Evangelium

Ist deine Gemeinde chaotisch genug?

Ich liebe meine Gemeinde. Ich liebe die Menschen, mit denen ich jede Woche zusammenkomme. Man kann Spaß mit ihnen haben; es ist einfach und problemlos mit ihnen zusammen zu sein. Aber wer hat behauptet, Gemeinde sollte einfach und problemlos sein? Was wäre, wenn ein Kennzeichen einer guten - einer gesegneten - Gemeinde wäre, dass sie chaotisch ist?

Gnade ohne Ende? Warum wir keine Allversöhnung lehren

Seit den ersten Tagen der christlichen Kirche ist man der Überzeugung, dass es zwei mögliche Ziele für unser Leben gibt: entweder das ewige Leben bei Gott – also den Himmel – oder die ewige Gottesferne – die Hölle. Wer im Himmel ist, ist endgültig dort; wer in der Verdammnis ist, ist ebenfalls endgültig dort. Vermutlich seit dem 2. Jahrhundert wabert die Idee durch die Christenheit, dass man das auch anders sehen kann...

Lügen über Gott – was machen wir damit?

Viele Gläubige haben sich kürzlich seinen Film angesehen oder früher das Buch gelesen. Nicht nur den Rezensenten sind die Fragen aufgefallen, die sie aufwerfen. Schönes, Hilfreiches, Verwirrendes und Falsches - alles eng beieinander. In seinem neuesten Buch „Lügen, die wir über Gott glauben“ (März 2017) sagt William Paul Young, was er wirklich denkt. Und stellt uns Gemeindemitarbeiter dadurch nicht nur vor theologische Herausforderungen.

„Allein die Gnade“ – völlig ohne unser Mitwirken?

Luther sah sich zu seiner Zeit in einem religiösen Konzept gefangen, das auf menschlicher Leistung beruhte, um einen heiligen und gerechten Gott zufrieden zu stellen. Erst als er Gottes Gnade entdeckte, wurde sein Gewissen frei von aller Schuldenlast. Wenn also zuvor die Werke betont wurden, so verlegte sich Luther nun konsequent darauf, die Gnade Gottes gegen alle menschlichen Werke zur Geltung zu bringen. Hat er da überzogen? Ist er nur von einem Extrem in das andere verfallen? Hat er die Gnade zu einseitig betont?

Sola Gratia – allein deine Gnade genügt

Die religiöse Situation zur Zeit Luthers ist für den heutigen Menschen kaum vorstellbar. Die Kirche – damals ca. 1400 Jahre alt – stand wie selbstverständlich im Mittelpunkt des allgemeinen Lebens. ln Stadt und Land ragten die Dome in den Himmel und verkündigten einen erhabenen und richtenden Gott. ln ihrem Schatten war die ganze Gesellschaft mit Religion durchtränkt. Obwohl die Volksfrömmigkeit sich vielfältig äußerte, hatte sie mit biblischem Glauben nicht viel zu tun...

Gottes Gnadenkette (Leseprobe)

Ein aktueller deutscher Kinofilm stellt diese Frage: Was bin ich wert? Erschreckende Aussagen kommen ans Tageslicht: Der „Materialwert“ eines Menschen beträgt rund 1.500 €. Versicherungen und das Gesundheitssystem berechnen den „Wert eines Menschen“ in harter Währung: Zahlt es sich aus, bei einem alten Menschen eine teure Behandlung oder Operation vorzunehmen – oder rechtfertigt die verbliebene Lebenserwartung die Kosten der Behandlung vielleicht doch nicht mehr? - Wert ist ganz allgemein immer eine Frage der Definition. Was ist wertvoll?

Soweit die Gnade reicht …

Als einige es nicht verstehen konnten, dass Jesus bei dem Zöllner Levi zu Gast war, sagte der Herr Jesus: „Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken; ...“. - Vor wenigen Wochen sagte mir ein alter Mann, der sich sehr aufopfernd um seine demenzkranke Frau kümmert: „Wenn ich einmal vor irgendeinem Gott Rechenschaft über mein Leben ablegen muss, dann brauche ich keinen, der mir dabei hilft.“ Ja, nur Sünder brauchen Gnade! Markus Rudisile untersucht ihre Bedeutung und Tragweite.

„Sei stark in der Gnade!“ (Wie sich Gottes Gnade im Glaubensleben auswirkt)

Als wir uns im Licht Gottes erkannten, wurde klar, dass nur der Herr Jesus und seine Gnade retten können. Aber nach diesem Beginn machen wir auf die alte Art weiter. Einerseits wollen wir unsere Bedürftigkeit nicht einsehen, andererseits nehmen wir Geschenke nur an, wenn wir mit Gegengeschenken reagieren können. Unser menschliches Miteinander ist meistens ein gegenseitiges Geben und Nehmen - einer, der nimmt und nie gibt, wird schnell als „Hindernis“ wahrgenommen. Aber in unserer Beziehung zu Gott sind und bleiben wir immer nur Empfangende...

Bibeltage und Evangelisation mit Werner Gitt

Glauben Sie, … … dass die Welt und das Universum in 7 Tagen geschaffen wurden? … an die vielen Wunder, die uns im Alten und Neuen Testament berichtet werden? … dass Gott in Christus Mensch wurde und für unsere Sünden starb? … dass Jesus Christus von den Toten auferstand? … dass Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit wieder kommt und Sein Reich aufrichtet? … an die Existenz eines ewigen Himmels und einer ewigen Hölle? Glauben Sie dieses alles bedingungslos? Ja? Dann gehören Sie zu einer immer kleiner werdenden Schar, die nach Ansicht vieler einem altertümlichen, nicht Ernst zu nehmendem Buch

Deutsche Evangelisten-Konferenz (DEK)

(04.-07.12.2017) An der Jahrestagung in der Woche nach dem 1. Advent nehmen 120 Männer und Frauen teil, die vollzeitlich oder auch nebenamtlich evangelistisch tätig sind. Eingeladen sind darüber hinaus auch Gäste, die an Evangelisationen interessiert sind und sie unterstützen. Diese Fachtagung dient dem Erfahrungsaustausch, der Gemeinschaft und Seelsorge, der gemeinsamen Planung und nicht zuletzt der biblischen und theologischen Zurüstung. Verantwortlich für die Tagung: Der Vertrauensrat der DEK: Jörg Swoboda (Vorsitzender), Hartmut Jaeger (Geschäftsführer), Ulrich Hofus, Michael Klaus, Udo Vach, Wilfried Schulte und Wolf-Dieter Keßler Kontakt: www.deutsche-evangelistenkonferenz.de Geschäftsstelle der DEK, Moltkestr. 1 35683 Dillenburg, Tel.