Artikel

Timotheus Training

Das Timotheus Training ist eine Gemeinde-basierte Jüngerschafts- und Leiterschulung nach dem Vorbild des Trainings für Mitarbeiter im Gemeindebau (TMG) in Salzburg. Es findet im Moment nicht statt, aber die Mitarbeiter bieten Beratung und Hilfe beim Aufbau eigener Mitarbeiter-Schulungen auf örtlicher oder regionaler Ebene an. Erst-Info: Schulungen vor Ort selber planen Kontakt: m.vedder@gesunde-gemeinden.

Was ist ein anderer Geist?

Paulus erhebt gegenüber der Gemeinde zu Korinth einen schwerwiegenden Vorwurf. Er erklärt ungeschminkt, dass, wenn jemand kommt, der einen fremden Geist hat, dieser von ihnen gerne empfangen wird. Noch überraschender ist, dass er behauptet, wie sie diesen fremden Geist prächtig ertragen. Wer sind die von Paulus ironisch titulierten „Superapostel“, welche Merkmale kennzeichnen sie? Und treten solche Verführer vielleicht auch heute noch auf?

Wie Gott überzeugt

Sehr wertvoll – so lässt sich wohl das Gemeindepraktiker-Seminar unter dem Thema „Wie Gott überzeugt“ kurz zusammenfassen. Dazu trafen sich Anfang Februar in Zavelstein gut 60 Geschwister aus verschiedenen Gemeinden, um gemeinsam anhand von Bibelarbeiten zu Apostelgeschichte 17, Seminaren und persönlichem Austausch über Gemeindearbeit nach neutestamentlichem Vorbild nachzudenken.

Das Gemeinde-Restaurant (Eine Praxisidee zur Förderung der Begegnung von Jung und Alt)

Der Gemeindesaal wird zum Feinschmecker-Restaurant. Die Jugendlichen erweisen sich als Sterne-Köche und aufmerksames Service-Personal. Ein Vier-Gänge-Menü mit Begleitprogramm wird zum Highlight im Gemeindealltag. Und das nur, damit Ältere und Jüngere sich begegnen können? Ist das nicht zu aufwändig? Die Veranstalter sind sich sicher: "Es hat sich gelohnt!" Hier geben sie ihre Erfahrung weiter - und motivieren dadurch vielleicht, Ähnliches auszuprobieren...

Gemeindegründungs-Tage Okt 2017

Vier unverlangt eingesandte Rückmeldungen / Berichte von Teilnehmern: Erik Junker Liebe Brüder, herzlich grüße ich euch. Spontan und gerne will ich euch meine Eindrücke von den beiden Tage „Deutschland braucht neue Gemeinden“ schildern. Die Referate und Begegnungen mit  über 40  Brüdern und Schwestern im „Blaukreuz-Heim Holzhausen“ waren Balsam für meine Seele. Mein Herz ist voller Dank und Lob gegenüber unserem großen und wunderbaren Herrn Jesus. Diese Tage haben mir  wieder eine neue Perspektive für unser Land geschenkt.

Gott ehren durch das gemeinsame Lied

Als Glieder am Leib Christi sollte Liebens- und Lobenswertes und Erbauliches unser Denken, Reden und Handeln auszeichnen. Menschen, die uns im Alltag wie auch bei Zusammenkünften als Gemeinde beobachten, können daran, wie wir miteinander reden und umgehen, praktizierte Liebe und Einheit erkennen, die wiederum Gott ehrt. Die vielfältige Wirkung des gemeinsam gesungenen Liedes wird dabei manchmal unterschätzt... Thomas Hammer zur Neuauflage der "Glaubenslieder".

Liedrechte – was man über Lieder und Liedrechte wissen sollte

Das Urheberrechts-gesetz (UrhG) schützt in Deutschland das geistige Eigentum des Urhebers. Wer also Liedtexte kopiert oder Musik aufführt, ohne dafür eine Genehmigung zu haben, der begeht i.d.R. Diebstahl. - Die "Stiftung der Brüdergemeinden in Deutschland" hat Rahmenverträge mit den staatlich beauftragten Verwertungsgesellschaften abgeschlossen und informiert in diesem Artikel, wie Gemeinden oder Jugendgruppen ihre musikalische Arbeit legalisieren können.

