Jüngerschaft

„Glücklich der Mann…“

Viele der Schwierigkeiten, mit denen Leiter in Gottes Reich konfrontiert werden, passen nicht in Schubladen mit einfachen Lösungen. Oft stimmen die Umstände nicht genau mit den Beispielen aus der Schrift überein, und es scheint, dass jedes Problem eine ganz eigene Komplikation beinhaltet. Deshalb haben Leiter bei ihren Entscheidungen oft nicht den Luxus, eine klar umrissene Antwort geben zu können (nach der Art: „So spricht der Herr…“). Häufig sind wir aufgerufen, geistliches Urteilsvermögen einzusetzen. Das erfordert göttliche Weisheit! Wie Psalm 1 dabei helfen kann, hat Chuck Gianotti untersucht.

Sei getrost! Nur Mut!

Von Zeit zu Zeit brauchen wir alle Ermutigung. Unser guter Herr weiß das. Unser Herr Jesus benutzte einen Ausdruck, der verschieden übersetzt wird: „Sei guten Mutes!”, „Nur Mut!“, „Hab keine Angst!“, „Sei getrost!“, „Du brauchst dich nicht zu fürchten!“, „Sei zuversichtlich!“. Wir finden den Ausdruck in vier verschiedenen Situationen, in denen der Herr vier Faktoren anspricht, die unsere Begeisterung sinken lassen, an unserem Mut nagen und unsere Freude zerstören... Philip Nunn erinnert daran, wann und wie der Herr Jesus Mut macht.

Überhört? – Wie reagieren wir auf Gottes Warnhinweise?

"Sie reagiert überhaupt nicht!“, stellte der Lokführer entsetzt fest. Die junge Radfahrerin überquerte trotz der Hinweisschilder den Bahnübergang, ohne auf den herannahenden Zug zu achten. Der Zugführer hupte und gab Warnsignale, denn stoppen konnte er den Zug nicht mehr. Doch wegen ihrer Kopfhörer überhörte das Mädchen alle Bemühungen, sie zu warnen. Sie bemerkte die tödliche Gefahr nicht mehr rechtzeitig. - Im Buch Amos beschreibt Gott, wie er sein Volk auf die unterschiedlichsten Weisen vor den Folgen ihres falschen Lebensstils gewarnt hat. Doch wie bei diesem tragischen Bahnunfall von 2017 wurden alle Warnsignale überhört. Könnte es sein, dass wir in der gleichen Gefahr stehen?

NEU: Grundlagen und Fortbildung für Gemeindemitarbeiter und -mitarbeiterinnen

Du hast ein Anliegen für Menschen in Deiner Gemeinde oder Deinem Ort. Du dienst ihnen vielleicht bereits mit Deinen Begabungen. Aber Du sehnst Dich nach Förderung, nach Begleitung und persönlichem Wachstum? - Das freut uns! Und ab Mitte März können wir dir durch ein neues Angebot helfen: Systematische und regelmäßige Fortbildung durch erfahrene Lehrer in Verbindung mit örtlichen Mentoren - ganz bequem von daheim an Computer oder Tablet! Bereits Mitte März starten die Kurse "Leiterschaft 1" und "Ethik 1 ", Mitte April der Bibelkurs "Die Zehn Gebote verstehen".

Eine gerechtere Welt?

Auf den ersten Blick ist es erfreulich, wenn biblische Texte in unserer Gesellschaft aufgenommen werden – wie etwa der Prophet Amos im Religionsunterricht, wenn es um soziale Gerechtigkeit geht. Armut und Reichtum und die sich daraus ergebenden Spannungen sind seit jeher in menschlichen Gesellschaften ein Problem gewesen; und für Christen ist doch ein Eintreten für soziale Gerechtigkeit obligatorisch - so der Tenor der meisten religionsunterrichtlichen Adaptionen dieses biblischen Propheten. Aber wird man ihm damit schon gerecht? Ist das wirklich alles bzw. der Kern dessen, was uns dieses alte biblische Buch heute vermitteln kann? - Joachim Platsch hat sich Gedanken gemacht, worum es Gott - damals wie heute - ging.

Im Hamsterrad des Lebens Ruhe finden

Unser Lebensrad läuft und läuft, und wir müssen schauen, wie wir mitkommen und durchhalten. Oft fühlen wir uns wie im Hamsterrad! Oder können wir von der Straßenbahn lernen? Auch deren Räder drehen sich so gut wie ununterbrochen. Aber sie hat unten einen Halt durch die Schienen und bekommt gleichzeitig Energie von oben... - Karl-Ernst Höfflin untersucht, wie wir aus der Ruhe heraus Menschen mit Jesus erreichen können.

Liebevolles Miteinander unter Leitern

Ja, manchmal kommen wir einfach nicht miteinander klar! Selbst unter Brüdern und Schwestern im Herrn, selbst (und manchmal gerade) unter den Leitern der Gemeinden ist ein harmonisches Miteinander kein Selbstläufer. Unser sündiges Wesen steckt immer noch in uns, und der Widersacher nutzt es nach Kräften, um Uneinigkeit zu säen. Doch dazu muss es nicht kommen! Kevin Fitzgerald führt in vier Vorträgen aus, wie Leiter an ihren Unterschiedlichkeiten wachsen und harmonisch miteinander dienen lernen können.

