Auf www.gesunde-gemeinden.de finden und teilen Mitarbeiter, was ihren Gemeinden beim gesunden Wachsen und Gründen neuer Gemeinden hilft.

www.gesunde-gemeinden.de fördert die Umsetzung von Eph 4 in neutestamentlich orientierten Gemeinden. Vereint in dem einen Geist, rüsten hier viele verschiedene Gabenträger andere Geschwister für ihren Dienst zu und tragen so zu ihrer Einheit, Reife, Widerstandskraft und wahrhaftigen Liebe bei.

Auf www.gesunde-gemeinden.de denken wir einerseits groß und strategisch wie Paulus. Unsere Gemeindekreise sollen wieder (oder noch mehr) in Bewegung kommen, gesund wachsen und neue Gemeinden gründen.

Hier denken wir aber auch persönlich, barmherzig und verbindend wie Barnabas. In unseren Gemeinden soll kein Mitarbeiter alleine bleiben mit seinen Fragen oder Schwierigkeiten. Gemeinsam zielen wir darauf, „hinzuwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus“ (v.15).

„Du bist ein Priester!“

„Nein!“ – Peter steht mir entschieden ablehnend gegenüber, hebt abwehrend seine Hände und schüttelt energisch den Kopf. Er ist total empört: „Nein, als Priester meiner Familie empfinde ich mich überhaupt nicht! Ich bin schon froh, wenn ich die alltäglichen Herausforderungen als Vater bewältige! Und dann kommst du mit der Forderung, auch noch so was wie ein Priester sein zu sollen! Ich bin weder heilig, noch katholisch, noch entspreche ich den Anforderungen eines Priesters!“ Wenn es in den Artikeln dieser Ausgabe um den Priesterdienst in Familie, Alltag und Gemeinde geht, dann geht es natürlich nicht um das, was verschiedene Religionsgemeinschaften daraus gemacht haben. Wir wollen uns damit beschäftigen, was die Bibel dazu sagt und wie sie den Priesterdienst versteht.

Auf der Suche nach der Wahrheit

Es gibt Christen, die zu jedem theologischen Thema eine felsenfeste Überzeugung haben. Sie sind sich sicher, Recht zu haben und sehen in ihrer Auffassung die einzig mögliche Erklärung. Eine Diskussion mit ihnen ist nicht mehr möglich.Gleichzeitig kenne ich Christen – und ich glaube, dass es immer mehr werden – die unterschiedliche Positionen zu einem Thema kennen und sie einfach nebeneinander stehen lassen. Sie machen sich nicht mehr die Mühe, in der Bibel zu forschen, was wahr und was falsch ist.

Vorwärtsgehen und beieinander bleiben

Einerseits ist viel von Aufbruch und Wachstum die Rede, andererseits gibt es viele Ängste, dass uns alles lieb gewordene nach und nach verloren geht. Und so empfinden wir: „Es wäre traumhaft schön, wenn beides möglich wäre: Vorwärts gehen und beieinander bleiben.“ Aber scheinbar ist unsere Erfahrung die, dass das in der Praxis nicht funktioniert. Muss es zwangsläufig so sein, dass Aufbruch auch immer Scherbenhaufen bedeutet?
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