Artikel mit dem Schlagwort: Gemeindegesang

Gott ehren durch das gemeinsame Lied

Als Glieder am Leib Christi sollte Liebens- und Lobenswertes und Erbauliches unser Denken, Reden und Handeln auszeichnen. Menschen, die uns im Alltag wie auch bei Zusammenkünften als Gemeinde beobachten, können daran, wie wir miteinander reden und umgehen, praktizierte Liebe und Einheit erkennen, die wiederum Gott ehrt. Die vielfältige Wirkung des gemeinsam gesungenen Liedes wird dabei manchmal unterschätzt... Thomas Hammer zur Neuauflage der "Glaubenslieder".

Unser Liederbuch: Kleine Geschichte der „Kleinen Sammlung Geistlicher Lieder“

Jede christliche Bewegung gibt sich die Lieder, die dem besonderen Anliegen entsprechen. Einerseits wählt man aus dem schon bestehenden riesigen christlichen Liedgut diejenigen Lieder aus, die dem Inhalt nach dem eigenen Glaubensverständnis entgegenkommen, andererseits sucht man, je nach poetischem Vermögen, neue Texte zu schaffen, die die eigene Einsicht über biblische Wahrheiten und ein dementsprechendes Glaubensleben zum Ausdruck bringen. Die Väter der deutschen Brüderbewegung machten darin keine Ausnahme...

Unsere Gemeinden und ihr Liedgut

Singen ist eine von Gott abgeleitete Fähigkeit. Gott ist ein ästhetisches Wesen. Natürlich könnten wir alle wichtigen Informationen auch ohne Melodie austauschen. Das macht aber gerade die Ästhetik aus, dass sie mehr ist als auf das Minimum reduzierte Zweckmäßigkeit. Damit sind wir bei Thema Liedgut, um das es hier eigentlich geht - ein für jede Gemeindebewegung ein hochsensibles Thema...

Wie funktioniert Musik?

Musik und auch das geistliche Liedgut können nicht auf funktionierende Gestaltungselemente reduziert werden. Über den Text-Geist, Melodie, Harmonie-Seele und Rhythmus-Körper wirkt alles Liedgut (nicht nur das geistliche) komplex auf den ganzen Menschen. Es dringt tief ins Innere des Menschen, bewegt Herz und Seele, kann trösten, ermutigen, belehren und je nach Inhalt auch andere Ergebnisse hervorbringen. Ist ein so technischer Begriff wie der des „Funktionierens“ überhaupt auf ein so komplexes Thema wie Musik anwendbar?