„Und – lässt du dich impfen?“ – Ein Diskussionsbeitrag

Am Telefon, nach dem Gottesdienst im Foyer – spätestens in jedem dritten Gespräch kommt vorsichtig diese Frage auf: „Lässt DU dich impfen?“ Nachdem es im letzten Jahr Debatten über Corona allgemein und die Maßnahmen dagegen im Speziellen gab, rückt uns dieses Thema nun noch persönlicher und im wahrsten Sinn des Wortes „auf die Pelle“. Mit diesem Beitrag soll niemandem vorgeschrieben werden, wie er sich in dieser Frage zu verhalten hat. Aber manche Christen machen in der aktuellen Corona-Pandemie sehr offen Stimmung gegen das Impfen und verunsichern dadurch; ausgeglichenere oder anderslautende Stimmen werden in die Defensive gedrängt. Das muss aber nicht sein. - Marco Vedder mit einem persönlichen Diskussionsbeitrag zu dieser aktuellen Frage.

Spaltungen überwinden

In manchen Gemeinden geschieht Versöhnung selten - so selten wie Schneeflocken in der Sahara und Kakteen am Nordpol. Meine Erfahrung ist, dass in vielen Gemeinden Versöhnung zwar gepredigt, aber nicht gelebt wird. Die allermeisten wollen Versöhnung. Nur wenigen jedoch gelingt es, sich zu verständigen und dann auch für die Zukunft ein gutes Miteinander zu stabilisieren... Helmut Blatt spricht offen über die Ursachen und zeigt den Weg zu einem immer wieder versöhnten Miteinander auf.

Hirten dringend gesucht

Dringend gesucht: Vorstandsmitglieder für liebenswerten, leicht chaotischen Verein namens "Christliche Gemeinde XY"!? - Nein! Dringend gesucht sind: Hirten für Gottes Herde in XY! - Der Apostel Petrus war einer der ersten, die Gott mit dieser Aufgabe betraut hat. Anhand seines Vorbilds und seiner Anweisungen erklärt Alexander Strauch in diesen Vorträgen, was es bedeutet, Gott und seinem Volk als Hirte zu dienen. Aus langjähriger Erfahrung spricht er offen und lebensnah über die Verantwortung und die Mühen des Dienstes, aber auch über die Motivation und Hilfen, die Gott dazu gibt.

Was kommt nach der Versöhnung?

Es ist für alle Beteiligten eine große Freude, wenn Vergebung und Versöhnung stattgefunden haben und der Friede wiederhergestellt ist. Aber wie geht es nun weiter? Die Erfahrung lehrt, dass sich die Versöhnung über einen längeren Prozess bewähren muss. Der Weg danach wird bestimmt von dem, was davor geschah. Das wird auch in den Konflikten deutlich, die Gott uns in seinem Wort überliefert hat. - Heiner Schmidt zeigt in diesem wertvollen Artikel an einigen Beispielen wichtige Prinzipien für die Zeit "danach" auf.

Vor Satan schützen

Jeder Christ steht in einem geistlichen Kampf - doch Satan greift Leiter in besonderer Weise an, weil er weiß, welche Folgeschäden ihr Fall nach sich zieht. Den Feind und seine Taktiken zu kennen ist ein wichtiger Baustein in der Verteidigung gegen seine Angriffe. In fünf Vorträgen erläutert Bob Deffinbaugh die bevorzugten Angriffsmethoden des Teufels ebenso wie die Verteidigungsmaßnahmen, die Gott uns zur Verfügung gestellt hat.

Gemeinde und Corona: Vortrag und Gemeinde-Praxisbeispiele

Ja, es gibt in der aktuellen Gemeindearbeit manche Schwierigkeiten zu beklagen. Aber trotzdem geht doch ziemlich viel – und manches aktuell sogar besonders gut! Beim Leiterforum freier Brüdergemeinden im November sprachen Daniel Platte und Lothar Jung über Herausforderungen und Möglichkeiten eines aktiven Gemeindelebens unter aktuellen Rahmenbedingungen. Ergänzt wurde dieser Vortrag durch ein Webinar, in dem einige Gemeinden kreative Wege zur Bewältigung von Schwierigkeiten in den Bereichen Kommunikation, Leitungsarbeit, Kinderarbeit, Gottesdienste, Gemeinschaft, Kleingruppen und Evangelisation beschrieben.

Gemeinde und Staat – Impulsreferate

In vielen Gemeinden (und noch viel heftiger in den Sozialen Medien) wird aktuell debattiert, wie wir Christen uns in der gegenwärtigen Situation unserem Staat gegenüber verhalten sollen. Politische Einschätzungen variieren bei uns genauso wie überall anders in der Gesellschaft auch. Was bedeutet das für unser Miteinander? Welche Dinge bleiben vom Wort Gottes her klar, auch bei unterschiedlichen Denkrichtungen? - Hier die zwei Impulsreferate und das Schlusswort von Andreas Ebert und Andreas Kreuter.

Das mit Abstand beste Weihnachten

Der Lockdown ist bis kurz vor Heiligabend verlängert. Bei den vielen Regelungen ist es schwierig, die Übersicht zu behalten. Mit wem darf ich mich treffen, wie, wo und wie lange? Anstrengend ... - Was wir als Christen auf jeden Fall dürfen, ist, unsere Hoffnung weiterzugeben! Das ist schwierig, wenn so viel ausfallen muss, was sonst immer stattfand. Aber wir haben uns anderes einfallen lassen! Eine „Mit Abstand dein bestes Weihnachten“-Postkarte zum Beispiel. Dazu haben wir noch viele weitere Ideen aus ganz Deutschland zusammengestellt. Weil wir davon überzeugt sind, dass Menschen das mit Abstand beste Weihnachten erleben können, wenn sie den Abstand zu Gott entfernen.