bringen. Hat er da überzogen? Ist er nur von einem Extrem in das andere verfallen? Hat er die Gnade zu einseitig betont?
Ein Leben für das Evangelium (Gedanken zu 2. Korinther 4-5) "Unter’m Strich zähl ich“ ist nicht nur ein Motto aus der Werbung, es drückt auch aus, wie das Lebensgefühl vieler Menschen heute auf den Punkt gebracht werden kann: Es geht um mich! Auch Christen können so leben. Unter christlichen Vorgaben könnte es ungefähr folgende Einstellung hervorbringen: „Christus soll mir meine Sündenlast nehmen und mir das Heil ruhig schenken. So kann ich mich beruhigt und ganz und gar meinem ganz persönlichen Lebensentwurf widmen. Von Gott erwarte ich, dass er seinen Segen dazu gibt...."