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Sechs Gründe, warum junge Leute unsere Gemeinden verlassen

FSJ/Bufdi. Ausbildung. Studium. Arbeitsplatz. Heirat. Mit dieser Art von Abgängen hat jede Gemeinde zu tun. Da kann keiner was dafür. Vielleicht doch? Für manche jungen Leute sind diese Anlässe eine willkommene Gelegenheit, lautlos zu verschwinden. Es hat sie schon lange nichts mehr in ihrer Gemeinde gehalten. Jetzt haben sie einen Grund gefunden zu gehen. Am neuen Wohnort schließen sie sich wahrscheinlich eher einem anderen Gemeindetyp an. Sieht man es negativ, dann könnte man sagen: Aus Frust wenden sie sich vom alten Gemeindetyp ab. Sieht man es positiv, könnte man sagen: Sie wollen einfach mal ihren Horizont erweitern...

Nachdenken über die Mahlfeier (Teil 1/3)

Geistesleitung & Organisation - sind sie Freunde oder Gegner? Im ersten Teil dieser Serie klärt Andreas Ebert ein häufig anzutreffendes Missverständnis hinsichtlich der Geistesleitung in unseren Gemeindestunden. Anschließend zeigt er, wie nüchternes Nachdenken über Hinderliches und Hilfreiches eine lebendige Gestaltung fördern kann, auch ohne alles komplett durchplanen zu müssen.

Was wir vom Scheitern einer Gemeindegründungsarbeit lernen können

Vor ein paar Jahren ergab sich für unsere Gemeinde eine unerwartete Möglichkeit. Wir hatten bereits mit dem Gedanken einer weiteren Gemeindegründung gespielt, und jetzt bot sich hierfür eine gute Gelegenheit. Nach einem begeisterten Start folgten jedoch unerwartete Probleme – und nach langem Hin und Her hat sich die Gemeinde mittlerweile aufgelöst. Im Rückblick können wir etliche lehrreiche Lektionen erkennen und hoffen, dass der Herr diese Erfahrungen benutzt, um anderen Geschwistern ähnliche schmerzhafte Erlebnisse zu ersparen!

Geschwister zurückgewinnen – Einsteiger-Seminar

Gott hat vor, seine ganze Familie unversehrt durch diese Welt hindurch „in sein himmlisches Reich hineinzuretten“ (1.Tim 4,18) – und wie so oft, möchte er unsere Mitarbeit dabei. Wenn eins seiner Kinder in Sünde lebt und das okay findet, dann sollen wir ihm/ihr helfen. Oft reicht dazu ein einfaches „Ermuntern / Ermahnen“ durch einen Bruder oder eine Schwester. Manchmal müssen wir eine der anderen Maßnahmen ergreifen, die uns im Neuen Testament für verschiedene Situationen genannt werden. In jedem Fall sollen wir es „im Geist der Sanftmut“ tun und mit dem Ziel, denjenigen zurückzugewinnen. Die Folien dieses kleinen Seminars helfen, das Warum und das Wie biblischer Korrekturmaßnahmen zu durchdenken.

Macht zu Jüngern! – Zwei Prediger outen sich …

"Nun, er hat es überstanden. Gut sogar. Der Herr hat geholfen. Mir aber ist es unvergesslich, dass er sich mir so geöffnet hat. Er hat mir gezeigt, dass auch er schwach ist, dass auch er Unterstützung und Gebet brauchte. Er ist an diesem Tag in meinen Augen gewachsen, als er sich klein und verletzlich machte und mir seine Schwachstellen zeigte. Da sind wir zusammengewachsen. Das hat mir damals sehr geholfen, als er sich mir gegenüber so geoutet hat." - Eberhard Platte schaut ehrlich auf sechzig Jahre mit Gott zurück und stellt fest: Wir müssen bewusster Jünger machen! Wie sonst wollen wir die nächste Generation fit bekommen für die Herausforderungen, die sie zu meistern haben werden? Hier, wie es für ihn damals anfing:

Mach mal Pause!