Es knirscht im Getriebe (Fallstudie)

Egon (68, Ex-Manager, 11 Enkel) und Michael (62, Beamter, 2 erwachsene Kinder) leiten gemeinsam mit Lukas (35, Schreiner, 4 Kinder) und Daniel (43, Ingenieur, 3 Kinder) seit mehreren Jahren die Christliche Gemeinde in Nordstadt. Mit ihren mittlerweile 110 Gliedern wünschten sie sich eigentlich dringend Ergänzung durch weitere Älteste oder aber einen Kreis von Diakonen, aber soweit ist man noch nicht. Vieles im Gemeindeleben läuft gut. Gottesdienst, Predigten, Hauskreise, Kinder-, Jugend-, Frauen- und Seniorenaktivitäten – viele Mitarbeiter packen mit an. Gelegentlich kommen sogar neue Leute zum Glauben, dafür ist man sehr dankbar.

Das Reich Gottes – die Gemeinde – die Bergpredigt: Unterschiede und Zusammenhänge

Die Frage nach dem Verhältnis von Glaube, Gnade und Werken ist ein Dauerbrenner. Besonders dann, wenn es um die Werte der Bergpredigt geht, kommt diese Frage wieder auf. Müssen sich Christen an der Bergpredigt orientieren? Arno Hohage schreibt in diesem Artikel etwas zu den Unterschieden und den Zusammenhängen vom "Reich Gottes", der "Gemeinde" und der "Bergpredigt".

Betrifft das „allgemeine Priestertum“ Männer und Frauen gleichermaßen?

Durch das Erlösungswerk Christi sind alle wiedergeborenen Gläubigen als Priester Gottes berufen. In ihrer Stellung vor Gott sind beide Geschlechter absolut gleichwertig. Es gibt grundsätzlich keine geschlechtsspezifischen Unterschiede – im Blick auf die Kindschaft Gottes, im Blick auf die Erlösung, im Blick auf die Errettung, im Blick auf das uns von Gott zugedachte Erbe im Himmel, im Blick auf die Mitherrschaft im Tausendjährigen Reich, im Blick auf die Ewigkeit und auch im Blick auf das königliche Priestertum. Die Tatsache, dass beide Geschlechter in eine gleichwertige Stellung von Priestern berufen sind, bedeutet jedoch nicht, dass Männer wie Frauen auch grundsätzlich zu gleichartigen priesterlichen Diensten berufen sind.

Durch welche Gaben wirkt der Heilige Geist heute?

Wir finden in der heiligen Schrift rund zwanzig benannte geistliche Gaben. Das Wort „Gnadengabe“ (charisma) ist eng verwandt mit dem Wort „Gnade“ („charis“). Eine geistliche Gabe ist demnach immer auf Gnade zurückzuführen. Für den Apostel Paulus war es selbstverständlich, dass allen Gliedern des Leibes Christi Gaben verliehen sind, die sich jedoch nach der ihnen gegebenen Gnade unterscheiden. Diese Gaben werden samt der dazu erforderlichen Gnade bei der Bekehrung gegeben und dienen zum Nutzen der Versammlung des lebendigen Gottes, welche der Leib Christi ist. Im Gegensatz zu natürlichen Talenten und zu selbst erlernten Fertigkeiten ist die Quelle aller geistlichen Gaben ausschließlich Gott selbst. Er weiß, was der Leib Christi braucht und was jeden einzelnen Gläubigen am besten zum Dienst befähigt.

Gesundheit statt Zerstörung in Gemeindewachstum und Aufklärung

Eine Stellungnahme … von dreizehn Brüdern zu dem Buch „Zerstörerisches Wachstum“ von Rudolf Ebertshäuser. Da dieses Buch mittlerweile in drei Auflagen herausgekommen ist und Bruder Ebertshäuser die darin enthaltenen Gedanken auch weiterhin über seine Website und Newsletter in unsere Gemeinden trägt, wollen wir interessierten bzw. von der entstehenden Verwirrung betroffenen Geschwistern hiermit unsere Gedanken dazu zur Orientierung anbieten.

Die große Entfremdung der Generationen

Es ist ein Widerspruch, der zum Lachen animierte, wenn er nicht so ernst wäre: Noch nie fühlten sich die Alten der Jugend so nah, und selten war die Jugend den Alten so fern wie heute. Die gegenwärtig jungen Menschen haben, das zeigt die Entwicklung der letzten Jahrzehnte, zu einem sehr großen Teil angefangen, in einer Parallelwelt zu leben, abgeschottet ist von der Welt der Erwachsenen. Für sie gelten in vielen Lebensbereichen andere Regeln, andere Bewertungen...