Als ich vor vielen Jahren das erste Mal eine Kettensäge benutzte, war es eine wirkliche Herausforderung. Ich lieh sie mir von einem Freund, der mir empfahl, sie zuerst zu schärfen. Nun, die Aufgabe ein paar Bäume zu fällen wurde schnell zu einer Knochenarbeit; der Schweiß floss,die Muskeln verkrampften. Im Nachhinein weiß ich: Wenn ich mir die Zeit genommen hätte, die Säge zu schärfen, wäre die Arbeit sehr viel leichter gewesen... - Ältester zu sein, ohne jemals eine Pause zu machen, um unsere geistliche „Säge“ zu schärfen, kann unsere Effektivität verringern und uns an den Rand der Erschöpfung bringen.

Hilfreiche Besprechungen (Teil 4): Gute Nachbereitung

Damit die Ergebnisse einer Besprechung nicht verloren gehen, ist es wichtig, Protokolle und Berichte zu erstellen, anhand derer u.a. sichergestellt werden kann, dass Entscheidungen umgesetzt werden. Dabei müssen die Ältesten nicht alle Arbeit selber tun; sinnvolles Delegieren von Aufgaben bringt die Gemeinde weiter und ist das, was die Schrift uns deutlich lehrt. Zu diesen Themenbereichen gibt Alexander Strauch praktische Hinweise.

Sag mir nochmal, warum ich ein Ältester bin…

Ältester in einer Gemeinde zu sein ist einer der wichtigsten Dienste, die ein christlicher Mann haben kann. Aber wer eine Weile in diesem Dienst gestanden hat, kann wahrscheinlich gut nachempfinden, warum der Apostel Paulus die "Sorge um die Gemeinden" zu den Mühen und Gefahren zählt, denen er im Dienst für den Herrn begegnet ist! Angesichts der Lasten, die ihr als Älteste auf den Schultern tragt, ist es gut euch daran zu erinnern, warum ihr dranbleibt, warum ihr weitermacht. Hier sind zwölf Gründe...

Hilfreiche Besprechungen (Teil 3): Gute Durchführung

Jemand, der ein Gespräch lenkt oder moderiert, ist für fruchtbringende Zusammenkünfte unverzichtbar. Die Moderation soll das Gespräch in geregelten Bahnen halten. Ein Gesprächsführer stellt außerdem einen Ansprechpartner für die Gruppe dar; er soll das Miteinander verbessern und den Austausch in der Gruppe vereinfachen. Deshalb muss er »fest entschlossen sein, den Bedürfnissen der Gruppe dienen zu wollen« ...

Hilfreiche Besprechungen (Teil 2): Gute Vorbereitung

Ein wichtiges Element einer effektiven Sitzung ist eine vorab erstellte Agenda. Sie rückt den Zweck der Zusammenkunft in den Blickpunkt und bestimmt die Vorgehensweise für die anstehende Aufgabe. Sie ist auch die beste Kontrolle für den Fortschritt der Besprechung. Die Erfahrung zeigt, dass eine sorgfältig durchdachte und vorbereitete Agenda, die nach Prioritäten geordnet und von unnötigen Dingen gesäubert worden ist, eine produktivere Besprechung zur Folge hat. - Alexander Strauch gibt dazu praktische Hilfestellung.

Hilfreiche Besprechungen (Teil 1) – Zeit für die Kernaufgaben

Wir sollten nicht meinen, dass Organisations- und Verwaltungstalente im Reich Gottes nicht benötigt würden! Die Bibel sagt uns: »Alles aber geschehe anständig und in Ordnung«. Der Geist Gottes gibt einigen die besondere Gabe, Gottes Herde zu weiden und das Haus Gottes zu verwalten. Die Urgemeinde erkannte den Bedarf an Führung und Verwaltung und entwickelte unter der Leitung der Apostel eine Strategie ...

Lügen über Gott – was machen wir damit?

Viele Gläubige haben sich kürzlich seinen Film angesehen oder früher das Buch gelesen. Nicht nur den Rezensenten sind die Fragen aufgefallen, die sie aufwerfen. Schönes, Hilfreiches, Verwirrendes und Falsches - alles eng beieinander. In seinem neuesten Buch „Lügen, die wir über Gott glauben“ (März 2017) sagt William Paul Young, was er wirklich denkt. Und stellt uns Gemeindemitarbeiter dadurch nicht nur vor theologische Herausforderungen.